<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Google reCAPTCHA &#8211; Dr. DSGVO</title>
	<atom:link href="https://dr-dsgvo.de/tag/google-recaptcha/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://dr-dsgvo.de</link>
	<description>Digitaler Datenschutz &#38; KI</description>
	<lastBuildDate>Fri, 16 Oct 2026 15:19:01 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>

<image>
	<url>https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/09/cropped-Icon-32x32.png</url>
	<title>Google reCAPTCHA &#8211; Dr. DSGVO</title>
	<link>https://dr-dsgvo.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Online Webinar zum Thema &quot;Datenschutz auf Webseiten&quot;</title>
		<link>https://dr-dsgvo.de/online-webinar-am-20-09-2022-von-1000-bis-1630-uhr-zum-thema-datenschutz-auf-webseiten/</link>
					<comments>https://dr-dsgvo.de/online-webinar-am-20-09-2022-von-1000-bis-1630-uhr-zum-thema-datenschutz-auf-webseiten/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. DSGVO]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2022 09:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Free]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[Google Maps]]></category>
		<category><![CDATA[Google reCAPTCHA]]></category>
		<category><![CDATA[Google Schriftarten]]></category>
		<category><![CDATA[Google Tag Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Notfree]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dr-dsgvo.de/?p=11709</guid>

					<description><![CDATA[Das Webinar richtet sich an Datenschutzbeauftragte und andere Berater sowie Verantwortliche für Webseiten. Update: Die Anmeldung ist geschlossen. Bei Interesse an Seminaren und Webinaren mit mir als Referent empfehle ich&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Das Webinar richtet sich an Datenschutzbeauftragte und andere Berater sowie Verantwortliche für Webseiten.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update: Die Anmeldung ist geschlossen.</strong> Bei Interesse an Seminaren und Webinaren mit mir als Referent empfehle ich meinen Newsletter. Sie erhalten dann Informationen über zukünftige Veranstaltungen. Schreiben Sie mir gerne, wenn Sie Wünsche zum Inhalt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den BvD halte ich am 20.09. ein Webinar. Aktuelle Themen, wie die Einwilligungsverwaltung-Verordnung (PIMS, <a href="https://dr-dsgvo.de/26-ttdsg-anerkannte-dienste-zur-einwilligungsverwaltung-endnutzereinstellungen/" data-type="post" data-id="5145">§ 26 TTDSG</a>/TDDDG) werden ebenfalls aufgegriffen. Darüber hatte ich zuletzt vorigen Freitag auf der Herbstakademie der DSRI (Deutsche Gesellschaft für Recht und Informatik) in Hannover vorgetragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die weiteren Themen beinhalten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Rechtliche Aspekte</li>



<li>Technische Aspekte</li>



<li>Welche Vorgänge sind einwilligungspflichtig und einwilligungsfrei?</li>



<li>Datenschutzfreundliche Alternativen</li>



<li>Web Tracking</li>



<li>Online Marketing</li>



<li>Conversion Tracking</li>



<li>Cookies, Cookie Tools</li>



<li>Zentrale Einwilligungsverwaltung (PIMS)</li>



<li>Beste Praktiken und Empfehlungen<br><br>Die Möglichkeit zur Diskussion ist gegeben. Auch werden Ihre Fragen spezifisch beantwortet (und falls nicht zeitlich möglich, dann im Nachgang per Mail).<br><strong>Eine Anmeldung ist noch bis Dienstag, 20.09., 9:00 Uhr beim BvD möglich.</strong><br><br>Über Ihre Teilnahme freuen sich der BvD als Veranstalter und ich als Referent. Die Kosten betragen 495 Euro für Nichtmitglieder des BvD und 295 Euro für Mitglieder.<br><br>Anmeldung über den BvD:</li>
</ul>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.bvdnet.de/termin/online-seminar-datenschutz-auf-webseiten-was-dsbs-wissen-sollten/" target="_blank" rel="noopener">Zur Anmeldung</a></div>
</div>
<script>document.addEventListener('DOMContentLoaded', function() {jQuery('.pdf-download-wrapper').remove();jQuery('.pdf-no-download-wrapper').removeClass('hide');});</script>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://dr-dsgvo.de/online-webinar-am-20-09-2022-von-1000-bis-1630-uhr-zum-thema-datenschutz-auf-webseiten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Google Fonts Urteil rechtskräftig: Auswirkungen auf Google Maps und reCAPTCHA</title>
		<link>https://dr-dsgvo.de/google-fonts-urteil-rechtskraeftig-auswirkungen/</link>
					<comments>https://dr-dsgvo.de/google-fonts-urteil-rechtskraeftig-auswirkungen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. DSGVO]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Mar 2022 08:57:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Google Fonts]]></category>
		<category><![CDATA[Google Maps]]></category>
		<category><![CDATA[Google reCAPTCHA]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dr-dsgvo.de/?p=9981</guid>

					<description><![CDATA[Das LG München Urteil hat Google Fonts als rechtswidrig eingestuft, da es alternative, datenschonendere Varianten gibt und personenbezogene Daten nach den USA übertragen werden. Als milderes Mittel kann OpenStreetMap (OSM) zur Verwendung anstelle von Google Maps dienen, um den Datenschutz zu verbessern. ReCAPTCHA enthält ähnliche rechtliche Probleme wie Google Fonts und sollte daher ebenfalls vermieden oder durch alternative Sicherheitsmaßnahmen ersetzt werden, zum Beispiel mit mathematischen Aufgaben im Formular.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das LG München hatte Google Fonts für rechtswidrig erklärt und einer Privatperson 100 Euro Schadenersatz zugesprochen. Das Urteil ist nun rechtskräftig. Was bedeutet das für Betreiber von Webseiten und den Datenschutz? Sind Google Maps und Google reCAPTCHA ebenfalls betroffen?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einleitung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Google Fonts sind Schriftarten, die Google auf eigenen Servern bereitstellt. Die Fonts können von Webseiten derart integriert werden, dass sie die Schriftartdateien von einer Google-Adresse abrufen. Dies hält das LG München im Urteil vom 20.01.2022 &#8211; 3 O 17493/20 für rechtswidrig und sprach dem Kläger, eine <strong>Privatperson</strong>, zusätzlich zum <strong>Unterlassungsanspruch </strong>auch noch <strong>100 Euro Schadenersatz</strong> aus <a href="https://dr-dsgvo.de/artikel-82-dsgvo-gesetz-haftung-und-recht-auf-schadenersatz/" data-type="post" data-id="3583">Art. 82 Abs. 1 DSGVO</a> zu. Der vom Kläger geforderte Schadenersatz wurde vom Gericht vollumfänglich anerkannt. Für Schriften eine Einwilligung abzufragen, ist zwar an sich möglich, erscheint aber praxisfern. Google betreibt übrigens weltweit Server, natürlich auch und vor allem in den USA. Ein Abruf aus den USA kann also nicht ausgeschlossen werden und ist sogar wahrscheinlich. Vergleiche die <a href="https://dr-dsgvo.de/google-analytics-verarbeitet-saemtliche-daten-immer-auch-in-den-usa-gibt-google-zu/" data-type="post" data-id="4828">Datenverarbeitung von Google Analytics immer in den USA</a>, wie Google selbst zugibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Urteil wurde nach meiner Kenntnis am 10.03.2022 rechtskräftig. Welche Auswirkungen hat das Urteil für Webseiten? Auf den Auskunftsanspruch nach <a href="https://dr-dsgvo.de/artikel-15-dsgvo/" data-type="post" data-id="2087">Art. 15 DSGVO</a>, den das Gericht feststellte, gehe ich hier gar nicht weiter ein, auch wenn das ebenfalls interessant ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer Datenschutz schon immer ernst genommen hat, für den hat das Urteil kaum Auswirkungen. Mich persönlich interessieren Google Fonts nicht, denn ich weiß im Gegensatz zu mancher Internet-Agentur, wie man Schriftarten herunterlädt und <a href="https://dr-dsgvo.de/google-schriften-auf-websites-nur-mit-einwilligung/" data-type="post" data-id="2497">lokal einbindet</a>. Auch brauche ich <strong>Google Maps</strong> nicht, denn dieses Karten-Plugin von Google lädt Google Fonts nach, und es gibt mildere Mittel (siehe meine <a href="https://dr-dsgvo.de/interaktive-karte-demo/" data-type="post" data-id="3282">Lösung für eine interaktive Karte</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schadenersatzansprüche werden von deutschen Gerichten immer wieder beschieden. Das zeigt auch das <a href="https://openjur.de/u/2389586.html" target="_blank" rel="noopener">Urteil des Landesarbeitsgericht (LAG) Berlin-Brandenburg</a> vom 18.11.2021 (Az. 10 Sa 443/21). Einem Arbeitnehmer wurden wegen einer inhaltlich ungenügenden Datenauskunft, die auf zwei Auskunftsbegehren hin teils verspätet erteilt wurde, 2000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Offensichtlich sollten Google Schriften nicht mehr vom Google Server geladen werden. Das hielt ich schon immer für falsch. Eine lokale Einbettung (siehe oben) ist einfach möglich. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass dafür womöglich ein Fachkundiger eingesetzt werden muss. Es scheint manchen völlig fremd zu sein, jemandem Geld zu geben, der etwas kann, was man selber nicht kann. Allerdings ist es leider so, dass selbst bezahlte selbst ernannte Experten keine Experten sind. Gestern erzählte mir jemand, dass eine Werbe-Agentur für das Einbinden von Matomo auf einer Kunden-Webseite ganze 8 Personentage in Rechnung stellen wollte.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Google Fonts können und dürfen einfach lokal eingebunden werden.</p><cite>Siehe Beitrag.</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In meinem Beitrag zum <a href="https://dr-dsgvo.de/google-fonts-bequemlichkeit-und-ausreden-ueber-datenschutz/" data-type="post" data-id="9461">Google Fonts Urteil</a> beschreibe ich, was Google Fonts eigentlich sind und warum sie selbstverständlich lokal eingebettet werden dürfen. Google Fonts sind nämlich keine Schriften, die Google selber erstellt hat, sondern Werke von beliebigen Designern. Google stellt lediglich eine Infrastruktur zum Upload und Download der Fonts bereit. Das stimmt womöglich nicht ganz. Denn Google möchte vielleicht auch noch Signale erhalten, welcher Nutzer welche Webseite aufrief.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann jeden beruhigen, der Angst hat, dass der <strong>Traffic auf seiner Webseite</strong> weniger wird, wenn Google Fonts ab sofort lokal statt vom Google Server geladen werden. Webseiten können erfolgreich ganz ohne Google betrieben werden. Die Google Suchmaschine funktioniert dann immer noch. Ihre Webseite wird dann immer noch sehr gut oder sehr schlecht gefunden, genau wie zuvor.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zweitverwendung von Google Fonts</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://dr-dsgvo.de/google-maps/" data-type="post" data-id="317">Google Maps</a> und <a href="https://dr-dsgvo.de/google-recaptcha/" data-type="post" data-id="348">Google reCAPTCHA</a> sind zwei weit verbreitete Plugins für Webseiten.  Beide Tools sind überwiegend nicht DSGVO-konform nutzbar. Das liegt unter anderem an den geladenen Cookies in unglaublicher Anzahl. Kennen Sie die Zwecke dieser Cookies? Schade, denn dann scheinen Sie die Pflichtinformationen nach <a href="https://dr-dsgvo.de/artikel-13-dsgvo/" data-type="post" data-id="1612">Art. 13 DSGVO</a> nicht erfüllen zu können. Diese gelten auch für Cookies, wie der EuGH im <a href="/urteile">Planet49-Urteil</a> feststellte. ich behaupte sogar, dass Sie nicht einmal die Namen der Cookies kennen, die von reCAPTCHA geladen werden.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>In der allgemein verfügbaren Version von Google Fonts ist der Datenschutz nicht sichergestellt.</p><cite>Google betreibt weltweit Server und verwendet Daten auch zu eigenen Zwecken. Dies geht aus den Google Datenschutzhinweisen hervor.</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Google Maps</strong> lädt Google Fonts nach. Das LG München Urteil hat Fonts für rechtswidrig erklärt, weil es für Google Fonts eine datenschutzfreundliche Variante gibt. Das mildere Mittel existiert also unbestritten. Eine weitere Bedingung für das Urteil ist der Fakt, dass personenbezogene Daten in die USA fließen. Hierbei wurde übrigens das <a href="/urteile">EuGH-Urteil „Breyer“</a> berücksichtigt, seit dem auch dynamische IP-Adressen als personenbezogen gelten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Kriterien können zumindest in der am häufigsten verwendeten Variante auch auf Google Maps übertragen werden. Da Google Fonts nachgeladen werden, muss über den USA-Transfer nicht weiter diskutiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Google Maps kann offensichtlich einfach (oder auch nicht einfach, das spielt keine wesentliche Rolle) durch eine andere interaktive Karte ersetzt werden. Nehmen Sie <a href="https://dr-dsgvo.de/ist-openstreetmap-datenschutzkonform-nutzbar/" data-type="post" data-id="2832">OpenStreetMap</a> (OSM). Die Originalversion des OSM-Plugins hat aus meiner Sicht Datenschutzmängel, die allerdings wesentlich kleiner sind als die von Google Maps. Daher sollten Sie ein modifiziertes OSM-Plugin nutzen. Ich habe da mal eins vorbereitet.</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link" href="/karte">Plugin für interaktive Karte</a></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Plugin schickt keinerlei personenbezogene Daten zu irgendjemandem, außer zu ihrem eigenen Server. Dieser Transfer zu Ihrem eigenen Server findet in ausschließlich technisch notwendiger und somit in legitimer Weise statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Fazit lautet also, dass das Google Maps Plugin gemäß des LG München Urteils ebenso rechtswidrig ist. Sofern es Ihnen gelingt, eine rechtskonforme Einwilligung abzufragen, dürfen Sie Google Maps weiterhin einbetten. Ich bezweifle, dass Ihnen das gelingt.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Das Google Maps Plugin ist ohne mehrfache Einwilligung rechtswidrig, weil es die Grundproblematik von Google Fonts aufweist und es zudem mildere Mittel gibt.</p><cite>Siehe auch Beitrag.</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Für Google Maps müssen mehrere Einwilligungen eingeholt werden:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Datentransfer in die USA: Einwilligung gemäß <a href="https://dr-dsgvo.de/artikel-49-dsgvo/" data-type="post" data-id="2868">Art. 49 Abs. 1 DSGVO</a></li><li>Kein berechtigtes Interesse oder sonstige direkt vorliegende Rechtsgrundlage: Einwilligung gemäß <a href="https://dr-dsgvo.de/artikel-6-dsgvo/" data-type="post" data-id="1719">Art. 6 Abs. 1 DSGVO</a></li><li>Cookies (sofern vorhanden, was von der Art der Einbindung abhängt) gemäß <a href="https://dr-dsgvo.de/%c2%a7-25-ttdsg-schutz-der-privatsphaere-bei-endeinrichtungen/" data-type="post" data-id="5216">§ 25 TTDSG</a>.</li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Für <strong>Google reCAPTCHA</strong> gilt ähnliches. Dieses Plugin gibt es allerdings in mehreren Ausprägungen. Ich beziehe mich hier nur auf die sichtbare Variante, die zum Schutz vor Formular-Spam eingesetzt wird. Sicher kennen Sie die Abfrage „Ich bin kein Roboter“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der USA-Datentransfer ist wie bei Google Maps aufgrund des Nachladens von Google Fonts durchargumentiert. Die vielen Cookies müssen hier gar nicht erwähnt werden. Auch für reCAPTCHA gibt es Alternativen, die datenschutzkonform sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider fehlte mir die Zeit, ein simples reCAPTCHA Plugin zu programmieren. Ich darf verraten, dass dies jedem Entwickler mit PHP- und Web-Kenntnissen möglich ist. An dieser Stelle könnte die Argumentation, dass es mildere Mittel für reCAPTCHA gibt, bereits enden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konstruktiv kann ich mitteilen, dass es bereits Lösungen existieren. Beispielsweise kann in einem Formular eine <strong>einfache Rechenaufgabe </strong>gestellt werden, deren Ergebnis nur ein Mensch eingeben kann. Eine solche Aufgabe könnte etwa lauten: "Wie viel ist 27 weniger 8?". Wenn Sie testen wollen, ob jemand Mathematik-affin ist, fragen Sie stattdessen "Wie viel ist 27 weniger  -1,521?".</p>



<p class="wp-block-paragraph">Honeypots und für den Menschen unsichtbare Formularfelder werden auch des öfteren verwendet. Für WordPress gibt es ein bekanntes Plugin für Formulare namens <a href="https://de.wordpress.org/plugins/contact-form-7/" target="_blank" rel="noopener">Contact Form 7</a>. Dieses bietet bereits Basismittel für den Bot-Schutz. Mit dem Zusatzplugin <a href="https://wordpress.org/plugins/contact-form-7-image-captcha/" target="_blank" rel="noopener">Contact Form 7 Image Captcha</a> kann eine weitere Absicherung  erreicht werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="377" height="138" src="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2022/03/grafik-3.png" alt="Statt reCAPTCHA nach dem Google-Fonts-Urteil: Bild-Captcha von CF7 Image Captcha" class="wp-image-9984" srcset="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2022/03/grafik-3.png 377w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2022/03/grafik-3-300x110.png 300w" sizes="(max-width: 377px) 100vw, 377px" /><figcaption>Sicherheitsabfrage für Formulare mit CF 7 Image Captcha.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Fast jeder für wenig Geld mietbare Server ist in der Lage, die Programmiersprache PHP zu interpretieren. Wer etwas programmieren kann, findet für <a href="https://www-coding.de/so-gehts-eigenes-captcha-mit-php/" target="_blank" rel="noopener">PHP Captcha-Lösungen</a>.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Das Google reCAPTCHA Plugin zum Schutz von Formularen ist ohne Einwilligung rechtswidrig.</p><cite>Die Gründe sind die gleichen wie bei Google Maps und Google Fonts.</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auch für Google reCAPTCHA komme ich also zu dem Schluss, dass das Plugin aus den gleichen Gründen, die für Google Maps gelten, ohne gültige Einwilligung rechtswidrig ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Einsatz von Google Plugins ist generell keine gute Idee, wenn der Anschein von Datenschutz auch nur im entferntesten bewirkt werden soll. Das Urteil des LG München zu Google Fonts macht es leicht, andere Google Tools in denselben Eimer zu werfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andere Tools, die ebenfalls Google Fonts nachladen, können auch den eben genannten Tests unterzogen werden. Wahrscheinlich gibt es so gut wie kein ansonsten einwilligungsfreies Plugin gibt, welches alternativlos wäre. Demnach würde man sehr oft ein Plugin finden, dass ohne Einwilligung auskommt oder man müsste zugeben, dass das eingesetzte Plugin nur nach Einwilligung rechtskonform ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer mit dem Gedanken spielt, ein sogenanntes <strong>Cookie Popup</strong> einzusetzen: <a href="https://dr-dsgvo.de/cookiegeddon-das-versagen-aller-consent-tools/" data-type="post" data-id="49">Cookie Popups sind eine schlechte Idee</a>, außer, Sie wissen ganz genau, was Sie tun. Das wissen Sie aber nicht. Ich beleidige hiermit höchstens 0,1% der Leser und freue mich, diese kennenzulernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer eine <strong>Einwilligung abfragen </strong>möchte, sollte die <a href="https://dr-dsgvo.de/checkliste-fuer-rechtssichere-einwilligungsabfragen-auf-webseiten/" data-type="post" data-id="2113">Vorschriften beachten</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sparen Sie sich doch den ganzen Ärger und <strong>verzichten Sie einfach auf Google Plugins</strong>. Eine Webseite, die Besucher nicht mit einem Cookie Popup nervt, ist doch was Feines. Wenn Sie unbedingt Google Analytics einsetzen wollen, dann wünsche ich Ihnen viel Spaß bei der Arbeit, eine <a href="https://dr-dsgvo.de/google-analytics-rechtskonform-nutzbar-aktueller-stand-und-empfehlungen-fuer-das-tracking/" data-type="post" data-id="9958">serverseitige Infrastruktur</a> aufzubauen. Ihr Geschäft muss dann wirklich sehr profitabel sein. Ansonsten würde es sich nicht lohnen. Hoffentlich werden Sie von Google nicht so abhängig, wie Deutschland vom russischen Gas.</p>


	<div class="wp-block-group kernaussagen"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
	<h2 class="wp-block-heading">Kernaussagen dieses Beitrags</h2>
	
	
<p class="wp-block-paragraph">Ein Gericht hat entschieden, dass es nicht erlaubt ist, Google Fonts direkt von Googles Servern auf Webseiten zu laden, da dies den Datenschutz verletzt.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Der Text argumentiert, dass Google Fonts aus Datenschutzgründen durch lokale Alternativen ersetzt werden sollten, da sie Daten an Google übertragen und potenziell gegen die DSGVO verstoßen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Verwendung von Google Plugins wie Maps und reCAPTCHA ist ohne eine gültige Einwilligung der Nutzer illegal, da sie Daten in die USA transferieren und mildere Alternativen existieren.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Verzichten Sie auf Google Plugins und Cookie Popups, um Ihre Webseite benutzerfreundlich zu halten und rechtliche Probleme zu vermeiden.</p>


<p class="has-text-align-right kernaussagen_info wp-block-paragraph"><a href="/kernaussagen-infos/">Über diese Kernaussagen</a></p>
</div></div>
	<script>document.addEventListener('DOMContentLoaded', function() {jQuery('.pdf-download-wrapper').remove();jQuery('.pdf-no-download-wrapper').removeClass('hide');});</script>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://dr-dsgvo.de/google-fonts-urteil-rechtskraeftig-auswirkungen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>11</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ePrivacy Richtlinie: Informationen, die im Endgerät des Nutzers gespeichert sind</title>
		<link>https://dr-dsgvo.de/gdprmageddon/</link>
					<comments>https://dr-dsgvo.de/gdprmageddon/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. DSGVO]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2021 15:54:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Cookies]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[ePrivacy]]></category>
		<category><![CDATA[Google Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[Google Maps]]></category>
		<category><![CDATA[Google reCAPTCHA]]></category>
		<category><![CDATA[hasEnglish]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsgrundlagen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dr-dsgvo.de/?p=1271</guid>

					<description><![CDATA[Die ePrivacy-Richtlinie regelt den Zugriff auf Nutzerdaten auf Endgeräten. Cookies können zur Datenerfassung von Drittanbietern genutzt werden und erfordern in vielen Fällen eine ausdrückliche Einwilligung der Nutzer.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Welche Informationen sind im Endgerät eines Nutzers gespeichert und welche nicht? Diese Frage ist wichtig, wenn es um die Prüfung einer Einwilligungspflicht für Dienste wie Google (Universal) Analytics, Google Maps oder Google reCAPTCHA geht. Die ePrivacy-Richtlinie wurde in Deutschland durch das Datenschutzgesetz TTDSG realisiert.</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="960" height="443" src="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/mourning-5501796_960_7201.jpg" alt="ePrivacy-Richtlinie und GDPRmageddon: Steinfigur kniet in düsterer Ruinenlandschaft" class="wp-image-1317" srcset="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/mourning-5501796_960_7201.jpg 960w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/mourning-5501796_960_7201-300x138.jpg 300w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/mourning-5501796_960_7201-768x354.jpg 768w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/mourning-5501796_960_7201-640x295.jpg 640w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption class="wp-element-caption">GDPRmageddon: Endzeitstimmung für böse Tools. Ohne Einwilligung läuft nix mehr.</figcaption></figure>



<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph"><em>Der Begriff GDPRmageddon ist von GDPR (dem englischen Wort für DSGVO) und Armageddon abgeleitet.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/wichtige-gesetze-zur-dsgvo/">ePrivacy Richtlinie</a> fokussiert insbesondere Informationen, die im Endgerät des Nutzers gespeichert sind. Siehe Art. 5 der Direktive, die zuerst unter der Nummer <strong>2002/58/E</strong> erschien und später unter der Nummer <strong>2009/136/EG</strong> aktualisiert wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Artikel 5 Abs. 3 der Richtlinie besagt:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Die Mitgliedstaaten stellen sicher, dass die Speicherung von Informationen oder der Zugriff auf Informationen, die bereits im Endgerät eines Teilnehmers oder Nutzers gespeichert sind, nur gestattet ist, wenn der betreffende Teilnehmer oder Nutzer auf der Grundlage von klaren und umfassenden Informationen, die er gemäß der Richtlinie 95/46/EG u. a. über die Zwecke der Verarbeitung erhält, seine Einwilligung gegeben hat. Dies steht einer technischen Speicherung oder dem Zugang nicht entgegen, wenn der alleinige Zweck die Durchführung der Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz ist oder wenn dies unbedingt erforderlich ist, damit der Anbieter eines Dienstes der Informationsgesellschaft, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wurde, diesen Dienst zur Verfügung stellen kann.</p>
<cite>Quelle: Art. 5 Abs. 3 Richtiline 2009/136/EG</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Die dort benannte Richtlinie 95/46/EG ist am 25.05.2018 durch die <a class="rank-math-link" href="/dsgvo">DSGVO</a> ersetzt worden. Dass Art. 5 Abs. 3 der Richtlinie für Deutschland gilt, hat der BGH festgestellt und gefordert, <a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/tmg-paragraph-15-nutzungsdaten/">dass §15 Abs. 3 TMG</a> richtlinienkonform auszulegen ist. Der <a data-id="5216" data-type="post" href="https://dr-dsgvo.de/%c2%a7-25-ttdsg-schutz-der-privatsphaere-bei-endeinrichtungen/">§ 25 TTDSG</a> führt die Vorschrift in Deutschland explizit im Dezember 2021 ein. Das TTDSG wurde im Jahr 2024 in TDDDG umbenannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oft wird die ePrivacy Richtlinie als <strong>Cookie-Richtlinie</strong> bezeichnet. Dies ist zumindest irreführend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der ursprünglichen Version der ePrivacy Richtlinie, 2002/58/EG, taucht der Begriff <em>Cookie</em> fünfmal auf, und zwar nur innerhalb der Rn. 25. Dies gilt sowohl für den Englischen als auch den Deutschen Text der Richtlinie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der aktualisierten Fassung der Richtlinie, 2009/136/EG, erscheint der Begriff <em>Cookie </em>nur ein einziges Mal, und zwar in einem Einschub. Wiederum gilt dies für den Englischen und den Deutschen Text der Richtlinie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie später gezeigt wird, gilt die Richtlinie in wesentlichen Teilen für beliebige Daten, unabhängig davon, ob es sich um personenbezogene Daten handelt oder nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grundlagen zu Cookies</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Cookies sind eine Art <strong>Datencontainer</strong>. Wer es genauer wissen will, findet <a data-id="1326" data-type="post" href="https://dr-dsgvo.de/cookies-sind-keine-textdateien/">Hintergrundinformationen zu Cookies</a> in meinem Bullshit Basics-Beitrag. Insbesondere ist wichtig zu wissen: Cookies sind keine Textdateien, sondern Datensätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Cookies sind an eine Domäne gebunden. Eine Domäne ist etwa <em>meine-webseite-abc.de</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Cookies können in der Domäne der aktuell besuchten Webseite erzeugt werden, und zwar entweder von der Webseite selbst oder jeder von der Webseiten geladenen JavaScript Datei (oft nur als Script bezeichnet)! Diese Art von Cookies werden <strong>First Party Cookies</strong> genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dateien – dies können beliebige Daten sein, es muss sich hier nicht um JavaScript Dateien handeln –, die von einem Dritt-Server geladen werden, können zusätzlich (!) Cookies in der Dritt-Domäne erzeugen. Diese Art von Cookies werden <strong>Third Party Cookies</strong> genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Lage zu sein, ein Cookie zu erzeugen, heißt automatisch auch, in der Lage zu sein, das Cookie auszulesen, dessen Wert zu verändern oder es zu löschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die folgende Abbildung illustriert Datentransfers, die zwangsläufig stattfinden, wenn ein Nutzer eine Webseite besucht, die ein Tool wie <em>Google Maps</em> oder <em>Google Analytics</em> oder ein Bild von <em>Wikipedia</em> einbindet:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="636" src="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/datentransfers-1024x636.jpg" alt="Zugriff auf Informationen im Endgerät: Karte schickt IP-Adresse, Cookies und Fingerprint an Google" class="wp-image-1289" srcset="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/datentransfers-1024x636.jpg 1024w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/datentransfers-300x186.jpg 300w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/datentransfers-768x477.jpg 768w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/datentransfers-640x398.jpg 640w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/datentransfers.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Datentransfers bei Aufruf einer Webseite, die eine Datei von einem Dritt-Server einbindet</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der hier gezeigte Datenaustausch ist durch das <em>Internet Protokoll </em>(<em>IP-Protocol</em>) als Teil des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Transmission_Control_Protocol/Internet_Protocol" target="_blank" rel="noopener">TCP/IP</a> vorgegeben. Folgendes passiert also:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Die IP-Adresse und der Browser Fingerprint des Nutzers werden zur besuchten Webseite übertragen.</li>



<li>Die IP-Adresse und der Browser Fingerprint des Nutzers werden zum Server übertragen, von dem <em>Google Maps</em> durch die besuchte Website geladen wird.</li>



<li>Alle Cookies, die (bereits vor dem Ladevorgang!) in der Domäne (etwa <em>google.com</em>), von der die Karte geladen wird, existieren, werden an den Server übertragen, von dem die Karte geladen wird.</li>



<li>Die Cookies werden zurück an den Browser des Nutzers geschickt. Änderungen an den Cookies, die durch die eingebundene Karte vorgenommen wurden, werden angewandt.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Cookies können aus Sicht des Verantwortlichen für eine Webseite außer Kontrolle geraten. Hier ist ein prominentes Beispiel mit zwei Szenarien. Es bezieht such auf das Cookie namens <em>NID</em>, welches von einigen Google Diensten verwendet wird, um einen Nutzer zu identifizieren und nachzuverfolgen. Das folgende Beispiel bezieht sich auf <strong>Google reCAPTCHA</strong> – es gilt genauso für <strong>Google Maps</strong>!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="text-decoration: underline;">Szenario 1</span>: Das <em>NID</em> Cookie <strong>existiert noch nicht</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Eine Website lädt <em>Google reCAPTCHA</em> von der Domäne <em>google.com</em> (neben anderen Domänen).</li>



<li>Das <em>NID</em> Cookie existiert nicht und wird nicht an <em>Google reCAPTCHA</em> übertragen und auch nicht von Google reCAPTCHA erzeugt.</li>



<li>Es gibt kein Problem mit dem <em>NID </em>Cookie, weil es nicht existiert.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="text-decoration: underline;">Szenario 2</span>: Das <em>NID</em> Cookie existiert, weil der Nutzer, der eine Webseite besucht, sich zuvor auf google.com (oder google.de) in sein Google Konto angemeldet hat:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="275" height="176" src="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/grafik-33.png" alt="ePrivacy und Google: Startseite mit markierter Schaltfläche Sign in" class="wp-image-1290"/><figcaption class="wp-element-caption">Anmeldemöglichkeit auf google.com</figcaption></figure>



<ol class="wp-block-list">
<li>Die Website lädt <em>Google reCAPTCHA</em> von der Domäne <em>google.com</em></li>



<li>Das <em>NID</em> Cookie existiert bereits (vor dem Ladevorgang von <em>Google reCAPTCHA</em>) und wird deswegen zwangsweise aufgrund des Internet-Protokolls an <em>Google reCAPTCHA</em> übertragen</li>



<li>Hieraus entsteht ein Datenschutzproblem aufgrund des <em>Third Party Cookies</em> namens <em>NID</em></li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Interessant ist hier:</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Google reCAPTCHA und Google Maps müssen ein Cookie gar nicht selber erzeugen, um ein Datenschutzproblem zu produzieren! Vielmehr reicht es, wenn diese Tools Dateien von einer Domäne laden, die von einem anderen Tool (weltweit, auf mind. einer Webseite) benutzt wird, welches ein Cookie in der fraglichen Domäne erzeugt. </p><cite>Stand: 15.01.2021.</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich weiß der Verantwortliche für eine Webseite nicht, ob ein Besucher seiner Seite vor dem Besuch in seinen Google Account eingeloggt ist. Weil es aber möglich ist (und übrigens oft vorkommt), muss der Webseiten-Verantwortliche davon ausgehen, dass das <em>NID</em> Cookie relevant ist. <strong>Szenario 2 muss zwangsläufig als gegeben hingenommen werden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn zwei verschiedene Webseiten dasselbe Tool, wie beispielsweise <em>Google Analytics</em>, nutzen und wenn dieses Tool <em>Third Party Cookies</em> nutzt, dann können Daten zwischen diesen beiden verschiedenen Webseiten ausgetauscht werden. Hier hat allerdings nur das eingebundene Tool Zugriff auf diese Cookie-Daten, nicht die beiden Webseiten selbst. Dies war nur ein rein illustratives Beispiel.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Google (Universal) Analytics</em> verwendet nämlich seit dem Jahr 2020 <em>First Party Cookies</em>. <em>First Party</em> ist ein Begriff der hier nur im technischen Sinn gemeint sein kann. Aus Datenschutzsicht erzeugt <em>Google Analytics</em> beim Erstaufruf das <em>First Party Cookie</em> und liest es bei Folgeaufrufen aus, um anschließend den ausgelesenen Cookie-Wert an einen Google Server zu schicken. Dies kann leicht bewiesen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konfigurationen von Google Analytics ohne Cookies sind <a class="rank-math-link" href="/google-universal-analytics-rechtskonform-nur-mit-einwilligung">anders zu beurteilen</a>. Egal wie konfiguriert, rechtssicher ist das Tool nur nach Einwilligung nutzbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie werden Cookies vom Browser verwaltet?</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In fast jeder Datenschutzerklärung liest man, dass ein <a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/cookies/">Cookie</a> eine <strong>Textdatei</strong> sei. Dies ist <strong>Bullshit</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier der Beweis, indem gezeigt wird, wie der populäre <em>Mozilla Firefox Browser</em> Cookies verwaltet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Firefox speichert Cookies in einer Datenbank. Den Speicherort für die Cookie-Datenbank findet man so:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><em>Firefox</em> starten</li>



<li>Folgenden Text in die Adresszeile von Firefox eingeben:<br><strong>about:support</strong></li>



<li>Das Profil-Verzeichnis öffnen, welches auf dem Bildschirm gezeigt wird</li>



<li>Im Verzeichnis befindet sich eine Datei namens <strong>cookies.sqlite</strong>, welche alle Cookies enthält, die auf dem Endgerät des Nutzers für den Browser gespeichert sind. Diese Datei heißt <strong>Cookie Datenbank</strong>. Die Dateiendung <em>sqlite</em> zeigt, dass die Datenbank <em>SQLite</em> verwendet wird. Es handelt sich um eine leichtgewichtige Datei-basierte Datenbank.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Die Inhalte dieser Cookie-Datenbank können mit dem kostenfreien Tool <em><a class="rank-math-link" href="https://sqlitebrowser.org/" target="_blank" rel="noopener">DB Browser for SQLite</a></em> angesehen werden (Beschreibung für die englische Version):</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tool starten und die oben beschriebene Datei <em>cookies.sqlite</em> öffnen, indem „Open database“ angeklickt und dann die Datei ausgewählt wird. Vorher sollte man eine Kopie von der Datei machen. Auf den Karteireiter „<strong>Browse Data</strong>“ klicken, um alle Cookies und deren Werte zu sehen, die vom Browser verwaltet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie man sieht, besteht ein Cookie nicht aus einer Textdatei. Vielmehr gibt es eine einzige Datei, in der alle Cookies zusammen abgespeichert sind. Genauer habe ich es in einem <a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/cookies-sind-keine-textdateien/">Bullshit Basics Artikel</a> untersucht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Web Storage</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Web Storage wird auch als <strong>Super Cookie</strong> bezeichnet, denn damit können pro Datensatz viel mehr Daten gespeichert werden als mit gewöhnlichen Cookies. Verglichen mit Cookies, agiert Web Storage ausschließlich wie ein <em>First Party Cookie</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Firefox</em> speichert Informationen hierzu im Datenbank-File <strong>webappsstore.sqlite</strong>. Siehe auch <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Web_storage" target="_blank" rel="noopener">https://en.wikipedia.org/wiki/Web_storage</a> für Details.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier ist ein einzelner von insgesamt 24 Datensätzen, die aktuell auf meinem Endgerät in dieser Datenbank gespeichert sind:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="605" height="68" src="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/grafik-34.png" alt="Im Endgerät gespeichert: Web-Storage-Eintrag mit IP-Adresse, Wert geändert" class="wp-image-1312" srcset="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/grafik-34.png 605w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/grafik-34-300x34.png 300w" sizes="(max-width: 605px) 100vw, 605px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Lediglich die <em>Value-Angaben</em> habe ich für den Screenshot aus Datenschutzgründen abgeändert. Die Spalte <em>Value </em>enthält meine eigene IP-Adresse. Sie lautet 22.33.44.55.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die IP-Adresse wurde in diesem Fall abgespeichert. In anderen Datensätzen wurde keine IP-Adresse abgespeichert, sondern andere Daten. Lustig übrigens, dass die Spalten <em>originalKey</em> und <em>scope</em> die tatsächlichen Werte in <strong>Rückwärtsschreibung</strong> enthalten. Demnach steht <em>moc.sysofni.www.:https</em> für <em>https:.www.infosys.com</em>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In <em>Firefox</em> kann man diese <em>Web Storage-Werte</em> wie folgt sehen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine Webseite öffnen, die die IP-Adresse zum Nutzer in der <em>Web Storage</em> ablegt (wie etwa <a class="rank-math-link" href="https://www.infosys.com" target="_blank" rel="noopener">https://www.infosys.com</a>)</li>



<li>Evtl. ein paar Sekunden warten</li>



<li>F12 drücken, um die Entwicklerkonsole in <em>Firefox</em> zu öffnen</li>



<li>Auf den Karteireiter <em>Web-Speicher</em> klicken</li>



<li>Dort auf den Knoten <em>Local Storage</em> klicken. Dort sieht man dann:</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="605" height="181" src="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/grafik-35.png" alt="Speichern im Endgerät nach ePrivacy: Local Storage von infosys.com mit IP-Adresse, Wert geändert" class="wp-image-1313" srcset="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/grafik-35.png 605w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/grafik-35-300x90.png 300w" sizes="(max-width: 605px) 100vw, 605px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wie zuvor, habe ich hier den echten Wert mit einem Dummy-Wert ersetzt. Der Wert 22.33.44.55 repräsentiert meine IP-Adresse!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Wow-Effekt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die ePrivacy Richtlinie bezieht sich insbesondere auf Daten, die im Endgerät des Nutzers gespeichert sind. Vgl. hierzu Artikel 5 Abs. 3 der Richtlinie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Passus besagt, dass eine Einwilligung erforderlich ist, wenn alle folgenden Punkte zusammen  zutreffen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Daten sind im Endgerät des Nutzers gespeichert</li>



<li>Es wird auf diese Daten zugegriffen</li>



<li>Die Daten werden für Zwecke verwendet, die im strengen Sinne nicht erforderlich sind, um die Webseite bereitzustellen</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Nehmen wir das Beispiel <em>Google (Universal) Analytics</em> in seiner aktuellen <strong>Standardkonfiguration</strong>. <em>Google Analytics</em> setzt <em>First Party Cookies</em> ein. Daraus kann man folgendes feststellen &#8211; und beweisen (was ich hier nicht tue, aber jederzeit tun kann):</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><em>Google Analytics</em> erzeugt beim Erstaufruf Cookies: Daten sind im Endgerät des Nutzers gespeichert. Es wäre auch ausreichend, wenn ein anderer Dienst diese Cookies erzeugte.</li>



<li>Bei Folgeaufrufen liest <em>Google Analytics</em> diese Cookies aus: Es wird auf diese Daten zugegriffen.</li>



<li><em>Google Analytics</em> kann auch konfiguriert werden, dass es ohne Cookies betrieben werden kann: Die Cookie-Daten sind also nicht zwingend erforderlich.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Juristische Ableitung:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Offensichtlich spielt es keine Rolle, ob <em>First</em> oder <em>Third Party Cookies</em> verwendet werden. Siehe hierzu die Ausführungen in <a data-id="1271" data-type="post" href="https://dr-dsgvo.de/gdprmageddon/">Art. 5 der ePrivacy Richtlinie</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch spielt es keine Rolle, ob personenbezogene oder andere Daten erhoben werden. Siehe hierzu das <a href="/urteile">EuGH-Urteil vom 01.10.2019</a> (Az. C-673/17, "Planet49"), etwa Rn. 82.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Offensichtlich gilt die ePrivacy Richtlinie für Deutschland. Siehe hierzu beispielsweise Buchstabe b auf der ersten Seite des BGH-Urteils vom 28.05.2020 – I ZR 7/16. Ab Dezember 2021 greift <a data-id="5216" data-type="post" href="https://dr-dsgvo.de/%c2%a7-25-ttdsg-schutz-der-privatsphaere-bei-endeinrichtungen/">§ 25 TTDSG</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fazit: <strong>Für Google Analytics ist eine Einwilligung erforderlich</strong>, wenn Cookies verwendet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus den gleichen Gründen gilt eine Einwilligungspflicht für</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/google-maps/">Google Maps</a></li>



<li><a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/google-recaptcha/">Google reCAPTCHA</a></li>



<li>Eingebundene <a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/youtube-videos-und-die-dsgvo/">YouTube Videos</a> mit Cookies (ohne Cookies auch, aber aus anderen Gründen)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Für <em>Google Analytics</em> ohne Cookies ist eine Einwilligung <a class="rank-math-link" href="/google-universal-analytics-rechtskonform-nur-mit-einwilligung">aus anderen Gründen</a> ebenfalls vorgeschrieben. Bitte beachten Sie, dass Google selbst zugegeben hat, dass <a data-id="4828" data-type="post" href="https://dr-dsgvo.de/google-analytics-verarbeitet-saemtliche-daten-immer-auch-in-den-usa-gibt-google-zu/">sämtliche Analytics-Daten immer in den USA verarbeitet werden</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist mit Fingerprints?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Fingerprint ist ein <strong>digitaler Fingerabdruck des Endgeräts eines Nutzers</strong>. Mit einem solchen Fingerabdruck können Nutzer auch ohne Cookies und ohne Verwendung der IP-Adresse des Nutzers wiedererkannt werden. Oft wird von <em>Device Fingerprint</em> oder <em>Browser Fingerprint</em> gesprochen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Fingerprinting werden Kennzahlen des verwendeten Browsers und Endgeräts des Nutzers ausgelesen. Dazu gehören <strong>Charakteristiken</strong> des Bildschirms, etwa die Auflösung oder Farbtiefe, aber auch die Zeitzone, das Betriebssystem oder der verwendete Browser.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um einen digitalen Fingerabdruck zu erzeugen, werden die erwähnten <strong>Kennzahlen aus dem Endgerät des Nutzers ausgelesen</strong>. Diese Kennzahlen sind allerdings nicht (im Sinne der ePrivacy-Richtlinie) im Endgerät des Nutzers gespeichert. Vielmehr handelt es sich um jederzeit abfragbare Daten, die in der Hardware oder Software verankert sind, je nach Attribut. Ein Zugriff auf einen festen Speicher im Endgerät erfolgt hierbei nicht.</p>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Die Netzwerkadresse eines Endgeräts wird nicht im Endgerät gespeichert.</p><cite>Gemeint ist die Speicherung im Sinne der ePrivacy-Richtlinie oder von § 25 TTDSG.</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Analog verhält es sich mit der IP-Adresse, die nicht im Endgerät des Nutzers gespeichert ist, sondern vielmehr vom Zugangspunkt zum Internet (meist einem Router, einer FRITZ!Box o.&nbsp;ä.) verwaltet wird. Auch ein Monitor hat keine feste Farbanzahl, weil diese auf Ebene des Betriebssystems eingestellt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insofern fällt das Fingerprinting auch nicht unter den Schutz der ePrivacy-Richtlinie, womöglich aber unter den von <a data-id="3191" data-type="post" href="https://dr-dsgvo.de/tmg-paragraph-15-nutzungsdaten/">§ 15 Abs. 3 TMG</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Fingerprinting können Nutzer gemäß einiger <a href="https://dr-dsgvo.de/sind-cookies-personenbezogene-daten/#fingerprinting">vorliegender Studien</a> mit einer Wahrscheinlichkeit von über 90 % eindeutig identifiziert werden. </p>



<div class="wp-block-group kernaussagen"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h2 class="wp-block-heading">Kernaussagen dieses Beitrags</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne Einwilligung dürfen Informationen im Endgerät eines Nutzers nicht gespeichert oder abgerufen werden, es sei denn, sie sind für die Kommunikation notwendig oder der Nutzer hat diese explizit gewünscht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Cookies sind Dateien, die von Webseiten auf Ihrem Computer gespeichert werden. Sie können von der besuchten Seite selbst oder von externen Servern wie Google erstellt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Google reCAPTCHA setzt beim Besuch einer Webseite ein Cookie, das Daten über den Nutzer speichert. Wenn diese Seite andere Tools von Google nutzt (wie z.B. Google Analytics), können die damit gesammelten Informationen zwischen verschiedenen Webseiten geteilt werden, auch wenn der Benutzer nicht eingeloggt ist.</p>


<p class="has-text-align-right kernaussagen_info wp-block-paragraph"><a href="/kernaussagen-infos/">Über diese Kernaussagen</a></p>
</div></div>
<script>document.addEventListener('DOMContentLoaded', function() {jQuery('.pdf-download-wrapper').remove();jQuery('.pdf-no-download-wrapper').removeClass('hide');});</script>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://dr-dsgvo.de/gdprmageddon/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>9</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Google reCAPTCHA: ist eine datenschutzkonforme Nutzung möglich?</title>
		<link>https://dr-dsgvo.de/google-recaptcha/</link>
					<comments>https://dr-dsgvo.de/google-recaptcha/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. DSGVO]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2021 07:30:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Cookies]]></category>
		<category><![CDATA[Google reCAPTCHA]]></category>
		<category><![CDATA[hasDanish]]></category>
		<category><![CDATA[hasDutch]]></category>
		<category><![CDATA[hasEnglish]]></category>
		<category><![CDATA[hasFrench]]></category>
		<category><![CDATA[hasItalian]]></category>
		<category><![CDATA[hasPolish]]></category>
		<category><![CDATA[hasSpanish]]></category>
		<category><![CDATA[hasSwedish]]></category>
		<category><![CDATA[hasUkrainian]]></category>
		<category><![CDATA[Notfree]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsgrundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Tracking]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dr-dsgvo.de/?page_id=348</guid>

					<description><![CDATA[Google reCAPTCHA analysiert Nutzer und deren Verhalten, um Menschen von Robotern zu unterscheiden. Dabei werden jedoch viele Cookies übertragen, was Datenschutzprobleme mit sich bringt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update Mai 2024</strong>: Das TTDSG ging in das TDDDG über. Es regelt den Zugriff auf Endeinrichtungen, was für Cookies wichtig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update vom 27.07.2023</strong>: Das Data Privacy Framework (DPF) zwischen der EU und den USA ist in Kraft. Es erlaubt Datentransfers in die USA, wenn alle Datenempfänger über das DPF zertifiziert sind. Es ist fragwürdig, ob das Abkommen Bestand haben wird, da es auf einer wackligen <a href="https://dr-dsgvo.de/datenschutz-in-den-usa-und-schrems-ii-die-executive-order-von-praesident-biden/">Executive Order</a> basiert. Unabhängig davon, sprechen weitere Gründe gegen den Einsatz von Google reCAPTCHA (siehe Beitrag).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update vom 16.05.2023</strong>: Die Verbraucherzentrale hat ein <a href="https://www.verbraucherzentrale.nrw/urteilsdatenbank/digitale-welt/unzulaessige-uebermittlung-von-personenbezogenen-daten-an-google-server-in-die-usa-83922" target="_blank" rel="noopener">Urteil gegen die Telekom</a> erstritten. Das Gericht sagt, dass die Datenübermittlung an Google in die USA nur unter sehr engen Grenzen erlaubt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update vom 12.04.2022</strong>: Die französische Datenschutzaufsicht CNIL hat aufgrund einer Beschwerde bestätigt, was schon lange bekannt hätte sein müssen: Dass nämlich Google reCAPTCHA erst nach Einwilligung genutzt werden darf. Begründung von CNIL, soweit ich es verstanden habe: Das Tool sei nicht nur zur Gefahrenabwehr gedacht, sondern sammle auch (unnötigerweise) fleißig Daten zu anderen Zwecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit <em>Google reCAPTCHA</em> werden Nutzer und deren Verhalten auf der Webseite, wo <em>reCAPTCHA</em> eingebunden ist, ausgesprochen tiefgehend analysiert. Und zwar (vordergründig), um einen Menschen besser von einem Roboterprogramm unterscheiden zu können. Da der <em>reCAPTCHA</em> Code u.&nbsp;a. von der Domäne <em>google.com</em> geladen wird, erhält das Tool automatisch Zugang zu <a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/cookies/">Cookies</a>, die für angemeldete Google Nutzer gesetzt werden. Eines der Cookies heißt <em>NID</em> und enthält eine eindeutige Nutzerkennung, die auch für <em>Google Signals</em> verwendet wird, um sogar geräteübergreifend Nutzer wiedererkennen zu können. Insofern ist es datenschutzrechtlich fast unerheblich, ob <em>reCAPTCHA</em> (situativ) weitere Cookies setzt oder nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich greift <em>reCAPTCHA</em> auch auf die Domäne <em>gstatic.com</em> zu. Wie auf <a aria-label="Google Webseiten (opens in a new tab)" href="https://developers.google.com/chart/interactive/docs/basic_load_libs" target="_blank" rel="noreferrer noopener" class="rank-math-link">Google Webseiten</a> nachzulesen, wird diese Domäne auch von anderen Tools verwendet. Somit können über diese Domäne potentiell Cookies ausgetauscht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Abruf eines einzigen Scripts von reCAPTCHA zeige ich auszugsweise, wie viele Cookies von <em>reCAPTCHA</em> genutzt werden:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="404" height="540" src="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/recaptcha-cookies.png" alt="Google reCAPTCHA: Entwicklerkonsole zeigt Cookies wie NID, SID und CONSENT, Werte verpixelt" class="wp-image-2132" srcset="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/recaptcha-cookies.png 404w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/recaptcha-cookies-224x300.png 224w" sizes="(max-width: 404px) 100vw, 404px" /><figcaption class="wp-element-caption">Cookies, auf die beim Abruf von Google reCAPTCHA zugegriffen wird.</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>Beim Abruf von Google reCAPTCHA werden 15 Cookies übertragen.</p><cite>Ergebnis meines Tests. Die tatsächliche Anzahl kann höher oder niedriger sein, je nach voriger Reise durch das Internet.</cite></blockquote></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund der Anzahl an übertragenen Cookies wird das Datenschutzproblem mit <em>Google reCAPTCHA</em> ganz gut deutlich. Wie Google selbst zugibt, sind nicht alle Cookies technisch notwendig: „<em>In addition to certain standard Google cookies, reCAPTCHA sets a necessary cookie (_GRECAPTCHA) when executed for the purpose of providing its risk analysis.</em>“ (Quelle: <a class="rank-math-link" href="https://developers.google.com/recaptcha/docs/faq" target="_blank" rel="noopener">https://developers.google.com/recaptcha/docs/faq</a>. Update: Der Satz hat sich sprachlich mittlerweile leicht geändert; die Bedeutung ist gleich geblieben). Die Standard-Cookies von Google sind solche wie <em>NID</em>. <em>NID</em> ist dazu geeignet, den Nutzer nachzuverfolgen, und zwar sowohl für Marketing-Zwecke als auch für die Bildung von Nutzerprofilen. Dies gibt Google selbst zu ("<em>Manche Cookies dienen dazu, die Einstellungen eines Nutzers zu speichern. In den Browsern der meisten Nutzer, die Google-Dienste verwenden, gibt es beispielsweise ein Cookie namens „NID“. Dieses Cookie enthält eine eindeutige ID, über die Ihre bevorzugten Einstellungen und andere Informationen gespeichert werden&#8230;</em>", Quelle: <a class="rank-math-link" href="https://policies.google.com/technologies/cookies?hl=de=" target="_blank" rel="noopener">https://policies.google.com/technologies/cookies?hl=de=</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hieraus bereits ergibt sich eine Einwilligungspflicht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gemäß BGH-Urteils zu Planet 49 ist <a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/tmg-paragraph-15-nutzungsdaten/">§ 15 Abs. 3 TMG</a> konform zu Art. 5 Abs. 3 ePrivacy Richtlinie auszulegen. Das TMG ging im Mai 2024 in das DDG über.</li>



<li>Art. 5 (3) der ePrivacy-Richtlinie fordert eine Einwilligung, wenn auf Informationen, die im Endgerät des Nutzers gespeichert sind, zugegriffen wird und dies technisch nicht notwendig ist. Der Zugriff auf Cookies ist bewiesen. Technisch sind diese nicht notwendig, alleine die schiere Anzahl an Cookies kann dies beweisen. Die Cookies werden aufgrund Ihrer Anzahl und Wertausprägungen auch für Marketing-Zwecke verwendet. Das Gegenteil zu beweisen dürfte schwierig werden.</li>



<li>Der EuGH hatte im Planet49-Urteil festgestellt, dass es unerheblich ist, ob die durch Cookies erhobenen Daten personenbezogen sind oder nicht.</li>



<li>Ab Dezember 2021 gilt <a href="https://dr-dsgvo.de/%c2%a7-25-ttdsg-schutz-der-privatsphaere-bei-endeinrichtungen/" data-type="post" data-id="5216">§ 25 TTDSG</a> in Deutschland für Cookies</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn <em>Google reCAPTCHA</em> verwendet wird, um <strong>Formulare </strong>abzusichern, dann scheidet ein <strong>berechtigtes Interesse </strong>schon alleine deshalb aus, weil es zahlreiche wirkungsvolle Alternativen gibt, die deutlich datenschutzfreundlicher sind. Das berechtigte Interesse ist nur der <strong>Notnagel </strong>unter den Rechtsgrundlagen, die die DSGVO in <a href="https://dr-dsgvo.de/artikel-6-dsgvo/" data-type="post" data-id="1719">Art. 6 Abs. 1 DSGVO</a> benennt. Zumindest sollte bei mit datenschutzfeindlichen Captchas abgesicherten Formularen auch direkt am Formular eine Möglichkeit geboten werden, direkt eine Mail zu schreiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="varianten">Varianten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Laut <a href="https://developers.google.com/recaptcha/docs/versions" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">https://developers.google.com/recaptcha/docs/versions</a> gibt es mehrere <strong>Varianten von reCAPTCHA</strong>:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="605" height="252" src="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/grafik-3.png" alt="reCAPTCHA-Varianten von Google: v3 mit Score, v2 mit Checkbox, unsichtbarem Badge oder Android" class="wp-image-395" srcset="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/grafik-3.png 605w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/01/grafik-3-300x125.png 300w" sizes="(max-width: 605px) 100vw, 605px" /><figcaption class="wp-element-caption">reCAPTCHA Varianten gemäß Google (Screenshot)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die bisherige <strong>Version 2</strong> steht in einer visuellen und einer unsichtbaren Ausprägung zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>reCAPTCHA Version 3</strong> ist immer unsichtbar bzw. erstellt für den aktuellen Nutzer einen Score-Wert. Mit diesem Score kann die aufgerufene Webseite feststellen, ob es sich um einen menschlichen Besucher oder um einen Roboter handeln könnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="nutzungsbedingungen">Nutzungsbedingungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Nutzung von <em>Google reCAPTCHA</em> müssen die Nutzungsbedingungen akzeptiert werden, die u.&nbsp;a. folgendes besagen<a href="https://dr-dsgvo.de/google-recaptcha/#_ftn1">1</a>: „<em>Sie bestätigen und nehmen zur Kenntnis, dass die Funktionsweise der reCAPTCHA API darauf beruht, dass Hardware- und Softwareinformationen, z.&nbsp;B. Geräte- und Anwendungsdaten, erhoben und zu Analysezwecken an Google gesendet werden.</em>“ sowie „<em>Für Nutzer in der Europäischen Union müssen Sie die <strong>Richtlinie zur EU-Nutzereinwilligung einhalten</strong> und Ihre API-Clients müssen dieser Richtlinie entsprechen.</em>“ (Fettdruck hinzugefügt, Link aus der Quelle entfernt).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Einsatz von <em>Google reCAPTCHA</em> ohne Einwilligung erscheint demnach kaum haltbar und ist gemäß <a class="rank-math-link" href="https://www.google.com/recaptcha/admin/create" target="_blank" rel="noreferrer noopener" label="Google Nutzungsbedingungen (opens in a new tab)">Google Nutzungsbedingungen</a><sup>31</sup> sogar untersagt. Die Nutzungsbedingungen sind dort wie folgt in mehreren Teilen angegeben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="rank-math-link" href="https://developers.google.com/terms/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Nutzungsbedingungen für Google APIs (opens in a new tab)">Nutzungsbedingungen für Google APIs</a></li>



<li><a class="rank-math-link" href="https://policies.google.com/terms" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Nutzungsbedingungen von Google (opens in a new tab)">Nutzungsbedingungen von Google</a></li>



<li>Nutzungsbedingungen für reCAPTCHA:</li>
</ul>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Sie bestätigen und nehmen zur Kenntnis, dass die Funktionsweise der reCAPTCHA API darauf beruht, dass Hardware- und Softwareinformationen, z.&nbsp;B. Geräte- und Anwendungsdaten, erhoben und zu Analysezwecken an Google gesendet werden. Die bei der Verwendung des Dienstes erhobenen Informationen werden zur Verbesserung von reCAPTCHA und für die allgemeine Sicherheit verwendet. Sie werden von Google nicht für personalisierte Werbung genutzt. Gemäß Abschnitt&nbsp;3(d) der Nutzungsbedingungen für Google APIs erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie bei Verwendung der APIs dafür verantwortlich sind, die erforderlichen Hinweise oder Einwilligungen zur Erhebung und Weitergabe dieser Daten für Google bereitzustellen bzw. einzuholen. Für Nutzer in der Europäischen Union müssen Sie die <a class="rank-math-link" href="https://www.google.com/about/company/user-consent-policy/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Richtlinie zur EU-Nutzereinwilligung</a> einhalten und Ihre API-Clients müssen dieser Richtlinie entsprechen. Ihre Verwendung von reCAPTCHA unterliegt bestimmten <a href="https://developers.google.com/recaptcha/docs/faq#are-there-any-qps-or-daily-limits-on-my-use-of-recaptcha" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beschränkungen bei Aufrufen</a>. Google behält sich das Recht vor, diese Beschränkungen nach alleinigem Ermessen durch sämtliche unter <a href="https://developers.google.com/recaptcha/docs/faq#are-there-any-qps-or-daily-limits-on-my-use-of-recaptcha" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Beschränkungen bei Aufrufen</a> oder in diesen Nutzungsbedingungen beschriebenen Maßnahmen zu erzwingen.</p>
<cite>Quelle: <a class="rank-math-link" href="https://www.google.com/recaptcha/admin/create" target="_blank" rel="noopener">https://www.google.com/recaptcha/admin/create</a></cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Viel Erfolg beim Lesen, Verstehen und Einhalten dieser <strong>komplexen Bedingungen</strong>. Lesenswert ist die Richtlinie zur EU-Nutzereinwilligung von Google. Sollte ein Dritter Auskunft begehren, dann könnte dies einen komplexen Vorgang auslösen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann daher nur <strong>vom Einsatz von Google reCAPTCHA abraten</strong>, da eine Einwilligung erforderlich ist und rechtssicher kaum eingeholt werden kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="alternativen">Alternativen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für WordPress und das beliebte <em>Contact Form 7</em> Kontaktformular gibt es mit <a href="https://de.wordpress.org/plugins/contact-form-7-image-captcha/" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">Contact Form 7 Image Captcha</a> eine nutzerfreundliche und datenschutzfreundliche Variante.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nahezu jeder Server unterstützt <strong>PHP</strong>. Mit PHP kann auf recht einfache Weise ein Captcha erstellt werden. Hier ist ein Beispiel in PHP, das einen Text als Bild ausgibt.</p>



<pre class="wp-block-preformatted"> &lt;?php
$img = imagecreatetruecolor(300, 80);
$text_color = imagecolorallocate($img, 233, 200, 200);
imagestring($img, 2, 1, 1,  'Datenschutz hilft', $text_color);

$x=imagejpeg($img,"test1.jpg");

imagedestroy($img);</pre>



<p class="wp-block-paragraph">Ein anderes PHP Beispiel zeigt, wie man <a href="https://sebastianviereck.de/php-rechen-captcha-addieren-und-subtrahieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">einfache Rechenaufgaben als Abfrage</a> nutzen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz einfach geht es, wenn eine Rechenaufgabe als gewöhnliches Eingabefeld ausgeprägt ist. Beispielsweise könnte die Frage lauten: „Wie viel ist siebzehn weniger drei“. Als Antwort wäre zugelassen: „vierzehn“ oder „14“. Die Antwort könnte mit einer einfachen JavaScript Funktion geprüft werden. reCAPTCHA erfordert immerhin auch einiges an <strong>Entwicklerkenntnissen </strong>und auch an <strong>rechtlichen Kenntnissen</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Beitrag beschreibt <a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/google-tools-alternativen-fuer-website/">Alternativen für häufig verwendete Google Tools</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sollte eine Agentur auf dem Einsatz von <em>reCAPTCHA</em> bestehen, bitte Sie die Agentur doch um eine <strong>Haftungsübernahme </strong>und sehen Sie, was passiert. Sollte die Agentur meinen, eine andere Lösung wäre nicht möglich, schlagen Sie doch vor, jemanden zu kennen, der kostenpflichtig die Agentur bei dieser unlösbaren Aufgabe unterstützen kann. Wenn jemand reCAPTCHA vorschlägt, sollte derjenige die grundlegenden rechtlichen Bedingungen kennen.</p>


        <div class="ab-test-container" data-test-key="wscheck-inner-cta" data-variant-id="102">
                        <!-- wp:html -->
<div style="background: linear-gradient(135deg, #667eea 0%, 
#764ba2 100%); border-radius: 16px; padding: 40px 30px; margin: 40px 0; text-align: center; box-shadow: 0 10px 40px rgba(102, 126, 234, 0.3);">
  <div style="max-width: 600px; margin: 0 auto;">
    <div style="display: inline-block; background: rgba(255, 255, 255, 0.2); padding: 8px 16px; border-radius: 20px; margin-bottom: 20px;">
      <span style="color: white; font-size: 14px; font-weight: 600; letter-spacing: 0.5px;"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/26a1.png" alt="⚡" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> DSGVO WEBSITE-CHECK</span>
    </div>

    <h3 style="color: white; font-size: 28px; font-weight: 700; margin: 0 0 15px 0; line-height: 1.3;">
      Ist Ihre Website DSGVO-konform?    </h3>

    <p style="color: rgba(255, 255, 255, 0.95); font-size: 16px; margin: 0 0 30px 0; line-height: 1.6;">
      Website in wenigen Sekunden auf DSGVO-Compliance prüfen    </p>

    <a href="https://dr-dsgvo.de/website-check" style="display: inline-block; background: white; color: #667eea; font-size: 18px; font-weight: 700; padding: 18px 45px; border-radius: 50px; text-decoration: none; transition: all 0.3s ease; box-shadow: 0 6px 20px rgba(0, 0, 0, 0.15);" onmouseover="this.style.transform=&#039;translateY(-2px)&#039;; this.style.boxShadow=&#039;0 8px 25px rgba(0, 0, 0, 0.2)&#039;;" onmouseout="this.style.transform=&#039;translateY(0)&#039;; this.style.boxShadow=&#039;0 6px 20px rgba(0, 0, 0, 0.15)&#039;;">
      Jetzt Website prüfen    </a>

    <div style="margin-top: 25px; display: flex; justify-content: center; align-items: center; gap: 20px; flex-wrap: wrap;">
      <span style="color: rgba(255, 255, 255, 0.9); font-size: 14px;">
        ✓ kostenfrei      </span>
      <span style="color: rgba(255, 255, 255, 0.9); font-size: 14px;">
        ✓ Sofort-Ergebnisse      </span>
      <span style="color: rgba(255, 255, 255, 0.9); font-size: 14px;">
        ✓ Keine Anmeldung      </span>
    </div>
  </div>
</div>
<!-- /wp:html -->        </div>
        



<p class="wp-block-paragraph">Wie so oft bei Webseiten gibt es für die offensichtlich bekannten Möglichkeiten oft bessere Alternativen, die funktionell mit den Platzhirschen mithalten können. Im Unterschied zu Google-Diensten oder anderen bekannten Verdächtigen bieten datenschutzfreundliche Möglichkeiten aber eine hohe Rechtssicherheit und oft eine maximale Autarkie. Wer will schon abhängig von einzelnen Konzernen sein? Ich jedenfalls nicht. Deshalb empfehle ich auch, Google-Anwendungen so wenig wie möglich zu verwenden. Das beginnt beim mobilen Endgerät, für das auch ent-Google-te Geräte wie das <a href="https://dr-dsgvo.de/fairphone-ein-smartphone-ohne-apple-und-google-testbericht/" data-type="post" data-id="9187">Fairphone </a>auf Android-Basis zur Verfügung stehen. Es geht weiter bei Suchmaschinen, die weder von Microsoft noch von Google stammen. Als Beispiele seien Ecosia, DuckDuckGo und Startpage genannt. Die Ergebnisse sind sehr gut und der Datenhunger gar nicht oder deutlich weniger vorhanden als bei amerikanischen Internetkonzernen. Wenn Sie allerdings lieber amerikanischen Geheimdiensten Ihre Daten anvertrauen möchten, dann nutzen Sie weiter Google &amp; Co. (welche es <a href="https://dr-dsgvo.de/google-transparenzbericht-google-gibt-verarbeitung-von-nutzerdaten-durch-geheimdienste-zu/" data-type="post" data-id="13587">selber zugeben</a>, dass sie von amerikanischen Behörden, wie dem FBI, ausgehorcht werden).</p>



<div class="wp-block-group kernaussagen"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h2 class="wp-block-heading">Kernaussagen dieses Beitrags</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Google reCAPTCHA sammelt viele Daten über Nutzer und ihre Aktivitäten auf Webseiten, was datenschutzrechtlich problematisch ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Google verwendet Cookies, um Nutzer zu verfolgen und Profile zu erstellen, was eine Einwilligung der Nutzer erfordert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Einsatz von reCAPTCHA ohne Einwilligung ist verboten und rechtlich problematisch. Es gibt datenschutzfreundlichere Alternativen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vermeide Google und andere große Konzerne, um deine Daten zu schützen und unabhängiger zu sein.</p>



<p class="has-text-align-right kernaussagen_info wp-block-paragraph"><a href="/kernaussagen-infos/">Über diese Kernaussagen</a></p>
</div></div>
<script>document.addEventListener('DOMContentLoaded', function() {jQuery('.pdf-download-wrapper').remove();jQuery('.pdf-no-download-wrapper').removeClass('hide');});</script>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://dr-dsgvo.de/google-recaptcha/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Google Maps und die DSGVO</title>
		<link>https://dr-dsgvo.de/google-maps/</link>
					<comments>https://dr-dsgvo.de/google-maps/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. DSGVO]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2020 17:05:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Tracking]]></category>
		<category><![CDATA[Free]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[Google Maps]]></category>
		<category><![CDATA[Google reCAPTCHA]]></category>
		<category><![CDATA[Google Schriftarten]]></category>
		<category><![CDATA[Google Tag Manager]]></category>
		<category><![CDATA[hasDanish]]></category>
		<category><![CDATA[hasDutch]]></category>
		<category><![CDATA[hasEnglish]]></category>
		<category><![CDATA[hasFrench]]></category>
		<category><![CDATA[hasItalian]]></category>
		<category><![CDATA[hasPolish]]></category>
		<category><![CDATA[hasSpanish]]></category>
		<category><![CDATA[hasSwedish]]></category>
		<category><![CDATA[hasUkrainian]]></category>
		<category><![CDATA[Notfree]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dr-dsgvo.de/?page_id=317</guid>

					<description><![CDATA[Google Maps auf Webseiten kann Datenschutzprobleme durch Datentransfer und Cookies ohne Einwilligung verursachen. Datenschutzkonforme Alternativen bieten eine rechtssichere Lösung und ermöglichen gezieltere Einwilligungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Google Maps kann auf Webseiten mit einem Karten-Script eingebunden werden. Damit kann ein Betreiber eine Karte darstellen. Es erscheint fragwürdig, warum viele Webseiten das so machen, zumal Google Maps nicht DSGVO-konform anmutet. Wahrscheinlich folgen viele alten Gewohnheiten oder ahmen andere nach.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="nutzen-von-google-maps">Nutzen von Google Maps</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die möglichen Anwendungsfälle von <em>Google Maps</em> bzw. einer interaktiven Karte an sich, denn darum geht es vor allem, sind weiter unten beschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass die meisten Webseiten-Betreiber sich nicht wirklich Gedanken über den Nutzen von <em>Google Maps </em>gemacht haben, zeigt alleine schon die Tatsache, dass die meisten eingebetteten Karten ein beliebiges Verkleinern (rauszoomen) erlauben. Auch kann der Kartenausschnitt beliebig verschoben werden. Wenn man eine Metzgerei in Büttelborn besuchen möchte, frage ich mich, warum eine Karte dann auch Brasilien anzeigen können muss oder warum man so weit rauszoomen kann, dass die Karte alle Kontinente auf einmal anzeigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="datenschutzprobleme-mit-google-maps">Datenschutzprobleme mit Google Maps</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Durch das Einbinden von <em>Google Maps</em> werden Dateien von mehrere Domänen abgerufen, nämlich von:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>google.com</em></li>



<li><em>fonts.gstatic.com</em> (Google Fonts, spätestens seit dem <a href="/urteile">Urteil des LG München vom 20.01.2022</a> hochkritisch)</li>



<li><em>maps.googleapis.com</em></li>



<li><em>maps.gstatic.com</em></li>



<li><em>khmsx.googleapis.com</em> mit <em>x</em> = 0,1 &#8230;</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei wird u.a. die <em>Google ID</em> eines Nutzers, sofern dieser mit seinem Google Konto angemeldet ist, übertragen. Vgl. die Ausführungen zu <em><a href="https://dr-dsgvo.de/google-recaptcha/" class="rank-math-link">Google reCAPTCHA</a></em> hierzu.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Die Lösung von Dr. DSGVO ist absolut datenschutzfreundlich und kostenfrei erhältlich.</p>
<cite>Weiter unten sehen Sie, wie Sie an die Lösung kommen.</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Weiterhin werden beim Laden des <em>Google Maps Scripts</em> und seiner Teile zahlreiche Cookies transferiert, u.&nbsp;a. diese:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="562" height="464" src="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/02/grafik.png" alt="Google Maps und Datenschutz: Cookies wie NID, SID, CONSENT und 1P_JAR beim Laden der Karte" class="wp-image-2240" srcset="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/02/grafik.png 562w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/02/grafik-300x248.png 300w" sizes="(max-width: 562px) 100vw, 562px" /><figcaption class="wp-element-caption">Cookies, auf die Google Maps zugreift (Auswahl).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Gemäß <a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/tmg-paragraph-15-nutzungsdaten/">§ 15 Abs. 3 TMG</a> in konformer Auslegung zur <a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/gdprmageddon/">ePrivacy Richtlinie</a> (Art. 5 Abs. 3) ist dies ohne Einwilligung unzulässig. Das TMG ging im Mai 2024 in das wortgleiche DDG über. Die konforme Auslegung ist zwingend, wie das BGH feststellte (<a href="/urteile">Planet49-Urteil</a>). Diese Cookies kommen möglicherweise nicht bei jedem Nutzer ins Spiel. Es hängt anscheinend von der Konfiguration des Browsers ab, ganz sicher aber auch von der bisherigen Browser-Historie des Nutzers.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Update: Bei Nutzung der Google Maps JavaScript API werden anscheinend keine Cookies gesetzt. Diese Nutzungsart ist nicht überall anzutreffen, wie man feststellen muss. Weitere Aspekte außer den Cookies lassen Google Maps selbst in der datenschonenderen Variante allerdings ebenfalls fragwürdig erscheinen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein direktes Laden von <em>Google Maps</em> mit Cookies verstößt somit gegen Datenschutzgesetze. Es gibt darüber hinaus weitere Gründe, die mit <strong>transparenter Information</strong> (<a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/artikel-12-dsgvo/">Art. 12 DSGVO</a>), <strong>Zweckbindung</strong> und <strong>Datenminimierung</strong> (<a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/artikel-5-dsgvo/">Art. 5 DSGVO</a>) zu tun haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mögliche Voreinstellungen</strong>, die mit der <em>Google ID</em> verknüpft sind, sind für eine benutzerfreundliche Darstellung der Google Karte <strong>nicht erforderlich</strong>: Nach dem Löschen aller Cookies und dem Neuladen einer Webseite mit einer Google Karte wurde die <strong>Karte genauso dargestellt</strong> wie zuvor. Insbesondere war die <strong>Spracheinstellung dieselbe</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielmehr setzt <em>Google Maps</em> sogar das <em>NID <a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/cookies/">Cookie</a></em> neu, wenn es – nach einem Abmelden vom Google Nutzerkonto oder dem manuellen Löschen aller Cookies – nicht vorhanden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Google Maps</em> lädt <em><a href="https://dr-dsgvo.de/google-schriften-auf-websites-nur-mit-einwilligung/" class="rank-math-link">Google Schriften</a></em> nach, was die Komplexität der Datenaustauschvorgänge jedenfalls nicht verringert. Ein Einsatz von <em>Google Maps</em> ohne Einwilligung erscheint demnach kaum bis gar nicht haltbar. Das Kartentool von Google ist als <a href="https://dr-dsgvo.de/tracking/" class="rank-math-link">Tracker</a> einzustufen.</p>


    <div itemscope itemtype="http://schema.org/FAQPage">
                    <div itemprop="mainEntity" itemscope itemtype="http://schema.org/Question">
                <h4 itemprop="name">Gilt eine Cookie-Einwilligungspflicht für Google Maps?</h4>
                <div itemscope itemprop="acceptedAnswer" itemtype="http://schema.org/Answer">
                    <div itemprop="text">Ja, denn beim Abruf von Google Maps, die in einer Webseite eingebunden ist, werden Third-Party Cookies von Google übertragen. Diese Cookies kommen beispielsweise zustande, indem ein Nutzer zuvor die Suchmaschine von Google aufgerufen hat.</div>
                </div>
            </div>

                </div><!--/ppa questions-->
    



<p class="wp-block-paragraph">Wer es richtig machen will, fragt auf der Karte nach der Einwilligung. Das hat mehrere Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dort, wo die Karte stehen würde, ist genügend Platz zur Abfrage einer halbwegs rechtssicheren Einwilligung</li>



<li>Populäre <a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/cookiegeddon-das-versagen-aller-consent-tools/">Consent Management Plattformen</a> sind an sich einfach nur schlecht (dies ist meine Meinung nach einem umfangreichen Test).</li>



<li>Die Entzerrung der Einwilligungsabfrage kann bedeuten, dass man auf eine globale Einwilligung verzichten kann und den Nutzer nur auf den Seiten um Einwilligung bitten muss, wo die Karte zu sehen wäre. Außerdem wird eine globale Consent Abfrage, sofern vorhanden, dann leichter beherrschbar, weil sie nicht mehr so unsäglich viele Einwilligungen abfragen muss.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="alternativen-fur-google-maps">Alternativen für Google Maps</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich schlage die Ablösung der meisten <em>Google Maps</em> Einbindungen auf Webseiten vor, und zwar je nach Anwendungsfall wie folgt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Interative Karte &#8211; Lösung von Dr. DSGVO</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Ihrer Webseite wird wie bisher eine interaktive Karte analog zu <em>Google Maps</em> angezeigt. Der Unterschied: Die Karte ist absolut datenschutzkonform und kann auf verschiedene Arten dargestellt werden. Die erste Ansicht zeigt eine topologische Karte:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="709" height="361" src="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/03/grafik-18.png" alt="Google Maps Alternative DSGVO-konform: Kartenlösung von Dr. DSGVO in topografischer Ansicht" class="wp-image-3253" srcset="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/03/grafik-18.png 709w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/03/grafik-18-300x153.png 300w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/03/grafik-18-640x326.png 640w" sizes="(max-width: 709px) 100vw, 709px" /><figcaption class="wp-element-caption">(C) <a href="https://www.openstreetmap.org/copyright" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">OpenStreetMap</a> contributors, <a href="http://viewfinderpanoramas.org/" target="_blank" rel="noopener">SRTM</a> | <a href="https://www.opentopomap.org/#map=5/40.179/69.829" target="_blank" rel="noopener">OpenTopoMap</a> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/" target="_blank" rel="noopener">CC-BY-SA</a>) | <a href="https://dr-dsgvo.de/">Eine Lösung von Dr- DSGVO</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Ansicht ist die Normalansicht analog zu <em>OpenStreetMap</em>:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="700" height="354" src="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/03/grafik-19.png" alt="Google Maps Alternative ohne Datentransfer: Kartenlösung von Dr. DSGVO auf Basis von OpenStreetMap" class="wp-image-3258" srcset="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/03/grafik-19.png 700w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/03/grafik-19-300x152.png 300w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/03/grafik-19-640x324.png 640w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /><figcaption class="wp-element-caption">(C) <a href="https://www.openstreetmap.org/copyright" target="_blank" rel="noopener">OpenStreetMap</a> contributors | <a href="https://dr-dsgvo.de/">Eine Lösung von Dr. DSGVO</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Unterschied zur Einbindung von <em>OpenStreetMap</em> ist, dass kein Datentransfer zur <em>OpenStreetMap Foundation</em> mit Sitz im außereuropäischen Ausland stattfindet. Sie müssen nun auch nicht mehr vergeblich das Impressum oder die Datenschutzerklärung auf der <a class="rank-math-link" href="https://www.openstreetmap.org/" target="_blank" rel="noopener">OSM-Webseite</a> suchen, um den Verantwortlichen für die Datenverarbeitung zu ermitteln. Außerdem ist der Kartenausschnitt begrenzt auf Ihren Unternehmensstandort plus einem relevanten Umkreis. Zusätzlich bietet die Karte praktische Funktionen, wie einen eingebauten Button zum Aufruf einer Routenplanung oder ein Zurückspringen der Karte zu Ihrem Standort.</p>



<div class="wp-block-buttons is-horizontal is-content-justification-center is-layout-flex wp-container-core-buttons-is-layout-7d812b4c wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://dr-dsgvo.de/interaktive-karte-demo/">Zur Lösung von Dr. DSGVO</a></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anfahrtsbeschreibung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Karte komplett entfernen, Button zum <strong>Aufruf eines Routenplaners</strong> einbauen, Aufruf von <em>Google Maps</em> auf <em>maps.google.com</em> in neuem Fenster. Beispielaufruf des Routenplaners mit vorgegebener Zieladresse:</p>



<pre class="wp-block-preformatted"><a href="https://www.google.de/maps/?daddr=Hauptstrasse+23,11111+Musterstadt" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">https://www.google.de/maps/?daddr=Hauptstrasse+23,11111+Musterstadt</a></pre>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lage anzeigen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Anzeigen der Lage ergibt bei <strong>regionalen Geschäften</strong> möglicherweise Sinn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich empfehle, ein stilisiertes Bild einer Karte zu nehmen. Dieses kann entweder selbst erstellt werden (ja, es macht Arbeit, ist aber viel aussagekräftiger als eine generische Karte ohne Liebe) oder es gibt sie womöglich vom Stadtmarketing. Wo ein Wille ist&nbsp;… Ein Open-Source-Projekt, welches Karten wie die folgenden zeichnen kann, ist <a class="rank-math-link" href="https://github.com/marceloprates/prettymaps" target="_blank" rel="noopener">prettymaps</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-medium is-resized"><a href="https://github.com/marceloprates/prettymaps" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" width="300" height="300" src="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/03/macao-300x300.png" alt="Statt Google Maps einbinden: stilisierte runde Stadtkarte, erzeugt mit prettymaps" class="wp-image-3349" style="width:300px;height:300px" srcset="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/03/macao-300x300.png 300w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/03/macao-150x150.png 150w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/03/macao-768x771.png 768w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/03/macao-640x642.png 640w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/03/macao.png 788w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Bild von prettymaps (MIT License). Quelle: <a href="https://github.com/marceloprates/prettymaps" class="rank-math-link" target="_blank" rel="noopener">https://github.com/marceloprates/prettymaps</a> </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hier ein (nicht wirklich stilisiertes) Bild der Innenstadt von Idstein, welches als eines von mehreren Bildern genommen werden könnte, um die Lage eines Ladens geschäftsfördernd darzustellen. Weitere Bilder könnten die Lage aus der Vogelperspektive zeigen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large intlink"><img decoding="async" width="1024" height="256" src="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/03/idstein-innenstadt-1024x256.jpg" alt="Statt Google-Karte ein eigenes Foto: Panorama der Idsteiner Innenstadt mit Fachwerkhäusern" class="wp-image-3077" srcset="https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/03/idstein-innenstadt-1024x256.jpg 1024w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/03/idstein-innenstadt-300x75.jpg 300w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/03/idstein-innenstadt-768x192.jpg 768w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/03/idstein-innenstadt-1536x383.jpg 1536w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/03/idstein-innenstadt-640x160.jpg 640w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/03/idstein-innenstadt-1320x329.jpg 1320w, https://dr-dsgvo.de/wp-content/uploads/2021/03/idstein-innenstadt.jpg 1871w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Idsteiner Innenstadt (c) Dr. Klaus Meffert.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Klick auf das Bild zeigt sogar, was sonst so alles möglich ist, wenn man akzeptiert, dass es auch andere Lösungen als die von Google gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer unbedingt eine Karte verwenden möchte, sollte eine <em>OpenStreetMap</em> Variante verwenden, die ich in einem eigenen Artikel beschreiben werden. Die Variante wird selbst oder von einem Dienstleister in Deutschland betrieben. Außerdem kann die Karte nicht beliebig verschoben oder gezoomt werden. Für einen Laden in Darmstadt muss doch nicht auch noch Frankfurt oder gar ganz Deutschland angezeigt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Herdentrieb</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Herdentrieb heißt: Jeder verwendet <em>Google Maps</em>, also muss die dreimillionste Webseite auch <em>Google Maps </em>einsetzen. Warum, ist nicht so ganz klar, aber wahrscheinlich, weil es jeder macht, und das, was viele machen, muss richtig sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lösung: Karte entfernen. Niemand muss auf einer Karte sehen, wo eine Firma sitzt, wenn er nicht hinfahren soll oder will. Wenig zielführend ist eine Karte, die einen Standort aus der maximalen Vogelperspektive anzeigt, womöglich in Form einer Weltkarte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anzeige mehrerer Standorte</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>OpenStreetMap</em> verwenden, am besten als Hosting auf eigenem Server. In Kürze liefere ich eine Lösung, wie <em>OpenStreetMap</em> komfortabel auf der eigenen Webseite betrieben werden kann, ohne dass Datentransfers an Dritte stattfinden. Das Problem beim Einbinden von <em>OpenStreetMap</em> etwa über einen Server der <em>OpenStreetMap Foundation</em> ist, dass die Adresse dieser Organisation nicht genau benannt ist bzw. keine Garantien vorliegen, dass diese Organisation die erhaltenen Daten (Verbindungsdaten Ihrer Besucher) sorgsam behandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update</strong>: Hier gibt es einen <a href="https://dr-dsgvo.de/karte2-wp/">Konfigurator für mehrere Standorte</a>, die gleichzeitig auf ein und derselben Karte angezeigt werden sollen. Pro Standort kann jeweils eine eigene Beschriftung (Label) angezeigt werden, die unter dem Standortsymbol auf der Karte angezeigt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einem extra Beitrag sind <a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/google-tools-alternativen-fuer-website/">Alternativen für verschiedene andere Google Tools</a> beschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer einfach nur eine Karte ansehen oder auf diese von seiner Webseite verlinken will, sollte sich die <a href="https://maps.metager.de/de" target="_blank" rel="noopener">Metager Karte</a> ansehen. Die Karte basiert auf OpenStreetMap, wird aber von einem deutschen Anbieter betrieben, der laut Impressum sogar gemeinnützig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konfiguratoren für Karten der unterschiedlichen Art (ein Standort pro Karte, mehrere Standorte auf derselbe Karten) sind mit diversen Features ausgestattet. So gibt es beispielsweise die Möglichkeit, ein Plugin für <strong>WordPress </strong>zu generieren. Nach dem Download des WordPress-Plugins einfach im Admin-Bereich im WordPress das Plugin hochladen und aktivieren. Danach kann an gewünschter Stelle auf einer Seite (Page) oder in einem Beitrag (Post) die interaktive Karte mit einem sogenannten Shortcode eingebunden werde. Der Shortcode für die Dr. DSGVO Karte lautet <em>[iak]</em>. Danach nur noch den Datenschutzhinweistext auf der Seite mit der Datenschutzerklärung mit dem nötigen Hinweis auf den Urheber versehen und fertig ist die datenschutzkonforme Lösung. Die interaktive Karte behält alle Nutzerdaten lokal für sich und gibt sie nicht an Dritte weiter. So einfach kann die Welt sein, wenn man nicht Google heißt und Daten ohne Ende sammeln möchte.</p>


		<div class="wp-block-group kernaussagen"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
		<h2 class="wp-block-heading">Kernaussagen dieses Beitrags</h2>
		
		
<p class="wp-block-paragraph">Das Einbinden von Google Maps auf Webseiten kann gegen Datenschutzgesetze verstoßen, da es viele Cookies setzt und Daten über Nutzer an Google übermittelt.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Google Maps ist ein Tracker und benötigt für die Einbindung auf Webseiten die Einwilligung des Nutzers.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Vermeide es, Google Maps auf deiner Webseite zu verwenden, da es Datenschutzprobleme und Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter birgt. Nutze stattdessen Open-Source-Alternativen wie OpenStreetMap, die du selbst hosten kannst.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Mit diesem WordPress-Plugin kannst du eine datenschutzkonforme interaktive Karte auf deiner Webseite einbauen.</p>


<p class="has-text-align-right kernaussagen_info wp-block-paragraph"><a href="/kernaussagen-infos/">Über diese Kernaussagen</a></p>
</div></div>
		<script>document.addEventListener('DOMContentLoaded', function() {jQuery('.pdf-download-wrapper').remove();jQuery('.pdf-no-download-wrapper').removeClass('hide');});</script>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://dr-dsgvo.de/google-maps/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tools für Webseiten: technische und datenschutzrechtliche Grundlagen</title>
		<link>https://dr-dsgvo.de/tools-dsgvo/</link>
					<comments>https://dr-dsgvo.de/tools-dsgvo/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dr. DSGVO]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Dec 2020 09:39:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Google Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[Google Maps]]></category>
		<category><![CDATA[Google reCAPTCHA]]></category>
		<category><![CDATA[Google Tag Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[Vimeo]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube Videos]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://dr-dsgvo.de/?page_id=228</guid>

					<description><![CDATA[Website-Tools bergen datenschutzrechtliche Herausforderungen, da Nutzer-Einwilligung oft schwierig rechtssicher einzuholen ist. Website-Betreiber müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen beachten, um den Schutz personenbezogener Daten zu gewährleisten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Einleitung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Tool wird hier ein elektronischer Dienst verstanden, der in eine Webseite integriert werden kann. Die Einbindung findet üblicherweise über ein HTML-Tag wie <em>script </em> statt. Es handelt sich bei Tools üblicherweise um Javascript-Anwendungen. Hierzu gibt es allerdings zahlreiche Ausnahmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Technisch können u. a. folgenden Arten von Diensten unterschieden werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>JavaScript-Funktionen</li>



<li><a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/zaehlpixel-vgwort/">Zählpixel</a></li>



<li>Backend-Funktionen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>JavaScript-Funktionen</strong> können direkt (<em>inline</em>) in eine Webseite eingebunden oder über eine HTML-Anweisung von einem eigenen <a class="rank-math-link" href="/server">Server</a> oder einem Server Dritter nachgeladen werden. Eine derart geladene JavaScript-Funktion kann „für“ die Webseite agieren, also auch Cookies setzen. Weil die JavaScript-Funktion anstelle der Webseite agieren kann, können mit dieser Funktion auch <a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/cookies/">First-Party Cookies</a> gesetzt werden. Diese Cookies sind nur aus technischer Sicht einer Erstpartei zugeordnet. Aus Datenschutzsicht handelt es sich um Drittpartei-Cookies (Third-Party Cookies).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zählpixel </strong>sind (meist) unsichtbare Bilddateien, die als Hauptzweck das Identifizieren und Nachverfolgen von Nutzern haben (auch als <a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/tracking">Tracking</a> bezeichnet). Wenn eine solche Bilddatei von einem <a href="https://dr-dsgvo.de/was-ist-ein-server/">Dritt-Server </a>geladen wird, dann werden dabei auch Cookies übertragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Backend-Funktionen</strong> laufen direkt auf dem Server, der die Webseite betreibt. Sie haben datenschutzrechtlich eine geringere Relevanz als JavaScript-Funktionen und Zählpixel, weil üblicherweise (aber nicht immer) bei Backend-Logiken keine kritische Datenverarbeitung stattfindet oder diese zumindest von außen nicht nachweisbar ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle diese Arten von Diensten können Cookies setzen, auslesen und ändern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Populäre Tools für Webseiten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Webseiten werden einige Tools besonders häufig eingesetzt. Diese sind nach meinem Eindruck:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/google-maps/">Google Maps</a></li>



<li><a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/google-schriften-auf-websites-nur-mit-einwilligung/">Google Schriften</a></li>



<li>Fonts.com (die Nutzungsbedingungen fordern den <a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/nutzungsbedingungen-ausgesuchter-tools/">Einbau eines Zählpixels</a>)</li>



<li><a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/google-recaptcha">Google reCAPTCHA</a></li>



<li><a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/google-analytics/">Google Analytics</a></li>



<li><a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/google-tag-manager/">Google Tag Manager</a></li>



<li><a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/youtube-videos-und-die-dsgvo/">YouTube Videos</a> (als Einbettung)</li>



<li><a class="rank-math-link" href="/vimeo-videos-datenschutz">Vimeo Videos</a> (als Einbindung)</li>



<li><a class="rank-math-link" href="/soundcloud-audio-player/">SoundCloud Audio Player</a></li>



<li>Social Media Plugins von <a class="rank-math-link" href="https://dr-dsgvo.de/das-facebook-plugin-auf-webseiten/">Facebook</a>, Twitter und anderen</li>



<li>JavaScript-Bibliotheken wie jQuery</li>



<li>Externe Dateien von einem <a href="https://dr-dsgvo.de/glossar/">Content Delivery Network</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten populären Tools sind datenschutzrechtlich als hochkritisch zu bezeichnen. Sie bedürfen oft einer Einwilligung, die allerdings kaum rechtssicher eingeholt werden kann. Beispielsweise muss für die kostenpflichtigen Schriften von <em>Fonts.com</em> eine Einwilligung vom Nutzer vor deren Einsatz eingeholt werden, weil der Schriftanbieter fordert, dass ein Zählpixel für Abrechnungsmodalitäten eingebaut wird. Zusätzlich sitzt der Anbieter noch in einem unsicheren Drittland. Damit verstößt ein Datentransfer gegen die DSGVO. Auch die USA gelten als unsicheres Drittland und werden es immer bleiben, solange Gesetze wie <em>FISA Sektion 702 </em>oder <em>Cloud Act</em> existieren. Daran ändern auch Datenschutzabkommen, die als Nachfolge zum <em>Privacy Shield</em> entstehen könnten, kaum etwas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für zahlreiche Website Tools besteht eine Einwilligungspflicht aus verschiedenen Rechtsgrundlagen. Für die <a href="/webseiten-tools-und-einwilligung-auf-webseiten" class="rank-math-link">populärsten Tools</a> habe ich die Grundlagen in einem eigenen Artikel aufbereiten.</p>



<div class="wp-block-group kernaussagen"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<h2 class="wp-block-heading">Kernaussagen dieses Beitrags</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Webseiten-Tools können Daten sammeln und Cookies setzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele beliebte Tools sind datenschutzrechtlich problematisch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verwendung von Tools aus unsicheren Drittländern ist oft verboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die rechtlichen Grundlagen dafür sind unterschiedlich.</p>



<p class="has-text-align-right kernaussagen_info wp-block-paragraph"></p>
</div></div>
<script>document.addEventListener('DOMContentLoaded', function() {jQuery('.pdf-download-wrapper').remove();jQuery('.pdf-no-download-wrapper').removeClass('hide');});</script>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://dr-dsgvo.de/tools-dsgvo/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
