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Transkript zur Folge:
Datenschutz Deluxe. Der Podcast rund um das Thema Datenschutz und IT. Mit Dr. Klaus Meffert und Stefan Plesnik. Ja, hallo und herzlich willkommen zum Datenschutz Deluxe Podcast. Ich bin Stefan Plesnik und bei mir ist natürlich wieder Dr. Klaus Meffert. Klaus, wie geht es dir? Ja, Stefan, hallo. Vielen Dank, dass wir wieder zusammenkommen. Mir geht es gut und ich freue mich auf unsere Sendung. Wunderbar. Ich habe uns ein Zitat rausgekramt. Und zwar hat das unsere Bundeskanzlerin a.D. gesagt. Die hat mal gesagt, ich bin für Bürgerbeteiligung, ich bin für Transparenz. Ich lasse das jetzt einfach mal so im Raum stehen ohne Wertung. Aber wichtig, das Thema Transparenz. Darüber möchte ich nämlich mit dir sprechen. Und zwar im Speziellen über die sogenannten, offiziell so betitelten Transparenzberichte von zumeist großen Konzernen und Unternehmen. In Bezug darauf, wie häufig sie ihre Daten, die sie sammeln, denn gegenüber welchen Parteien offenlegen. Und ich denke, am besten erklären wir mal ganz genau, was das bedeutet im ersten Schritt, bevor wir dann mal darauf eingehen, was die Implikationen sein können, wenn solche Daten offengelegt werden. Klaus, möchtest du einmal kurz erklären, was diese Transparenzberichte dieser Unternehmen sind? Ja, also ich versuche es mal. Ich bin jetzt rechtlich nicht so weit, dass ich sagen kann, warum diese Transparenzberichte veröffentlicht werden. Ich vermute, sie müssen veröffentlicht werden von vielen Unternehmen wie Google, Facebook, Adobe und Microsoft. Denn freiwillig werden diese Unternehmen jedenfalls nicht zugeben, dass sie Daten an Geheimdienste aus den USA weitergeben, Daten von Nutzern zum Beispiel. Meistens nicht. Meistens nicht, ja. Deswegen glaube ich, sie sind gezwungen dazu, es zu tun, diesen Transparenzbericht zu veröffentlichen. Ich habe mir den Transparenzbericht von Google insbesondere mal näher angeschaut, auch den von Facebook. Und da stellt man eben fest, dass da zahlreiche Datenabfragen weltweit von Behörden aus der ganzen Welt kommen an Google, wo es darum geht, dass Google eben Nutzerdaten von dir oder mir herausgibt. Und dass für die USA auch die meisten Abfragen natürlich aus den USA stattfinden. Die betreffen aber auch Daten aus Deutschland. Also es ist nicht so, dass nur aus den USA Daten von amerikanischen Nutzern erfragt werden, sondern Daten auch aus Deutschland. Ich habe jetzt gerade parallel, wo du das gesagt hast, einfach aus Interesse mal kurz den Privacy Report von Apple mir angeguckt. Die haben das natürlich auf ihrer Webseite so dargestellt, als wenn das irgendwie was total Besonderes wäre, wie so ein Hochglanzprodukt. Ist schön gestaltet, muss man sagen. Da kann man sich auch angucken, wie viele Government Requests, also Anfragen der Regierung oder von Regierungen zwischen dem Juli und dem Dezember 2021 gab. Und da gab es Requests, also Nachfragen, die angekommen sind bei Apple für Geräte. Und zwar sind das über 11.000 in sechs Monaten. Über 11.000. Anfragen, wohlgemerkt, da muss man nochmal schauen, vielleicht kannst du das nachschauen. Nämlich eine Anfrage heißt nicht, dass nur ein Nutzer herausgegeben wird, sondern oft ist es so, dass bei 11.000 Anfragen beispielsweise 150.000 Nutzerkonten erfragt werden. Genau, das steht hier auch, wie viele Accounts das betrifft. Und das betrifft 899. Also knappe 9.000 Leute. Bei 11.000 Abfragen betrifft es 899 Accounts. Das heißt, da wird ganz gezielt bestimmt auf ein paar Personen irgendwie referenziert. Also da würde ich jetzt denken, das sagt mir, da wurde gezielt irgendwie nach bestimmten Geräten bestimmter Personen gefragt oder die Zugriffe darauf versucht zu erfragen. Also ich kenne jetzt eher den umgekehrten Fall. Ich kann jetzt mal bei Facebook, muss ich gerade mal schauen, da ist es so, dass bei, ich sag jetzt mal aus dem Bauch heraus, 75.000 Anfragen sind dann 120.000 Nutzerkonten betroffen gewesen. Bei Google ist das Missverhältnis noch größer. Da gibt es nämlich 0 bis 499 Anfragen, so ist es zu lesen, im Zeitraum von Januar bis Juni 2022. Neuere Zahlen gibt es nicht von Google, obwohl sie spätestens drei Monate nach oder sechs Monate, nachdem der Zeitraum vorbei ist, veröffentlicht werden sollen. Aber jetzt haben wir ja schon drei Monate, es wird also langsam Zeit für den nächsten Berichtszeitraum. Das heißt also 0 bis 499 Anfragen betrafen 95.000 bis 95.999 Konten. Also ich sag mal so, die 0 kann man streichen, denn wenn 0 Anfragen da waren, kann es ja nicht um 95.000 Konten gehen. Also 0 schließt irgendwas aus, sind wir uns, glaube ich, einig rein mathematisch, oder? Also kann man vor Gericht drüber streiten, ob 0 und irgendwas sich ausschließen, da wird irgendein Anwalt sich ja auch noch herausfinden, warum das sich nicht ausschließt. Aber 0 Anfragen können nicht 95.000 Konten betreffen, also muss es mindestens eine Anfrage bis 499 Anfragen gewesen sein, die 95.000 Konten betroffen haben. So ist es bei Google. Ja, das ist sehr spannend. Also bei Apple hab ich jetzt gerade, wo du das gesagt hast, noch mal nachgelesen, da gibt es so kleine Infobubbles, was diese einzelnen Dinger erklärt, was das bedeutet. Und bei denen sind also wirklich die 4 Gruppen, Device, Financial Identifier, Account und Emergency, das sind 4 unterschiedliche Anfragetypen, die nichts miteinander zu tun haben. Das bedeutet also, die haben im Endeffekt laut ihrem Berichter in diesen 6 Monaten 2021 haben sie device-technische Requests von knapp 12.000 gehabt. Mit spezifischen Identifiern, was Devices angeht, hatten sie fast 18.000 und jetzt kommt das Spannende, in fast 10.000 Fällen haben sie dann Daten rausgegeben. Und das sind immerhin stolze 78% bei Anfragen über Geräte. Jaja, also die Zahl deckt sich auch mit dem, was ich bei Facebook gesehen habe. Da sind es auch um die 80% der Anfragen, in dem Fall jetzt bei US-Behörden. Bleiben wir mal dabei, ist ja pro Land unterschiedlich. Also Anfragen von US-Behörden an Facebook, Nutzerdaten herauszurücken, wurden ungefähr 80% befriedigt von Facebook. Und jetzt sagen manche, ich bin ja gar nicht bei Facebook. Blödsinn, kann man da sagen. Facebook weiß alles über uns. Nicht ganz so viel, wenn man nicht bei Facebook ist, aber trotzdem immer noch zu viel. Denn jeder hat wahrscheinlich schon eine Webseite besucht, die einen Facebook-Pixel einbindet. Meistens rechtswidrig, muss man sagen. Aber ist ja auch egal, wenn Facebook die Daten hat, dann interessiert Facebook sich nicht dafür, ob die Daten rechtsmäßig oder rechtswidrig zu Facebook kamen, sie werden einfach verarbeitet. Genauso ist es bei Google auch. Und deswegen ist es sehr wohl so, dass Facebook Nutzerdaten von Personen hat, auch wenn sie nicht bei Facebook sind. Und bei Google ist es natürlich genauso. Man ist ja nicht bei Google, man ist mit Google, könnte man fast sagen. Oder Google ist in einem Leben drinnen, muss man leider so sagen. So lange es Google existiert, wird es leider so sein. Also wir haben ein Google-Android-Smartphone, wir haben ein Tablet von Google, manche haben auch ein Notebook von Google. Man benutzt die Google-Suchmaschine, also ich nicht, mittlerweile mehr. Man benutzt Google Maps, es gibt auch andere Routenplaner übrigens. Man ruft Webseiten auf, wo Google-Fonds eingebunden sind zum Beispiel, wo ja angeblich keine Daten an Google weitergereicht werden und nicht weitergenutzt werden. Da schreibt Google zum Beispiel, die IP-Adresse speichern wir nicht ab. Okay, jetzt sage ich mal vereinfacht, man kann natürlich die IP-Adresse umdrehen und den rückwärtigen Wert einfach abspeichern, dann hat man auch nicht gelogen. Oder man speichert einfach einen eindeutigen Hashwert ab zur IP-Adresse und schon hat man nicht gelogen. Wenn nämlich deine IP-Adresse nach fünf Tagen wiederkommt, dann habe ich zwar deine IP-Adresse nicht in meiner Datenbank, aber wenn ich den eindeutigen Hashwert bilde, dann kann ich nachgucken in meiner Datenbank, ja Moment mal, dieser eindeutige Hashwert, der war ja vor fünf Tagen schon mal da, also muss das ja jetzt wieder derselbe Nutzer sein. Welche IP-Adresse, da hat es mir letztendlich wirklich egal, weil ich weiß ja, dass es der Stefan Plesnik ist, weil wenn du nämlich noch Gmail hast oder die Google-Search-Konsole, dann musst du ja deine E-Mail-Adresse angeben bei der Google-Search-Konsole, wo dann deine Domäne kodiert ist, wo du bei DNIK registriert bist damit, kann ja jeder deine Adresse rausfinden, der das möchte. Oder bei Gmail, wenn du der Inhaber von Gmail bist, Google nämlich, dann kannst du einfach sehen in der E-Mail, wo dann deine Adresse da drinsteht, deine Postadresse wohlgemerkt, entweder weil du sie selbst in deine Mails ab und zu mal reinschreibst oder weil andere dir schreiben sozusagen, ja. Ich hab an ihre Adresse jetzt was geschickt, Online-Shop oder so was, keine Ahnung, die haben die folgende Lieferadresse angegeben und schon ist es ein personenbezogenes Datum. Ich hab gestern übrigens, gab es das Grazer Datenschutzgespräch, also Österreich, da wurde über Google-Fonds gesprochen, da hab ich nur zugehört, ein paar Kommentare in den Chat reingeschrieben, da war ja auch der Anwalt der Beklagten, der sozusagen abwehren soll, dass Google-Fonds rechtswidrig ist. Es kann auch sein, dass er das schafft, weil ja die Massenabmahnung ja leider auch rechtswidrig ist. Und da, der hat Google sogar den Streit verkündet als Beklagter, Beklagtenvertreter muss man sagen, das heißt, er sagt, wir haben die Klage ja nur bekommen, weil Google schuld dran ist sozusagen. Das ist also ein übliches Konstrukt, dass man dann den dazu lädt, dem Streit verkündet, der eigentlich schuld ist da dran, der soll nämlich dann bei der Verteidigung helfen und wenn er es nicht kann, dann kann man ihm den Vorwurf sozusagen selbst machen. Da bin ich mal gespannt, was dabei rauskommt. Ich auch. Okay, pass auf, lass uns mal zum Thema zurückkehren, weil ja, das stimmt alles, was du mit Google sagst, das ist auch alles wichtig, aber wir waren ja eigentlich bei der Frage, was sind denn eigentlich jetzt quasi diese Implikationen, die wir überhaupt, also was können wir als Nutzer überhaupt mit diesem Transparenzbericht anfangen. Und ich habe jetzt mal die Details des von Apple aufgerufen und da kann man dann in den Details, also in dem PDF, was man auf der Webseite sich runterladen kann, kann man sehr schön sehen, pro Land die Anfragen. Das heißt also, es ist nicht nach den Nutzern eines Landes gestaffelt, sondern nach den Länderregierungen, die Anfragen stellen. Und das ist dann wieder ganz richtig und wichtig und interessant, weil es geht hier, da steht auf jeden Fall auch drüber. Das bedeutet, hier geht es also nicht nur darum, dass eine Regierung versteckt nach bestimmten Informationen über Menschen zur Spionage erfragt hat, sondern es geht ja, es schließt auch alle Anfragen ein, die zur Spionage eingeführt werden. Zum Beispiel dadurch passiert sind, dass jemand zur Polizei gegangen ist, gesagt hat, ich habe mein Handy verloren und daraufhin dann ein Mechanismus ausgelöst wurde, bei dem man versucht hat, dieses Handy zu orten oder in irgendeiner Form wiederzufinden. Das heißt, wenn wir uns dahingehend dann diese 11.000, 17.000 Requests und so weiter anschauen, muss man glaube ich ein bisschen differenzieren, dass in diesen device specific identifiers, im Endeffekt, da werden ganz klare Anfragen auf ein bestimmtes Gerät gestellt, was vielleicht darauf hinweisen kann, dass hier in der Zahl eben auch mehr Privatanfragen, die bei der Polizei wegen gestohlener oder verlorener Geräte gestellt wurden. Und bei den 11.000, die direkt aufs Gerät gehen, aber nicht einen speziellen Identifier auslesen, können natürlich vielleicht auch andere mit drinstecken. Das heißt also, auch diese Zahl von knappen 10.000, in denen dann die Information herausgegeben wurde, kann sehr gut positiv damit korrelieren, dass hier wirklich quasi vorgelegt wurde, pass auf, wir haben hier eine Strafanzeige wegen einem gestohlenen Gerät oder wir haben hier eine lost and found Anzeige und deswegen brauchen wir diese Daten. Es muss also nicht immer sein, dass irgendjemand gegen uns ist, wenn das passiert. Das ist wichtig, wenn man diese Zahlen interpretiert. Ja, das stimmt. Also da gebe ich dir recht. Es kann durchaus auch Fälle geben, in denen sozusagen eine für den Nutzer positive Anfrage kommt. Aber ich glaube bei denen, wenn du dein Handy verlierst, wird erstens nicht der US-amerikanische Geheimdienst tätig oder selbst wenn du aus Amerika kommst und in Deutschland bist. Und zweitens ist es so, man stellt normalerweise die Anfrage an den Provider oder der, der den Mobilfunkmasten unter sich hat. Da frage ich nicht Google, wo ist denn das Handy? Also das glaube ich nicht. Ich glaube auch nicht, dass Google die Daten überhaupt herausgeben würde oder vielleicht sagen würde, vielleicht sagt Google sogar, wir haben diese Daten gar nicht. Also wo ein Handy ist, das weiß offiziell nicht Google oder beziehungsweise weiß es eher jemand anders als Google. Das muss man, glaube ich, auch sagen. Also eine Polizei wird nicht Google fragen, wo ist denn das Handy, nur weil es ein Google-Telefon ist. Also das wird nicht passieren, denke ich. Außer es geht um eine Straftat. Aber dann ist es halt schon so, also da muss man sagen, wenn es um eine Straftat geht zum Beispiel, dann ist es eher weniger zum Vorteil der Person, der das Handy gehört. Außer sie ist tot. Aber da behaupte ich mal, kommt das nicht ganz so oft vor, dass man, also wie gesagt, da ist ja auch wieder der Fall, da frage ich den Mobilfunkprovider oder so, wo wurde das Handy zuletzt eingeschaltet oder welche Funkzelle war zuletzt aktiv oder sowas. Da muss ich nicht Google fragen. Ne, das ist richtig. Ich glaube, was damit gemeint ist, ist, dass ich als Nutzer, ich verliere mein Gerät, ich gehe zur Polizei, melde das als gestohlen und die Polizei geht hin und sagt, liebe Firma, könnt ihr das Gerät orten, könnt ihr mir sagen, wo das ist. Ich glaube, das ist der Weg, der da beschrieben ist. Den Weg, den du gerade beschrieben hast, wegen hier Zugriffe durch Geheimdienste der USA, der ist auch aufgeschlüsselt, aber der ist ein bisschen, ich sag mal, weniger transparent aufgeschlüsselt. Hier kann man nämlich ganz klar sehen, dass National Security Letters, also Anfragen, die an die NSA oder quasi von der NSA gestellt wurden, da wird dann nicht mehr angegeben, wie viele es waren, sondern da steht dann nur 0 bis 499. Das steht übrigens bei allen Formen von Requests, die dort gestellt wurden. Und dann dahinter, wie viele User-Accounts so Pi mal Daumen davon betroffen sind, was dann so zwischen 500 und 32.000 liegt. Das heißt, hier gibt es keine transparenten Zahlen dazu, wie viele da wirklich dann rausgegeben wurden. Und vor allen Dingen, was auch sehr interessant ist, hier wird überhaupt nicht spezifiziert, zu welchem Zweck. Also wenn wir jetzt mal kurz da zur DSGVO rübergehen und dem, was wir als deutsche Unternehmen alles machen müssen, um zu sagen, warum verarbeiten wir Daten. Also in dem gesamten Apple Report steht nirgendwo drin, die Anfrage wurde zu diesem Zweck gestellt. Das ist ganz wichtig, dass man vorwegt. Bei Google steht's, ich muss dich aber vorab enttäuschen, es wird dir auch nicht viel helfen und dir nicht besonders gefallen. Ich lese nur die drei Kategorien mal vor. Es fängt schon nebulös an, so würde kein normaler Mensch eine Statistik anfangen. Also es gibt drei Kategorien, die erste lautet, andere rechtliche Ersuchende. Also da könnte man jetzt schon aufhören und Google ins Gesicht schlagen, sag ich mal. Also da könnte man schon, da weiß man schon, mit wem man es zu tun hat, finde ich. Also wer so anfängt, eine Statistik, der hat nichts zu suchen auf diesem Planeten, meiner Meinung nach. Zweite Statistik, Ersuchen um Offenlegung in Notfällen. Okay, das kann man nachvollziehen. Und drittes ist, Ersuchen um Aufbewahrung sogar. Also das ist der gegenteilige Fall zum Auskunftsgesuch, könnte man fast sagen. Ich muss aber allerdings auch sagen, die zweite und dritte Kategorie sind so dermaßen unterrepräsentiert, was die Anzahl der Anfragen angeht, dass man sie auch einfach weglassen kann. Es bleibt, also sieht man an den Balken. Der Balken, der ist gefühlt, ich sag jetzt mal, auf meinem Bildschirm sind es acht Zentimeter hoch, ja. Davon sind 7,9 Zentimeter blau. Blau heißt andere rechtliche Ersuchen. Und die restlichen ein Millimeter teilen sich dann Ersuchen um Offenlegung in Notfällen rot und Ersuchen um Aufbewahrung gelb. Ich kann sogar rot gar nicht erkennen. Ich sehe hier nur grün, ehrlich gesagt, und nicht rot. Aber gut, wenn man genau hinguckt, da muss man schon sehr gute Augen haben, um diese anderen beiden Kategorien überhaupt identifizieren zu können. Aber ich möchte es nochmal sagen. Diese Notfälle, die sind also quasi nicht vorhanden. Aufbewahrung quasi auch nicht. Und die anderen rechtlichen Ersuchen, das sind nicht Handyverloren oder so was. Hier steht es auch üblicherweise strafrechtliche Ermittlungen. Und das kann ja auch durchaus sein. Das ist das Gleiche wie bei der IP-Adresse übrigens. Auch wenn wir über dynamische IP-Adressen reden, deswegen kommt es gar nicht darauf an, ob man mich als Anschlussinhaber eindeutig identifizieren kann oder nicht. Ich habe eine Webseite X besucht mit einer dynamischen IP-Adresse 4711. Drei Tage später hat jemand anders diese IP-Adresse 4711. Das ist ein Verbrecher. Der greift diese Webseite an und macht eine Denial-of-Service-Attacke oder versucht, da Spionage-Software zu platzieren oder sonst irgendwas. Oder macht da rechtswidrige Kommentare in Kontaktformular. Dann geht die Polizei her und möchte gern den Anschlussinhaber zu dieser IP-Adresse haben. Und dann kommt dann vielleicht raus, dass ich auch der Anschlussinhaber war. So, und damit habe ich einen Nachteil dadurch, dass meine IP-Adresse ausgewertet wurde, die nur zu dem Zweck erhoben werden durfte, die Webseite bereitzustellen. Ich vereinfache es jetzt. Wenn man eine Einwilligung abfragt, andere Zwecke. Aber jedenfalls nicht für strafrechtliche Ermittlungen. Und ich bin ja auch dafür, dass man Verbrecher fängt. Aber über die IP-Adresse zu gehen, das ist meistens sehr, sehr ineffektiv und sorgt auch für viele Fehlverdächtigungen. Ich wollte nur noch mal die Thematik klarstellen, warum selbst dynamische IP-Adressen, wo man nicht eindeutig weiß, wer der Inhaber war, wenn man keine Cookies von Google auf dem Rechner hat, sonst weiß man es ja schon, dass eben selbst diese nicht eindeutigen IP-Adressen zum Nachteil einer Person werden können. Selbst wenn sie meint, sie hat nichts zu verbergen. Wenn nämlich die Polizei vor der Tür steht und einen abführt, weil man erst mal Verdächtiger ist, dann kann man sich ja noch mal überlegen, ob man nichts zu verbergen hat oder doch. Das hast du sehr schön gesagt. Also, ich bin da ganz bei dir. Das ist auf jeden Fall... Ich sag mal so, wenn wir jetzt mal zurückgehen auf das Thema Transparenz und Transparenzbericht, andere anfragen, wenn damit es schon beginnt und das dann so nebulös dargestellt, dann ist ja von, sag ich mal, scheinen die Anforderungen, so einen Transparenzbericht zu erfüllen, irgendwie erstens nicht klar geregelt zu sein und zum Zweiten von den Unternehmen nicht wirklich ernst genommen zu werden. Das heißt, irgendwie kriege ich so ein bisschen das Gefühl, ich kann mit diesem Transparenzbericht jetzt machen, was ich will, ändern an der Praxis, im Umgang mit den Daten scheint es nichts irgendwie zu haben. Ja, also vor allem, ich sag mal so, den Google-Transparenzbericht, der hat ja doch einige Informationen mehr als andere Transparenzberichte, auch wenn er vage bleibt in vielen Fällen. Aber was man daraus eben sehen kann, ist, dass Google sich selbst belastet. Wenn man es will, kann man es jedenfalls so lesen. Denn in dem Google-Transparenzbericht steht explizit drinnen, und das ist ja auch eigentlich Allgemeinwissen in der Datenschutzszene, egal ist, wo der Server steht, oder wo Daten gespeichert werden, wenn es um ein US-amerikanisches Unternehmen geht, die Daten müssen dann herausgegeben werden, auch wenn es ein Server aus Europa ist. Ist ja auch irgendwie logisch. Wie blöd muss man eigentlich sein und glauben, der amerikanische Geheimdienst geht zu Google hin und Google sagt, ja, ich würde dir ja gern die Daten herausgeben. Ich hab auch Zugriff auf den Server, aber der steht in Europa. Dann sagt die NSA, ach, okay, dann nehmen wir den Server halt nicht. Das ist ja vollkommener Blödsinn. Google selbst gibt es ja auch zu, dass es Blödsinn ist, was ich gerade suggestiv sagte, sondern egal, wo die Daten liegen, sie müssen herausgegeben werden. Weiterhin, ich hab sie jetzt eben noch mal rausgesucht, oder gestern, weil in den Google-Datenschutz-Hinweisen steht ja immer Google. Da fragst du dich ja wahrscheinlich auch und ich mich, was ist denn eigentlich Google? Ist Google ein Unternehmen? Ist Google eine Marke? Ist Google Irland oder Google Amerika? Ist Google der Weltbeherrscher? Ist Google ein Mineralwasser? Keiner weiß es, deswegen hab ich es nachgeguckt. Google erklärt es ja sogar selbst. Google bedeutet, laut Google, wenn wir über Google wir, uns und unsere sprechen, meinen wir Google Ireland Limited und deren verbundene Unternehmen. Klickt man dann auf verbundene Unternehmen, erscheint, Verbundesunternehmen ist ein Unternehmen, das zur Google-Unternehmensgruppe gehört, Google LLC, das ist Amerika, und deren Tochtergesellschaften, das sind alle, einschließlich der folgenden Unternehmen, die Verbraucherdienste in der EU anbieten. Google Ireland Limited, das ist der Google, der Vertragspartner, der aber nur Placebo ist. Google Commerce Limited und Google Dialer Inc. Und natürlich 47.000 andere Google-Unternehmen, leicht übertrieben gesagt in der Zahl, aber es kommt schon fast hin. Also Google ist alles. Und wenn ich mit Google Irland einen Vertrag abschließe, dann heißt das, dass ich mit Google LLC einen Vertrag im Endeffekt abschließe. Genau. Und dass ich auch vor allen Dingen der Datenschutzpolitik dieses Unternehmens ebenfalls zustimme, wenn ich der Datenschutzpolitik des anderen Unternehmens, mit dem ich eigentlich den Vertrag nur schließe, auch zustimme. Und da kommen wir ja wieder in diese Thematik dieser Rechtfertigung, dass da immer so getan wird, als wenn das unterschiedliche Entities wären, also unterschiedliche einzelne Unternehmen, die irgendwie nichts miteinander zu tun haben. Dabei spielt ja nochmal der Faktor hinten rein, dass gerade die großen Player im Silicon Valley, wie Google, wie Amazon und Facebook und so weiter, dass die ja zum Teil sogar bekannt gegeben haben, dass die Daten und Analyseverfahren miteinander teilen, um so die Daten noch hochwertiger und spezifischer, personenbezogener zu verifizieren. Das bedeutet also, wenn man diese Praxis, die offensichtlich herrscht, jetzt noch mit da reinnimmt und dann sagt, ja, mir ist das eigentlich egal, weil wenn der Server in Deutschland ist, dann sind meine Daten ja per se sicher. Dann ist das nicht nur wirklich blauäugig, sondern ziemlich fahrlässig, weil die Daten, über die dort jemand entscheidet, das sind ja nicht Privatpersonen, die das für sich selber entscheiden können, sondern wir reden ja über Unternehmen, die zum Beispiel ihre Mitarbeiter zwingen, bestimmte Microsoft-Produkte einzusetzen und dann sagen, ja, wir haben dazu Standardvertragsklauseln festgelegt und als Rechtfertigungsgrund genutzt und dann haben wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit denen und deswegen ist das alles koscher und okay. Das mag ja sein, dass das auf der rechtlichen Ebene aktuell vielleicht so viel Bewandtnis hat, dass das stimmt, dass man das dann vielleicht jetzt rechtlich nur schwieriger anfechten kann. Aber auf einer moralischen Ebene der Tatsache, welcher Manipulation setze ich eine andere Person aus, der ich nur dieser Manipulation aussetze, weil ich in der Position bin, ihr einen Job zu geben. Also diese Hybris und Arroganz, die auch da drin steckt, finde ich, das sollte eigentlich viel stärker im öffentlichen Diskurs den Imageschaden solcher Unternehmen zeichnen, als viel weniger diese Bußgeldbescheide, wo dann über Geld wieder diskutiert wird, die by the way ja noch nicht mal in irgendeiner Form dafür genutzt werden, dass sich datenschutztechnisch oder datenschutzrechtlich irgendwas verbessert. Es gibt einen allgemeinen Bußgeldertopf und von da aus wird genauso weiter verteilt, wie der allgemeine Bußgeldertopf das vorsieht. Das habe ich sogar schriftlich von allen 16 Landesdatenschutzbehörden mir geholt, die alle gleich mit, und das ist vielleicht auch interessant zu wissen, mir bestätigt haben, der ein Datenschutzvorfall ist für die Datenschutzbehörde dann abgeschlossen und ad acta gelegt, wenn der Bescheid zum Bußgeld rausgesendet wurde oder die Information darüber, warum kein Bußgeld erlassen wird und kein Verstoß vorliegt. Das heißt, die Datenschutzbehörden wissen allesamt, haben die nicht einen Hauch einer Ahnung, wie viele Bußgelder bezahlt wurden. Das sollte man vielleicht wissen. Das hatten wir zum Beispiel die Thüringer Datenschutzbehörde und die aus Sachsen-Anhalt haben mir das sogar per Brief geschickt, wo das Schwarz auf Weiß drinsteht, dass die keine Ahnung haben, ob und wenn ja wie viele dieser Bußgelder überhaupt bezahlt wurden. Das geht dann nämlich an die Bußgelderhebungsstelle, die auch wieder Ländersache ist, also da gibt es dann auch wieder 16 unterschiedliche in Deutschland und die kommunizieren auch nicht miteinander. Ja, ich hoffe ja, dass die Bußgelder rechtswirksam eingetrieben werden, der Staat hat ja doch einige Möglichkeiten. Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Bußgelder bezahlt werden, nämlich von den Firmen, die nicht insolvent sind, wobei natürlich dann auch die, also ich sag mal so, wenn das Bußgeld deswegen nicht bezahlt wird, weil der Bescheid nicht anerkannt wird rechtlich, dann wird ja ein Gerichtsverfahren eröffnet, wo die Behörde ja dann eingebunden wird, also dann kriegst du es schon mit. Aber vielleicht nochmal, also sehr interessant, was du sagst, Stefan, ich finde es gut, kann man auch mal einen eigenen Beitrag machen, oder dein Video vielleicht, was du ja auch immer wieder mal machst. Aber was ich noch gelesen habe, zu den Daten, die rausgegeben werden, also wie gesagt, die IP-Adresse ist ein hochsensibles Datum, für Google zumindest. Ich will nur mal ein Beispiel nennen. Wenn man auf stiftungwarentest, also test.de, nach dem Suchbegriff Erektionsproblem sucht, also im Suchfeld der Webseite test.de, nicht auf google.de. Bei google.de kann man es auch suchen. Dann ist das doch verknüpft mit der IP-Adresse und wenn ich die IP-Adresse an jemand anders weiterleite und die Adresse, in der der Suchbegriff codiert ist, die Webadresse, wird nämlich bei stiftungwarentest so gemacht, dann ist das doch ein Gesundheitsdatenwert sogar, Erektionsproblem, also da muss man doch nichts zu tun, als wäre die IP-Adresse harmlos. Wenn ich zu dir die Nummer als PDF speicher und zu dieser Nummer dein Einkommen, deine sexuelle Orientierung und dies und das und deine Religionszugehörigkeiten und was sonst noch alles, Krankheiten möglicherweise, dann ist es doch auch ein kritischer Datenwert und nicht nur eine Zahl 4711. Also Google gibt selbst zu, dass nämlich, je nachdem wer anfragt, wird nämlich bei E-Mail-Kommunikation zum Beispiel die Felder Absender und Empfänger weitergegeben, auch die IP-Adresse, aber auch Inhaltsdaten, also die ganze Nachricht zum Beispiel, Dokumente, Fotos und Videos, ein FISA ersuchen, kann die Offenlegung von Nutzerdaten wie Gmail Nachrichten, also E-Mails, Dokumenten, Fotos und Videos verlangen, FISA ist eine der Rechtsvorschriften in den USA, die entgegen der DSGVO existiert, um Geheimdiensten mehr Rechte zu geben. Aber um es nochmal zu sagen, wenn ich jetzt als unbescholtener Bürger eine Mail von jemanden bekomme, der mir in die Rasterfahndung reingerät, vielleicht als Verdächtiger, zu Unrecht oder zu Recht, ich hab jedenfalls nichts damit zu tun, dann wird meine Empfängeradresse an den Geheimdienst gegeben und ich werde auch überwacht, obwohl ich überhaupt nichts getan habe. Das muss man vielleicht auch nochmal der Vollständigkeit aber sagen. Und dann noch eine Sache, und zwar gibt es auch diese Google und Facebook veröffentlicht sie ja auch selbst, diese National Security Letters, NSLs, die schreibt dann das FBI üblicherweise, ich hab zumindest ein paar gesehen, die waren alle vom FBI, an Google oder Facebook, bitte gib uns deine Nutzerdaten raus, sage ich jetzt mal vereinfacht. Unterschrieben in dem einen Fall von David Sandberg, Special Agent in Charge New Haven und einmal von Special Agent in Charge Michael D. DeLeon aus Phoenix, Arizona. Ich hab jetzt nur zwei Beispiele genannt. Also man sieht, es geht hier um Geheimdienstaktivitäten und nicht um irgendwelche harmlosen Dinge. Das definitiv, wo du das gerade ansprichst, habe ich im Apple Report auch nochmal nach der Zeile gesucht, was diese National Security Request Types sind. Und hier steht zu dem, was du gesagt hast, noch was ganz Spannendes bei, nämlich hier steht iOS Device Backups, also alles, was im Gerät ist und jemals war. Das ist Teil dieser Offenlegung. Und wenn ich mir überlege, dass da steht bei diesen National Security Request Types, gehe ich jetzt hin, gucke auf die Request Types, dann sehe ich drei unterschiedliche Kategorien, die sind hier nicht weiter ausgeführt. Also hier steht jetzt nicht, das bedeutet das, das bedeutet das. Aber es steht halt FISA Non-Content und Content Request. Das sind die ersten beiden. Und die kulminiert, würden mehr als 1000 Anfragen, Pi mal Daumen, also sie gehen halt beide bis 500, und betroffene User-Accounts mehr als 55.000. Und es steht halt keine Information nochmal darüber, warum diese Anfragen gestellt wurden. Das wird nicht offengelegt. Der gesamte Bericht weiß nicht, wie du es gerade exemplarisch vorgelesen hast, irgendwelche Namen oder Briefe vor, wo man sehen kann, okay, das ist der Request, der gestartet wurde, das ist die Begründung für den Request. Sondern es sind nur diese vagen Zahlenräume, die da auf dem Blatt Papier stehen. Man kann sich das als PDF runterladen. Ich schicke dir gern den Link, dann kannst du den in deinen Beitrag zu diesem Podcast mit dazu tun, damit die Leute sich auch mal umsehen können. Aber man muss hier wirklich sagen, transparent ist das wirklich nur so an der, ja, ich sag mal so, an der Oberfläche so ein klein wenig. Es ist, wenn überhaupt, die Spitze des Eisbergs. Wenn überhaupt. Ja, genau. Man merkt es ja wie gesagt an der Zahl bei Google. Anzahl der Ersuchen 0 bis 499. Ich finde es eine Unverschämtheit, da die 0 hinzuschreiben. Warum schreiben sie nicht 1 bis 499? Das wäre auch schon sehr unkonkret. Oder schreiben einfach 10 oder von mir aus auch 20 bis 30 oder so, aber nicht 0 bis 7 Trilliarden. Ja, wie viel denn jetzt? 0. Ja, genau. 0 oder mehr als 0. Das wäre das Mindeste, was mich interessiert. Das ist eine absolute Unverschämtheit von Google und Google tritt unsere Rechte einfach mit Füßen. Das sieht man wieder an diesem Beispiel. Das finde ich eine Unverschämtheit. Also, das hat mit Transparenz zu tun. Ich wette, wenn wir den Transparenzbericht von Microsoft gucken oder von jedem anderen US-amerikanischen Unternehmen, das Milliarden scheffelt damit, dass sie eben Daten nutzen, um damit Geld zu verdienen, werden wir dieselben Zahlen, dieselbe Intransparenz vorfinden und auch dieselbe Unlust in irgendeiner Form dem Nutzer etwas Gutes zu tun. Ich glaube, das ist vielleicht so ein passendes schönes Schlusswort für heute. Nochmal den Appell an Unternehmer. Wenn ihr Produkte dieser Firmen einsetzt, dann werdet ihr wissentlich die Bedürfnisse und die Privatsphäre eurer Mitarbeiter mit Füßen treten. Ohne, dass ihr den Menschen eine Möglichkeit gebt, transparent informiert, darüber zu entscheiden, ob sie dann freiwillig einwilligen wollen. Und nochmal, das ist das Grundrecht, was in der Datenschutzgrundverordnung jedem EU-Bürger gegeben ist. Auch wenn wir dann ganz viele kleine Änderungen haben, die Einschränkungen bieten. Diese Einschränkungen sind nur gemacht von Leuten, die dieses Grundrecht bewusst aushebeln wollen und bewusst nicht für die da sein wollen, für die man als Unternehmer an aller, allererster Stelle immer am meisten da sein sollte. Nämlich die eigenen Mitarbeiter. Man muss auch noch eine Sache vielleicht sagen. Google ist ja natürlich auch kein der amerikanische Geheimdienst, ist aber nicht Google. Aber wenn Google es ernst nehmen würde oder Microsoft, dann würden die einfach, einfach in Anführungszeichen eine europäische Gesellschaft gründen, die weisungsunabhängig von der amerikanischen ist. Aber das passiert nicht. Sie bilden eine Abrechnungsstelle in Irland, wo die Steuern niedrig sind. Da kann also Google sich nicht rausreden oder Microsoft oder Facebook oder sonst wer. Absolut nicht. Alles in allem, wenig Transparenz, wenig Entgegenkommen, wenig Respekt für Privatsphäre und den Schutz personenbezogener Daten, damit einhergehend. Und deswegen leider ein ziemlich schwaches Bild, was jedoch alle Konzerne vorweisen. Und definitiv nichts, woran man sich als Unternehmer orientieren sollte. Das wäre so mein Fazit. Richtig. Also sehe ich wie du, Stefan. Wenn es geht, sollte man Dienste amerikanischer Unternehmen dieser bekannten Verdächtigen vermeiden, insbesondere dieser Unternehmen. Es gibt sehr viele gute Alternativen aus Deutschland und Europa. Nicht in jedem Bereich, aber da müssen wir dran arbeiten. Und jeder Betroffene sollte seine Rechte geltend machen. Er sollte drüber nachdenken, einen Auskunftsgesuch zu stellen an Verantwortliche. Er sollte vielleicht auch eine Abmahnung oder Klage erwägen. Denn nur wenn viele Leute tätig werden, dann kommt irgendwann am Ende auch mal was bei raus. Sich immer nur aufzuregen, bringt jedenfalls nicht viel. Deswegen muss man auch mal handeln. Es muss nicht jeder handeln, aber es gibt sicher genügend Leute, die die Möglichkeit haben und die sollten es tun. Also insofern, wir klären auf. Ich hoffe, wir geben da die entsprechende Motivation und Information und dann ist es auch an jedem Einzelnen entsprechend sein Leben zu gestalten. Nämlich im Sinne des Datenschutzes und der Privatsphäre wohlgemerkt. Absolut. Ich denke, das ist ein sehr schönes Schlusswort. Man könnte überleiten dazu, wo du gerade die Alternativen ansprichst, dass wir beide doch einfach mal anfangen, eine Liste zusammenzutragen von Software-Alternativen, die ja datenschutzkonform sind, mit denen man aber dann ein wenig Komforteinbußen hat gegenüber anderen großen Produkten. Und wenn wir diese Liste immer weiter vervollständigen, dann schließen sich bestimmt auch viele an und geben uns noch Input über tolle Softwareprodukte, die wir noch gar nicht kennen. Das fände ich dann eigentlich am coolsten. Insofern sage ich an dieser Stelle vielen Dank, Klaus. Das war höchst spannend und sehr, sehr aufschlussreich. Und ich hoffe auch, alle Zuhörer haben davon etwas Wichtiges mitnehmen können und schalten auch beim nächsten Mal wieder ein, wenn es dann heißt, wir definieren ein neues Thema oder ihr schreibt uns einfach eins und sagt, worüber ihr Lust habt. Das fände ich eigentlich am coolsten. Dann würde ich sagen, sage ich damit mal Tschüss an alle Zuhörer. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Das war Datenschutz Deluxe. Du willst mehr spannende Themen oder Kontakt zu uns? Dann besuche Klaus Meffert auf seinem Blog Dr. DSGVO und Stefan Presnik auf seinem YouTube-Kanal Datenschutz ist Pflicht. Bis zum nächsten Mal.
PS: Nur der Vollständigkeit halber: Das Beitragsbild wurde auch von einer KI generiert. Auch diese Art von KI-Programm kann mit lokaler Programmierung erzeugt werden, ganz ohne Datentransfers zu Dritten.

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