Drücke „Enter”, um zum Inhalt zu springen.
Hinweis zu diesem Datenschutz-Blog:
Anscheinend verwenden Sie einen Werbeblocker wie uBlock Origin oder Ghostery, oder einen Browser, der bestimmte Dienste blockiert.
Leider wird dadurch auch der Dienst von VG Wort blockiert. Online-Autoren haben einen gesetzlichen Anspruch auf eine Vergütung, wenn ihre Beiträge oft genug aufgerufen wurden. Um dies zu messen, muss vom Autor ein Dienst der VG Wort eingebunden werden. Ohne diesen Dienst geht der gesetzliche Anspruch für den Autor verloren.

Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie sich bei der VG Wort darüber beschweren, dass deren Dienst anscheinend so ausgeprägt ist, dass er von manchen als blockierungswürdig eingestuft wird. Dies führt ggf. dazu, dass ich Beiträge kostenpflichtig gestalten muss.

Durch Klick auf folgenden Button wird eine Mailvorlage geladen, die Sie inhaltlich gerne anpassen und an die VG Wort abschicken können.

Nachricht an VG WortMailtext anzeigen

Betreff: Datenschutzprobleme mit dem VG Wort Dienst(METIS)
Guten Tag,

als Besucher des Datenschutz-Blogs Dr. DSGVO ist mir aufgefallen, dass der VG Wort Dienst durch datenschutzfreundliche Browser (Brave, Mullvad...) sowie Werbeblocker (uBlock, Ghostery...) blockiert wird.
Damit gehen dem Autor der Online-Texte Einnahmen verloren, die ihm aber gesetzlich zustehen.

Bitte beheben Sie dieses Problem!

Diese Nachricht wurde von mir persönlich abgeschickt und lediglich aus einer Vorlage generiert.
Wenn der Klick auf den Button keine Mail öffnet, schreiben Sie bitte eine Mail an info@vgwort.de und weisen darauf hin, dass der VG Wort Dienst von datenschutzfreundlichen Browser blockiert wird und dass Online Autoren daher die gesetzlich garantierten Einnahmen verloren gehen.
Vielen Dank,

Ihr Klaus Meffert - Dr. DSGVO Datenschutz-Blog.

PS: Wenn Sie meine Beiträge oder meinen Online Website-Check gut finden, freue ich mich auch über Ihre Spende.
✓ Kostenlos

Website-Analyse in Echtzeit

Erhalten Sie sofort detaillierte Einblicke

Externe Links sind mit dem Symbol Externer Link Symbol gekennzeichnet. Datenschutzinfo

Google Topics (Datenschutz Deluxe Podcast #03)

Diese Podcast-Folge kann hier angehört werden:

KI-generiertes Transkript

Das folgende Transkript wurde von einem selbst programmierten optimierten KI-Programm generiert. Das Programm ist datenschutzkonform, es benötigt keine Internetverbindung und tauscht keine Daten mit Dritten aus. Das Ergebnis ist hervorragend.

Hohe Datensicherheit
Offline-Betrieb möglich
Hohe Qualität
AI Act leicht beherrschbar

Hier ohne Zeitindizes. Eine Version mit Zeitstempeln ist ebenso erhältlich und wurde bei der Erstellung des Transkripts automatisch mit erzeugt. Die folgenden Sätze wurden ebenfalls über eine KI ermittelt, indem nämlich die Teilsätze zusammengehängt und dann über NLP (Natural Language Processing) in Sätze umwandelt wurden.

Datenschutz Deluxe, der Podcast rund um das Thema Datenschutz und IT mit Dr. Klaus Meffert und Frank Kremin.
Hallo liebe Zuhörer, wir sind zurück und freuen uns auf eine neue Folge Datenschutz Deluxe.
Ich bin Frank Kremin von der Firma DESTEC und habe wie immer hier bei mir unseren Datenschutzexperten Dr. Klaus Meffert.
Ich grüße dich.
Ja, hallo Frank.
Hallo liebe Zuhörer, freut mich.
Wie angekündigt beginne ich die Folge wieder mit einem Zitat, heute zum Thema Google und Google Topics.
Dieses kommt heute von, ich hoffe ich spreche es richtig aus, Amit Singhal.
Dieser war 15 Jahre lang ein Google Fellow und Leiter des Google Suchteams, arbeitet aber jetzt mittlerweile für Uber.
Er hat damals gesagt, the destiny of Google's search engine is to become that Star Trek computer and that's what we are building.
Also das Schicksal der Google Suchengine ist es, der Star Trek Computer zu werden.
Für alle Nicht-Trekkies unter uns, im Prinzip ist es ein Gerät, das schnell und effizient Fragen beantwortet, Daten errechnet, aber eben auch immer genau weiß, wo sich ein Crewmitglied befindet.
Ja, es sei denn, es wurde gerade mal wieder von einer außerirdischen Spezies entführt.
Aber Klaus, die Besatzung der Enterprise konnte ja ihre Kommunikatoren ablegen, wenn sie mal eben nicht gefunden werden wollte.
Ich denke, bei Google gestaltet sich das alles nicht ganz so einfach, oder?
Ja, also gleich zum Zitat fällt mir Folgendes ein.
Mir ist noch dieser alte Star Trek Film in Erinnerung, wo es um Wale ging, die auf der Erde waren, glaube ich.
Da war die Enterprise-Crew auf der Erde und hat irgendwie der Erde eine Technologie zukommen lassen wollen, eine Legierung oder irgend sowas, eine Formel.
Und Scotty saß dann am Computer, auf der Erde sozusagen, an einem alten Computer, der so ähnlich aussah wie unsere heutigen Computer, und er hat dem Computer angesprochen, Computer, und dann hat der Computer nicht reagiert und dann hat der Erdling, Scotty, darauf hingewiesen, dass er doch die Maus benutzen soll.
Und Scotty hat dann die Maus an den Mund geführt und da reingesprochen, es hat aber auch nichts gebracht.
Und genau in der Situation befinden wir uns heute immer noch, das heißt, Google ist noch sehr weit weg von diesem Vorhaben und ich vermute, Google wird auch nie da hinkommen.
Aber zu der Frage, wie Google uns sozusagen nachverfolgen kann, also wir haben ja sehr viele Google-Dienste im Einsatz.
Google bietet ja auch gute Funktionen an, ein Android-Smartphone, eine Google-Suchmaschine, Google Maps, dann binden noch viele Webseiten Google-Dienste ein, Google Analytics und so weiter.
Den Übersetzer.
Genau, den Übersetzer noch und alles andere, was ja zunächst sozusagen kostenfrei ist.
Wir zahlen mit unseren Daten und so sind wir natürlich dann verfolgbar und Google weiß jederzeit quasi über fast jeden von uns, was wir so gerade im Internet machen.
Ende Januar hat ja Google Topics vorgestellt.
Der Google-eigene Browser Chrome soll automatisch erfassen, welche Webseiten ein Nutzer besucht und soll ihm dementsprechend bestimmte Interessen zuordnen.
Also wenn man jetzt viel auf Börsenseiten unterwegs ist, wird man dann eher Finanzvorschläge bekommen, andere wieder Sportseiten, Sportvorschläge.
Wie würdest du dieses Thema Topics bewerten und was siehst du dahinter?
Also ich glaube, Google hat dieses Topics-Konzept eingeführt für Werbetreibende, also Google möchte ja die Cookies loswerden bzw. möchte nicht Google diese Cookies loswerden, sondern andere möchten Google Cookies loswerden und das findet Google nicht so toll und bevor jetzt zu befürchten steht, dass da noch mehr Milliardenstrafen gegen Google verhängt werden, ist meine Annahme, möchte Google da lieber offiziell sozusagen diese Cookies loswerden und mit anderen Technologien den Nutzer nachverfolgen, besser kennenlernen, damit Werbetreibende, die an Google dann Geld zahlen für Werbung, immer noch möglichst gut bedient werden.
So ist meine Annahme, wie Google das sieht und Topics ist also ein Ansatz, wie Google ohne die Cookies, also ohne die Cookie-Technologie sozusagen den Nutzer kennenlernen kann.
Da hat Google einige hundert Interessensgebiete sich ausgedacht, die sind also vorgegeben, die könnten theoretisch auch noch verändert werden.
Topics ist ja noch kein offizielles Vorhaben, soweit ich weiß, bzw. gibt es da noch keinen echten Stand dazu, keinen endgültigen Stand, sondern das ist alles noch im Entwicklungsstadium, soweit ich informiert bin und ich glaube so 300 aktuell sind im Gespräch gewesen, zum Beispiel interessiert sich für Finanzen, interessiert sich für Sport, interessiert sich für Tiere, keine Ahnung, was da so alles im Fokus ist und diese Interessensgruppen, die ermittelt Google über die besuchten Webseiten, so zumindest die offizielle Verlautbarung, wenn ich da richtig informiert bin.
Ich muss auch dazu sagen, weil alles noch im Fluss ist, es kann schon sein, dass ich das eine oder andere nicht so darstelle, wie der aktuelle Stand ist.
Es gibt eben keinen endgültigen Stand, aber vom Grundprinzip her werde ich es glaube ich richtig darstellen und Google wertet sozusagen die Besuche auf bestimmten Webseiten so, dass die Webseite analysiert wird von Google und dann Interessensgruppen gebildet werden, die zum Inhalt der Webseite passen und so lernt Google quasi kennen, welcher Nutzer, welche Interessensgruppen zugeordnet werden soll, weil der Nutzer eben diese Webseiten besucht hat.
Und das Grundproblem dabei ist aber, dass diese Informationen, also diese Interessensgruppen von Google ja auch im Endgerät des Nutzers gespeichert werden.
Du hattest ja den Chrome-Browser erwähnt, das läuft also über einen Browser-Ansatz und das TTDSG [jetzt: TDDDG], das deutsche Datenschutzgesetz, das ja die ePrivacy-Richtlinie umsetzt, spricht ja gar nicht von Cookies, ebenso spricht die ePrivacy-Richtlinie gar nicht von Cookies, sondern vom Zugriff auf das Endgerät beziehungsweise Speicherung von Informationen im Endgerät.
Cookies sind nur der üblichste Mechanismus dafür und wenn man aber Interessensgruppen im Browser des Nutzers abspeichert, auf der Festplatte des Computers oder Smartphones, also SD-Karte oder wo, auf dem Handy, dann ist das auch eine Speicherung im Endgerät des Nutzers und insofern analog, gesetzlich analog zu werten wie Cookies.
Das heißt, da das technisch offensichtlich nicht notwendig ist, dass mich jemand ausspioniert, das mag Google anders sehen, aber der Gesetzgeber glaube ich sieht das so, da es also nicht notwendig ist, dass Google mich ausspioniert, muss Google eine Einwilligung dafür abfragen und soweit ich informiert bin, möchte Google das nicht tun, sondern Google möchte eine Widerrufsmöglichkeit ausschließlich anbieten, so habe ich es zumindest zuletzt vernommen, wie der aktuelle Stand ist, weiß ich nicht und es ist zu befürchten, dass Google entweder gar keine Einwilligung abfragt oder wenn, dann in einer Weise, die so geschickt gestaltet ist, dass kaum jemand ablehnen würde.
Wer sich jetzt schon die Google Suchmaschine anguckt, wenn man die zum ersten Mal besucht oder nachdem man alle Cookies gelöscht hat, da fragt Google quasi ab, möchten sie, dass wir sie umfangreich ausspionieren und alles mit ihren Daten machen, was wir wollen.
Ich gebe sie mal so mit meinen Worten wieder, das Akzeptieren dieser umfangreichen Ausspionage kostet einen Klick und wenn man das ablehnen möchte, dann muss man mindestens fünfmal klicken, nämlich einmal auf, ich sage jetzt mal Einstellungen anpassen, dann drei Schieberegler auf ausschalten, die vorher weder auf ein noch auf aus sind, die man aber aktiviert oder deaktivieren muss und dann auf speichern, das sind fünf Klicks und keiner oder kaum jemand außer mir vielleicht klickt fünfmal, sondern nur einmal, vor allem wenn man dann die Cookies gelöscht hat, wird man jedes Mal wieder belästigt von Google und ich bin mir sicher, dass Google einen Ansatz finden wird, um Datenschutzgesetze möglichst wieder möglichst lange zu umgehen, aber es ist dasselbe wie mit Cookies, Google Topics hat diese gleichen rechtlichen Probleme, nur immer auf globaler Ebene.
Ja, Klaus, also im Gegensatz zu Flock, da gehen wir dann nachher ja auch noch mal drauf ein, würde ich sagen, sollen die User eine aktuelle Liste der Interessen im wöchentlichen Takt temporär angezeigt bekommen, also das heißt die Nutzer bekommen jede Woche automatisch ein neues Interessenprofil zusammengestellt, wie würdest du das bewerten?
Also zumindest bezüglich der Transparenz ist es natürlich positiv, dass dem Nutzer die Informationen angezeigt werden, die dem Nutzer von Google angehaftet werden, sofern das denn genau das ist, was Google auch tut, ich behaupte mal, dass Google da noch mehr erfasst als es anzeigt, so ist es ja jetzt auch schon, man liest ja jede Woche fast das festgestellt wird, dass die Google Telefon App oder sonstige andere Google Apps mehr Daten an Google schicken, als bisher bekannt war, also ich bin da skeptisch, ob das wirklich die ganze Wahrheit ist, aber zumindest, so habe ich es auch gelesen, kann ein Nutzer Topics ändern, also sagen, ich bin doch kein Tierliebhaber, sondern ich gehe lieber in die Disco oder sowas, das ist natürlich alles schön und gut, aber damit hilft man ja Google geradezu noch mehr von sich aus sozusagen, Google mitzuteilen, welche Werbung man am liebsten sehen möchte und ich finde das ehrlich gesagt eine Unverschämtheit, dass wir in unserer Freizeit sozusagen Google mitteilen sollen, wie Google noch besser wird, um noch mehr Umsatz zu generieren mit unseren Vorlieben sozusagen und wenn jemand weiß, was die Vorlieben einer Person sind, dann kann dieser jemand oder diese Stelle diese Person auch leichter beeinflussen.
Ich möchte jetzt nicht wieder das Beispiel mit den Wahlen bringen in Amerika, wo diese Beeinflussung erwiesenermaßen stattfand, aber jede Person ist beeinflussbar, es geht nicht nur darum, ob man irgendwas zu verbergen hat und ich behaupte, jeder normale Mensch hat irgendwas zu verbergen, wer das Gegenteil behauptet, der muss ein extrem langweiliges, wirklich trauriges Leben führen, ich gehöre nicht dazu, ich habe was zu verbergen und ich hoffe du auch Frank, jedenfalls ist es so, wenn man beeinflussbar ist, dann wird man in eine Richtung gelenkt, die man vielleicht selbst gar nicht gut fände, wenn man wüsste, dass man diese Entscheidung gar nicht selbst gefunden hat, die dann am Ende rauskommt, sondern dass man dahin geschubst wurde sozusagen.
Also ich finde das mittelmäßig gut, das ändert jedenfalls nicht am Grundproblem, dass Topics einen Eingriff in die Privatsphäre des Nutzers darstellt, gemäß dem Geist der e-Privacy-Richtlinie, dass das Endgerät des Nutzers besonders geschützt ist.
Also in dem Sinne eher eine freiwillige Einstellung in Richtung gläserner Mensch, wenn man es so möchte.
Wir hatten jetzt schon gerade das Thema auch Flock benannt, kannst du vielleicht unseren Zuhörern kurz erklären, was es mit Google Flock auf sich hat?
Ja, also das ist der Vorgängeransatz von Google Topics.
Google Flock steht für Google Federated Learning of Cohorts, also föderiertes oder gemeinschaftliches Lernen oder Erlernen von Kohorten.
Kohorten sind sozusagen der Vorgänger von Interessensgruppen.
Diese Interessensgruppen bei Topics, die stellt Google sozusagen selbst zusammen.
Die werden da wahrscheinlich einige Menschen beschäftigen, die sich diese Interessensgruppen dann ausdenken oder die dann auch erweitern oder anpassen.
Und bei Kohorten war der Ansatz so gewesen, dass durch maschinelles Lernen ein System automatisiert herausfinden kann, wie man Nutzer zu verschiedenen Gruppen zusammenfassen kann, sodass in einer Gruppe ähnliche Nutzer oder ähnliche Persönlichkeitstypen enthalten sind.
Eine Nutzer-Persönlichkeitsypkönnte zum Beispiel sein, männlich, Skifahrer, hört gern Heavymetal als Beispiel.
Und dann könnten Werbetreibende bestimmte dieser Interessensgruppen, nicht Interessensgruppen, sondern Kohorten bespielen, also Werbetreibende könnte also sagen, ich interessiere mich für die Kohorte X, weil ich vermute, dass diese Personen am ehesten meine Produkte toll finden und kaufen.
Und dann läuft das Ganze so ab, beziehungsweise sollte so ablaufen.
Google hat den Ansatz, soweit ich weiß, verworfen, zumindest in Europa, hat nämlich dann festgestellt, dass es ja gegen die E-Privacy-Richtlinie verstößt.
Komisch, dass da vorher niemand drauf gekommen ist, aber kam dann bei Google irgendwann auch mal an.
Jedenfalls war die Grundidee, also zunächst im Browser des Nutzers, wie jetzt bei Topix auch, und das ist ja dann meistens der Chrome-Browser, weil andere Hersteller ja nicht unbedingt für Google Rechenzeit in ihren Browser einbauen oder Programme einbauen, die Google-Berechnungen durchführen.
Das macht dann Google eher in seinem eigenen Browser, der allerdings relativ weit verbreitet ist.
Also das war die Idee, man beobachtet also den Nutzer auf seinem eigenen Endgerät mit seinem eigenen Browser, lernt ihn dadurch besser kennen, der Nutzer bekommt dafür nichts, sondern stattdessen wird auch noch im Browser, so der Flock-Ansatz des Nutzers, eine Auktion durchgeführt, die Werbetreibende sozusagen veranstalten können im Browser des Nutzers in Echtzeit und der Gewinner der Auktion, der über die Rechenzeit des Nutzers ermittelt wurde, darf dann den Nutzer beeinflussen gegen den Preis, den er bereit ist zu bezahlen, der Werbetreibende, indem er dem Nutzer nämlich Werbung ausspielt beziehungsweise Inhalte präsentieren darf.
Das alles läuft im Browser des Nutzers ab mit seinen Ressourcen und der Nutzer bekommt dafür nichts, außer die Möglichkeit von irgendjemandem beeinflusst zu werden.
Das war der Google FloC-Ansatz gewesen.
Was ist denn aus diesem Google FloC geworden?
Ich habe jetzt immer noch im Hinterkopf diesen Heavy-Metal-Skifahrer.
Ich stelle mir gut vor, dass er sicherlich der Star auf der Après-Ski-Party dann ist.
Nein, also was ist aus diesem Google FloC geworden?
Du hast gesagt, das war der Vorgänger von Topics.
Es gab sicherlich auch viel Kritik aus der Datenschutzwelt, oder?
Ja, es gab sogar ein öffentliches Diskussionsforum, wo dann einige Bedenken geäußert werden konnten und Fragen gestellt werden konnten.
Ich habe das auch gemacht und Google hatte auch teilweise darauf geantwortet.
Ab einem gewissen Zeitpunkt wurde die Diskussion aber eingestellt und soweit ich weiß, wird zumindest in Europa der Flock-Ansatz nicht weiter verfolgt.
Ob es in Amerika so ist, weiß ich nicht.
Interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht, da ich kein amerikanischer Staatsbürger bin und mich interessiert die DSGVO und soweit ich weiß, gibt es diesen Ansatz hier in Europa dann nicht mehr, sondern eben den neuen Topics-Ansatz.
Das ist zumindest der aktuelle Stand.
Ob Topics dann tatsächlich kommen wird oder nicht, das wird man sehen.
Ich könnte mir vorstellen, dass Topics kommt, auch wenn es rechtswidrig ist.
Das interessiert Google nämlich nicht so viel, ob irgendwas erlaubt ist oder nicht, sondern wie hoch die Kosten sind, wenn man einen Ansatz fährt und wie hoch der Gewinn damit ist.
Und diese Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, die stellt Google ja grundsätzlich immer an.
Strafen werden damit einkalkuliert.
Deswegen würde ich mir wünschen, dass da die Aufsichtsbehörden möglichst schnell dagegen vorgehen.
Aber wie gesagt, zur Frage.
Flock ist nach meinem Kenntnisstand gestorben in Europa.
Ich habe jetzt die neuesten Entwicklungen auch nicht verfolgt, beziehungsweise auch in letzter Zeit überhaupt nichts mehr von Flock gehört.
Und ich verfolge die Datenschutznachrichten eigentlich relativ genau.
Deswegen würde ich davon ausgehen, dass Flock erstmal irrelevant geworden ist in Europa.
Du hast auf deiner Seite da einen wirklich schönen Blogartikel dazu geschrieben zum Thema Flock und eben auch, wer davon betroffen ist und was darüber eigentlich dahinter steckt.
Und du hast am Ende auch ein schönes Beispiel gegeben.
Ich würde es gerade noch mal kurz raussuchen.
Da hat es gesagt zum Beispiel als Beispiel mit dem Google My Business.
Also viele von uns, die ein eigenes Gewerbe haben, kennen das.
Die legen bei Google My Business einen Eintrag an, werden dann auch bei Google Maps dementsprechend angezeigt.
Und du hast gesagt, legen sie einmal einen Google My Business Eintrag an, werden sie ihn nicht mehr los.
Kannst du uns noch mal kurz sagen, was so dahinter steckt?
Kann man das in dem Sinne wirklich nicht mehr löschen?
Wird das immer noch irgendwo hinterlegt und gespeichert?
Oder wie genau definierst du den Satz?
Ja, also ich habe ja selbst die Erfahrung gemacht.
Das war vor ein paar Jahren, nicht allzu lange her.
Ich verfolge das nicht dauernd, weil mich My Business eigentlich nicht interessiert.
Also ob es heute anders ist oder nicht, weiß ich nicht.
Ich gehe aber davon aus, dass sich da nichts daran geändert hat.
Es ist so, man legt einen Google My Business Eintrag an.
Es gibt keine Löschenfunktion.
Was man machen kann, man kann sein Google My Business Konto löschen.
Damit hat man aber nicht den My Business Eintrag gelöscht, sondern nur die Kontrolle abgegeben, den My Business Eintrag weiter verwalten zu können.
Man kann die Kontrolle sich dann wahrscheinlich wiederholen, aber der Eintrag ist immer noch da.
Es funktioniert ja so, dass man von Google dann – damals war es zumindest so – eine Postkarte an die eigene Adresse geschickt bekommt.
Das ist immer noch so, ja.
Genau.
Also damit kann ja Google quasi feststellen, dass derjenige, der diese Adresse X angibt, so haben, die tatsächlich auch hat.
Ich habe dann also versucht, das Profil zu löschen.
Das ging also nicht.
Wie gesagt, man kann höchstens das Konto löschen und damit aber nicht das Profil.
Das behält Google sozusagen dann in seiner eigenen Kontrolle.
Wenn man das Konto gelöscht hat, man hat sich also selbst die Kontrolle entzogen durch das Löschen, obwohl man ja eigentlich eine komplette Löschung haben wollte.
Dann habe ich auch bei Google angerufen sogar.
Eigeninitiative, ja.
Ja, ich habe ein Gespräch geführt mit einem höflichen Mitarbeiter aus Irland.
Zumindest war das vorgeblich aus Irland.
Der hat also perfektes Deutsch gesprochen.
Der hat mir erklärt, dass es also nicht geht, das zu löschen.
Ich habe dann auch im Internet recherchiert und festgestellt, dass andere dieses Problem auch haben.
Die einzige Lösung, die es dann gab, war eine Umbenennung.
Also angenommen, Frank, du hättest jetzt ein Profil bei MyBusiness zu Desqtec, deiner Firma.
Dann könntest du daraus machen, Froschhausen 4711 und dich würde dann keiner mehr finden.
Insofern wäre dein Profil dann quasi nicht mehr vorhanden.
Also muss ich jetzt bis zu meinem Lebensende wirtschaften und sogar noch nach meinem Lebensende wird es Desqtec dann auf Google geben.
Toll.
Außer du benennst es um.
Dann eben nicht mehr.
Ja gut, das kann ich mir.
Aber das ist natürlich schon ein ganz schöner.
Also wie kann man es beschreiben?
Blumig.
Es ist schon heftig, dass man da nicht so diese Möglichkeiten hat, das dann wirklich aktiv komplett zu löschen.
Obwohl ja wahrscheinlich die Technologie dafür schon von Google-Seite gegeben wäre, oder?
Ja, ich halte es für rechtswidrig.
Also wenn man selbst irgendwas erstellt, dann soll man es auch wieder entfernen können.
Also man kann jetzt nicht sagen, dass der Dateninhaber sozusagen alle Rechte für Ewigkeit abgibt, das Recht auf Löschung sozusagen abgibt.
Man kann jetzt drüber reden, ob es personenbezogene Daten sind oder nicht, wenn es um eine Firma geht.
Aber bei Ein-Mann-GmbHs oder Ein-Personen-Gesellschaften handelt es sich auf jeden Fall um personenbezogene Daten.
Und es gibt ja auch noch andere Rechte, außer die der DSGVO.
Also ich halte es für eine Unverschämtheit, dass Google da sich anmaßt, Herr über die Daten zu sein, die jemand anders eingepflegt hat.
Bei Facebook zum Beispiel ist es übrigens ähnlich.
Da gibt es ja keinen Business-Eintrag in dem Sinne.
Damit meine ich eher, man teilt sozusagen einen Beitrag im Facebook-Netzwerk.
Oder auch WhatsApp ist ja auch von Facebook.
Auch wenn sie sich jetzt Meta nennen, sie sind immer noch Facebook.
Genauso schlecht.
Und diese Umbenennung fand ja auch nur statt, damit der negative Touch von Facebook jetzt hoffentlich verschwindet.
Dafür sorgen wir aber, dass es nicht passiert.
Denn Facebook ist weiterhin verabscheuenswürdig, finde ich, muss ich jetzt leider mal sagen, weil die mit den Daten auch machen, was sie wollen.
WhatsApp kann man nachlesen zu Irland.
Irland-Datenschutzbehörde hat da ein 225 Millionen Euro Bußgeld erlassen, obwohl Irland ja nicht gerade dafür bekannt ist, besonders datenschutzfreundlich zu agieren.
Also jedenfalls Facebook behält sich das Recht vor, wenn man irgendwelche Beiträge teilt, alles mit diesen Beiträgen machen zu dürfen, was es will.
Also die Daten, der Inhalt dieser Beiträge geht dann an Facebook über.
So möchte ich es mal mit meinen Worten beschreiben.
Das finde ich natürlich auch eine Unverschämtheit.
Also generell ist dieser Themenblock mit den Technikriesen natürlich noch gigantisch und sicherlich können wir da auch noch die ein oder andere Folge damit füllen.
Ich wollte jetzt aber auch langsam Richtung Ende zu steuern, weil wir jetzt schon wieder eigentlich unser Limits ein bisschen überschritten haben.
Aber ich hatte eh noch ein paar Kleinigkeiten in eigener Sache.
Ich würde aber erst mal, bevor ich dazu komme, noch mal kurz mich an dich wenden, Klaus.
Hast du noch eine Idee oder hättest du eine Idee, was so als aktuelles nächstes Thema vielleicht im Podcast kommen könnte?
Ja, also wir könnten zum Beispiel über Conversion Tracking sprechen oder wir könnten auch darüber sprechen, wie Webseitenbetreiber die Besucher analysieren können, ohne Datenschutzprobleme zu erhalten.
Ja, das klingt auf jeden Fall spannend und da werden wir sicherlich noch ein passendes Thema für die nächste Folge finden.
Ich komme wie gesagt jetzt noch mal zu einigen Höreranfragen, die bei uns eingegangen sind.
Wir haben euch auf jeden Fall gehört.
Wir wissen, dass ihr es nicht gut findet, dass wir momentan nur auf einer Plattform streamen.
Wir haben uns deswegen dafür entschieden, dass wir das Ganze jetzt auch ausweiten auf mehrere Plattformen und dementsprechend das Ganze auch ein bisschen für euch vereinfachen wollen.
Ich habe eine Seite geschaffen, destec.de slash podcast, wo ihr im Prinzip auch einen Kommentar hinterlassen könnt und alle Informationen zum Podcast findet.
Ist aber auch ganz einfach erreichbar unter datenschutzdeluxe.de.
Das steht dann auch noch mal in den Shownotes.
Ja, Klaus, ich würde sagen, wir schließen damit erst mal diese Folge.
Es sei denn, du hast noch irgendein Abschlusswort, was du an die Hörer richten möchtest.
Ja, also ich kann jedem nur empfehlen, als Browser nicht den Google Chrome zu nehmen.
Auf dem Smartphone kann man sich leicht einen anderen Browser installieren und auf dem PC sowieso und dann hat man die Daten nicht an Google weitergegeben.
Da hat man schon ein gutes Stück geleistet zum Datenschutz.
Ja, das klingt doch vernünftig.
Dann würde ich sagen, schließe ich die Folge für heute und wünsche euch noch einen schönen Tag und wir hören uns beim nächsten Mal.
Ciao.
Tschüss.
Das war Datenschutz Deluxe.
Du möchtest keine neue Folge verpassen?
Dann abonniere uns jetzt bei Spotify.
Bis zum nächsten Mal.

Das Beitragsbild wurde von einer KI generiert. Auch diese Art von KI-Programm kann mit lokaler Programmierung erzeugt werden, ganz ohne Datentransfers zu Dritten.