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Alternativen zu Microsoft Office, Windows und Teams (Podcast-Folge #40)

Diese Folge kann hier angehört werden:

KI-generiertes Transkript

Das folgende Transkript wurde von einem selbst programmierten optimierten KI-Programm generiert. Das Programm ist datenschutzkonform, es benötigt keine Internetverbindung und tauscht keine Daten mit Dritten aus. Das Ergebnis ist hervorragend.

Hohe Datensicherheit
Offline-Betrieb möglich
Hohe Qualität
AI Act leicht beherrschbar
Hallo und herzlich willkommen zum Datenschutz Deluxe Podcast. Mein Name ist Stephan Plesnik
und bei mir ist wie immer Dr. Klaus Meffert. Lieber Klaus, wie geht es dir heute?
Ja Stephan, ich bin ein bisschen neidisch auf dich. Du warst ja im Urlaub, wie ich gehört
habe. Ich leider nicht. Insofern schauen wir mal, was die Sendung heute bringt.
Ja, die Sendung wird uns sehr, sehr viel bringen. Erstmal danke für deinen Neid, aber ich sehe
das als Lob an. Also möchte ich doch an dieser Stelle betonen. Ja, es war ein schöner Urlaub,
ein kurzweiliger, aber sehr schöner Skiurlaub. Und das Thema, was ich mir für heute überlegt
habe, könnten wir so schön anknüpfen an das, worüber wir ja, was wir schon beim letzten
Mal, ich weiß nicht, ob die letzte oder vorletzte Folge war, wo wir das so ein bisschen angerissen
haben, dass wir schon mal so haben durchscheinen lassen. Ja, Microsoft-Produkte, wenn die da
jetzt alles so mit dem Datenschutz vernudeln und mit der IT-Sicherheit nicht mehr beachten,
was kann man denn da als Otto-Normalverbraucher oder am besten sogar Unternehmer machen? Was
für Alternativen gibt es denn? Also welche gibt es und vor allen Dingen, wie praktikabel
ist der Einsatz? Ich würde an der Stelle vorschlagen, weil Microsoft hat ja so ein
ziemlich großes Portfolio an Software-Produkten, die eine sehr starke, sehr starke, sehr starke
Durchdringung durch den Markt haben, dass wir uns so ein bisschen vorhangeln und erstmal
so mit dem Flaggschiff, was von Microsoft alle am meisten kennen, und zwar mit dem Office
anfangen, weil ich glaube, jetzt den Leuten beizubringen, Linux zu nutzen statt Windows
könnte ein bisschen schwierig werden. Also lassen wir vielleicht das Betriebssystem raus,
auch wenn das nicht unbedingt der beste Start datenschutztechnisch ist. Ja, da habe ich auch
nur eine Anregung, aber lass uns da gleich mal drüber sprechen. Okay, beginnen wir mal
nach den Office-Produkten. Was nutzt du eigentlich? Nutzt du die Microsoft-Produkte und wenn ja,
in welcher Version? Sind das schon die Spionage-Werkzeuge in der Cloud?
Also genau, vielleicht nochmal zum Einstieg. Wir hatten, wenn ich es richtig gesehen habe,
mindestens dreimal eine Folge gehabt zu Microsoft. Einmal die Folge 22, Microsoft Teams.
Ja, stimmt, da haben wir ja auch drüber gesprochen.
Genau, Folge 35, Microsoft Outlook. Nachdem Microsoft ja verkündet hat, mit Outlook alle,
alle Daten, alle Mails zu analysieren und auch die Zugriffs-, also Benutzernamen und
Passwort des Mail-Kontoinhabers zu nutzen, um alle, wirklich alle Mails zu lesen, auch
mit einer KI. Und dann die Folge 38, das war die vorletzte, die du meintest, Microsoft
Copilot. Wo ja Microsoft sagt, Versicherungen bei Urheberrechtsverletzungen, wenn mit Copilot
irgendwas generiert wurde, wo wir dann rausgefunden haben, ja, es ist ja gar keine Versicherung,
weil erstens muss man sich an so viele Dinge halten, dass der Versicherungsfall wahrscheinlich
gar nicht mehr funktioniert.
Ja, absolut.
Und selbst wenn er eintritt und Microsoft was bezahlt, dann aber auch nur für das Verfahren
und nicht dafür, dass man diese Werke von anderen nicht mehr weiter nutzen darf. Wenn
ich Visitenkarten gedruckt habe oder mein Auto bedruckt, dann muss ich halt weiter dafür
bezahlen oder sehen, wie ich damit klarkomme. Aber zurück zu Microsoft. Also zum einen,
du hast mich nach Outlook gefragt, beziehungsweise nach Microsoft-Produkten, die ich nutze. Ich
nutze tatsächlich auch Microsoft Office-Produkte ungerne, aber man muss leider sagen, sie sind
funktionell sehr gut. Man kann auch über manche Dinge streiten, bei Microsoft Word zum
Beispiel. Also ich nutze keine neuesten Versionen, sondern etwas ältere Versionen. In dem Fall
Versionen von 2016, im Namen zumindest, weil ich keine Cloud-Produkte haben möchte. Ich
nutze also keine Cloud-Produkte von Microsoft und werde es auch nicht tun. Lieber kommuniziere
ich nicht mehr über Microsoft. Wenn jemand zu mir kommt und sagt, ich muss Microsoft
Cloud-Produkte nutzen, um mit demjenigen kommunizieren zu können, dann sage ich ihm das Gleiche,
wie bei WhatsApp. Da kommen wir nicht zusammen. Und da ist es halt so, irgendwann wurde das
alles immer mal schlechter. Bei Microsoft Word und so weiter wurden die Buttons alle
immer größer. Ich meine, es ist vielleicht gut für Leute, die kaum im Computer arbeiten
oder sich nicht gut damit auskennen. Die treffen dann den Button auch mal, wenn sie
draufklicken. Aber für mich ist die Hälfte des Bildschirms verschwendet mit Funktionen,
die ich oft über eine Taste benutze. Also da nutze ich tatsächlich Microsoft-Produkte
ansonsten aber eigentlich nicht, muss ich sagen. Also ich nutze zum Beispiel keine Videokonferenz-Produkte
von Microsoft. Muss ich auch gar nicht. OneNote nutze ich sowieso nicht. Ich sehe den Sinn da
gar nicht drin. Für mich jetzt. Es gibt bestimmte sinnvolle Anwendungen, aber für mich nicht. Oder
den OneDrive nutze ich auch nicht. Da sehe ich auch keinen Nutzen für mich. Beziehungsweise gibt
es auch Alternativen. Ja, genau. Alternativen. Gutes Stichwort. Also Nutzung nicht in der Cloud
ist ja auch erstmal schon eine gute Anwendung. Das ist ja auch eine gute Anwendung. Aber
Nutzung gar nicht so verkehrt vom Grundgedanken her. Dann hat man vielleicht auch weniger
von diesen Telemetriedatengeschichten und so weiter. Und vor allen Dingen kann man sie
auch ohne Benutzeraccount dann nutzen. Man hat ja dann meistens eine normale Lizenz dieser
Software. Das hat ja für mich immer so dieses Geschmäckle. Ich muss mich bei einer Software
anmelden, die ich mir gerade runtergeladen habe, die aber auf meinem Rechner hunderte
von Megabyte vollmüllt mit irgendwelchen Daten. Also warum dann überhaupt meinen Rechner
vollmüllen?
Das ist ja auch einfach komplett online ablaufen und nur ein Link sein in die Cloud. Das wäre
so der erste Punkt, wo ich immer sage, es ist irgendwie alles so suboptimal. Also sowohl
auf der technischen Ebene suboptimal geregelt, als auch auf der Nutzeranwendungsebene irgendwie
so ein bisschen verkompliziert für mich persönlich. Und Alternativen zu Office-Produkten. Da habe
ich jetzt selber OpenOffice beziehungsweise Nachfolger LibreOffice schon eigentlich in
der Vergangenheit immer sehr viel genutzt.
Mit der Einschränkung, dass wir mit Microsoft Excel ein Produkt haben, das bestimmt seine
Daseinsberechtigung hat, auch gegenüber allen Alternativen, die es gibt, weil es bestimmte
Funktionen mitbringt, bestimmte Möglichkeiten on board hat, die sehr speziell sind und sehr
ausgereift, würde ich trotzdem mal so frech in den Raum stellen und behaupten, ich weiß
nicht, ob du die Meinung teilst, dass wohl der Großteil der Microsoft Office Nutzer keine
Funktionalitäten in Excel benutzt, die nicht auch in jeder Alternative, die offen als Open
Source verfügbar ist, nutzbar wären.
Was denkst du?
Ja, sehe ich auch so wie du. Also Makros programmieren tut ja kaum jemand. Und wenn dann, also vieles,
wie du sagst, das meiste ist wirklich Standard. Da nutze ich ein paar Zeilen und Spalten und
Zellen und schreibe da was rein und ein paar Formeln und so weiter sortieren. Das kann
ich mit anderen Produkten auch. Da hast du recht.
Oft kommt allerdings, muss man dazu sagen, noch hinzu, dass wenn mir jemand, einer was
schickt, eine Excel-Datei, dann wäre es schon schön, wenn ich die öffnen kann. Da gibt
es allerdings auch Importprogramme, mit denen man das einfach nur angucken kann. Oft geht
es ja gar nicht darum, was gemeinsam zu bearbeiten, sondern einfach nur was zu lesen oder selbst
zu erstellen. Und wenn ich es selbst erstelle, kann ich mir überlegen, mit welchem Programm
ich es mache. Ich gebe es ja oft auch gar nicht weiter oder jedenfalls nicht zur Bearbeitung
weiter. Da ist es so, wie du sagst. Es gibt also LibreOffice, OpenOffice. Das ist nicht
100 Prozent gleichwertig, würde ich sagen, zu Microsoft. Aber da kommt es ja auch nicht
schon relativ weit. Auch bei Word, wenn ich nicht gerade eine Doktorarbeit schreibe, denke
ich, dann komme ich mit anderen Produkten sehr weit oder vielleicht sogar teilweise
weiter. Word ist ja so eine Universalwaffe. Bei der Doktorarbeit ist es mir zum Beispiel
sehr schwer gefallen, bestimmte Dinge zu machen. Das ist wirklich kompliziert. Da wären andere
Programme besser gewesen. Einen normalen Brief zu schreiben, kriege ich auch mit anderen
Sachen hin. Im Büro, also das Problem fängt ja eigentlich damit an, würde ich sagen,
wenn man geschäftlich irgendwie Dokumente austauscht, also Excel oder Word oder PowerPoint,
dann wäre es schon schön, wenn es ungefähr gleich aussieht bei dem Empfänger wie beim Absender.
Da kommen wir dann in Probleme rein, wo man sagen muss, da wäre es schon gut, wenn ich Microsoft
Produkte nutze. Allerdings würde ich, wie gesagt, dazu raten, ältere Produkte zu nutzen. Die
funktionieren genauso. Die senden weniger oder gar keine Daten zu Microsoft. Und ich muss ja auch
nur einmal bezahlen und die sind so günstig mittlerweile, dass ich dann für zwei Euro oder
so kriege ich so eine Lizenz teilweise. Mittlerweile ist ja das Modell so, ich darf ja ein Produkt
gar nicht mehr besitzen, sondern ich muss am besten jedes Jahr dafür Geld bezahlen.
Und zwar nach einem Jahr habe ich schon mehr bezahlt, als ich früher für das gesamte
Produkt für die gesamte Lebenszeit bezahlt habe. Ich kann es ja beliebig lange nutzen
für 35 Euro. Oder kann ich Excel 2016 nutzen, so lange, wie ich Lust habe? Aber für 35 Euro
kann ich wahrscheinlich nur heute…, ich kenne die Preise jetzt nicht bei Microsoft, weil
ich nutze es ja nicht in der Cloud, das Cloud Produkt nur zwei Monate oder vier nutzen, ich
weiß es nicht. Aber jedenfalls nicht zehn Jahre lang.
Also insofern ist es auch eine Kostenfrage und ich kann, wie gesagt, nur empfehlen, ältere Produkte und Alternativen zu nutzen. Da können wir jetzt noch ein bisschen näher drauf eingehen.
Ja, also nur um das kurz mal zu sagen, wenn wir mal kurz gucken, wenn wir das für Unternehmen nutzen möchten, Preise für kleine und mittelständische Unternehmen, da sind wir bei einer Basis-Lizenz Microsoft 365 Business Basic bei 5,60 Euro pro Benutzer pro Monat.
Das heißt also, hier bezahle ich auf jeden Fall schon innerhalb eines Jahres mehr.
Mehr, als ich vorher für die komplette Lifetime-Lizenz eines Kaufproduktes bezahlt habe.
Und jetzt kommt ein Punkt dazu, das ist ja das sehr Spannende.
Wenn ich Open-Source-Produkte, wie zum Beispiel ein LibreOffice oder ein OpenOffice einsetze, dann habe ich eine Community von Entwicklern, mit denen ich im Internet in Aktion treten kann und sagen kann, ich habe einen Support-Fall, ich weiß nicht, wie etwas geht und ich bekomme dort eine Antwort.
Das ist ja bei Microsoft-Produkten, wird das meistens auch durch Menschen irgendwo auf der Welt.
Aber eben auch nicht durch den Hersteller selbst.
Das heißt, ich zahle selbst an der Stelle nicht für Support, sondern im Endeffekt betreibe ich für mich selbst die schlechteste Wirtschaftlichkeit in meinem Unternehmen, wenn ich mich dafür entscheide, Office-Produkte von Microsoft cloudbasiert einzusetzen, weil ich kontinuierlich zahle, ich weniger vom Produkt bekomme für das Geld, was ich reingebe.
Ich bin an diesen Hersteller gebunden, wenn der seine Preise ändert.
Habe ich auch wieder das Problem, dass ich mitmachen muss, weil ja sonst alle sagen, ich kann ja mit dem neuen Produkt nicht umgehen.
Also tausende von Dingen, die da hinzukommen, die im Endeffekt absolut geschäftsschädigend sind, wenn man so eine Entscheidung trifft.
Also darüber sollte sich jeder eigentlich im Klaren sein.
Ich habe noch zwei Punkte.
Das eine ist, wir hatten glaube ich schon mal darüber kurz gesprochen, es hat mir auch ein Kunde bestätigt, dass es bei ihm auch so war.
Ich habe den Rechner eingeschaltet.
Ich mache meinen Outlook 2016 auf.
Auf einmal sieht es ganz anders aus.
Der Kunde hat mir bestätigt, wir haben gar keine Verbindung, Kommunikationstechnisch, also Internet oder so.
Wir haben komplett unterschiedliche Systeme, die nicht miteinander verbunden sind.
Also es muss von Microsoft irgendein heimliches Update gewesen sein.
Und am nächsten Tag sah es wieder aus wie vorher.
Also irgendwie haben sie gemerkt, da haben wir was falsch gemacht.
Aber ich will damit nur sagen, man ist Microsoft ja schutzlos ausgeliefert.
Man muss alles mitmachen, was die einem aufs Auge drücken.
Also ich bin hilflos ausgeliefert.
Entweder ich nutze das Produkt von Microsoft.
So wie Microsoft es mir gibt.
Oder ich habe halt Pech gehabt.
Und wenn mir was nicht passt, dann habe ich auch Pech gehabt.
Du hast ja ein bisschen angedeutet, man kann natürlich nicht an Microsoft schreiben und sagen, alles ist schlecht.
Dann sagt Microsoft, vielen Dank für Ihre Anfrage.
Wir nehmen Sie sehr ernst.
Bitte informieren Sie sich in unserem Service Center.
Und wenn das Problem immer noch besteht, dann melden Sie sich nochmal.
Wir werden Sie zwar nicht dann weiter betreuen, aber Ihr Gewissen ist dann beruhigt.
Der nächste Punkt ist, Microsoft hat massive Sicherheitsprobleme.
Massiv.
Microsoft ist meiner Meinung nach einer der unsichersten.
Die sichersten Softwareanbieter der Welt.
Liegt auch daran, dass es natürlich für Hacker besonders attraktiv ist, weil ja sehr viele Installationen weltweit da sind.
Für einen kleinen Anbieter interessieren sich nicht so viele Hacker.
Aber es ist wirklich, in der Vergangenheit kamen sehr oft extrem gravierende Sicherheitsprobleme mit Microsoft zutage.
Microsoft Azure, Microsoft Teams und so weiter.
Und der Witz ist, Microsoft kümmert sich gar nicht um diese Sicherheitsprobleme.
Jedenfalls tut Microsoft so, als wäre alles okay.
Und wenn was gemacht wird, dann sehr, sehr spät.
Oder vielleicht sogar gar nicht.
Und es wird runtergespielt.
Ein Anbieter, der das ernst nehmen würde, würde vielleicht auch mal zugeben, dass er ein Sicherheitsproblem hatte.
Daran merkt man, dass Microsoft in erster Linie an einer Sache interessiert ist.
An seinem eigenen Umsatz.
Man könnte jetzt auch nochmal weiterreden.
Wir haben es schon mal gemacht.
Microsoft nimmt alle Inhalte, die man Microsoft-Produkten abgibt, bei der Benutzung und speist die in eine eigene KI ein.
Und man muss einfach dazu sagen, jeder, der nicht ganz blöd ist, der wird wissen,
dass nach ein paar Jahren…
… wir noch viel abhängiger von Microsoft sein werden, wenn die KI von Microsoft immer, immer besser wird.
Das muss man einfach mal verstehen.
Und Abhängigkeit ist was extrem Schlechtes, egal in welchem Lebensbereich.
Und wer das nicht versteht, also mit dem möchte ich ehrlich gesagt nichts näher zu tun haben.
Das Schlimme ist ja, dass die Unternehmer diese Entscheidungen treffen, ohne sich über Alternativen oder diese Zusammenhänge im Klaren zu sein.
Und das ist ja eigentlich das, wo es halt wirklich gefährlich wird.
Wir haben es da mit einer Struktur zu tun.
Dass ein Unternehmen, das jetzt sich dafür entscheidet, Microsoft-Produkte cloudbasiert, 365, Outlook-Teams und den ganzen Proll einzusetzen,
im Endeffekt keinerlei Geheimhaltungsvereinbarungen mit anderen Unternehmen mehr schließen kann,
weil sie sie gar nicht einhalten können, weil per se ihre Daten bei einem anderen Unternehmen verarbeitet werden,
das einfach mal sagt, wir nehmen uns das Recht raus, alle diese inhaltlichen Daten in unsere KI einzuspeisen,
die dann wiederum über ein ChatGPT funktioniert.
5, 6, 7, 8 in Zukunft der gesamten Welt zur Verfügung gestellt wird.
Also das muss man sich mal vorstellen, was da passiert.
Das ist eine vollständige Entwertung aller Unternehmensassets.
Wenn ich als Unternehmer mich heute entscheide, ich setze diese Microsoft-Produkte ein,
also gerade das neue Outlook, das ist ja eine Vollkatastrophe, haben wir schon drüber gesprochen,
die ganzen Inhalte aus den E-Mails, also jedes Geschäftsgeheimnis.
Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal von…
…namhaften Unternehmen E-Mails erhalten habe, wo nicht im Futter dieser Blödsinn drin stand,
dass das vertrauliche Informationen seien und wenn die fälschlicherweise an mich übermittelt sein sollten,
dass die dann ungültig sind und ich die löschen müsste und so ein Quatsch.
Was natürlich rechtlich überhaupt keinen Bestand hat und ein absoluter Mumpitz ist.
Wenn ich eine E-Mail an einen falschen Empfänger sende, dann bin ich dumm
und dann schützt mich davor auch kein Rechtssystem.
Das ist also absoluter Quatsch, sowas da reinzuschreiben, aber das machen halt sehr viele Firmen.
Und ich denke mir…
Und ihr sendet über Exchange Server, über Microsoft Outlook, über das neue Outlook eure E-Mails.
Ihr habt gerade dem gesamten Konzern Microsoft das Recht gegeben, diese Daten in eine KI einzulesen.
So, wo lebt ihr bitte, Leute, wenn ihr das nicht checkt, was das wirtschaftlich für euer Unternehmen bedeutet?
Nehmen wir mal den Datenschutz komplett raus.
Ja, also lassen wir mal personenbezogene Daten und die ganzen Probleme mit DSGVO
und die ganze Missachtung der Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiter,
die natürlich Schadenersatzklagen noch und nöcher nach sich ziehen könnten, raus.
Aber einfach nur als Unternehmer für die eigene Wirtschaftlichkeit so einen Mist zu fabrizieren,
also tut mir leid, dann bist du dumm wie drei Meter Zaunpfahl.
Das ist einfach…
Also ich sag mal so, ob jetzt die Inhalte in der Microsoft-KI zu dritten nach außen gelangen,
ist ja erstmal zweitrangig.
Das Problem geht ja schon los damit, dass Microsoft seine eigene KI damit anlernt,
weiter trainiert sozusagen.
Und das würde ja auch schon ausreichen, wenn Microsoft, nur Microsoft diese Daten hätte.
Ich meine…
Ja.
Ob Microsoft jetzt mein Patent klaut oder jemand anders,
der ein KI-Output vom Microsoft-System bekommt, ist mir ja egal.
Oder ob die Amerikaner mein Patent klauen, wenn der Geheimdienst mal bei Microsoft fragt,
ob er mal die Daten haben darf, gemäß Cloud Act Executive Order 12333 oder Pfizer 702,
der amerikanischen Sicherheitsgesetz, nämlich die Auslandsüberwachung und auch Inlandsüberwachung gestatten.
Absolut.
Also ich sag mal, da muss man wirklich mal drüber nachdenken.
Aber vielleicht noch ein Punkt.
Also es gibt für vieles eine Alternative, wo man gar nicht so lange drüber nachdenken muss.
Bei Videokonferenzen zum Beispiel gibt es zahlreiche Anbieter aus Deutschland oder auch der Schweiz.
Das stimmt.
Bei Cloud-Speicher gibt es mittlerweile auch andere Anbieter.
Du sagtest jetzt LibreOffice, OpenOffice.
Das ist natürlich bei kleineren Unternehmen oder Einzelpersonen ohne weiteres möglich.
Wenn man im betrieblichen Umfeld tätig ist, wird es ein bisschen schwieriger leider.
Ja.
Wegen der Kompatibilität, wenn man mit Geschäftspartnern sich austauscht.
Aber du hattest…
Du hast es am Anfang angesprochen.
Windows ist natürlich der größte Datenmagnet.
Die Daten wandern zu Microsoft.
Da, ich will es aber trotzdem nochmal sagen, auch wenn du es eigentlich schon ausgeschlossen hast.
Aber ich sehe es schon so, dass es durchaus viele Anwendungsfälle gibt für Leute, die ein Linux-System nutzen.
Also Linux muss ich ganz ehrlich sagen, bei aller Liebe, ich muss es nutzen für KI-Anwendungen.
Und da komme ich auch gut mit zurecht auf der Kommandozeile und so.
Linux ist einfach nicht das gleiche wie Windows funktionell.
Das muss man einfach sagen.
Das hat nicht so viel miteinander.
Funktionell leider, bei aller Liebe für Linux aus Sicht des Datenschutzes.
Funktionell ist es einfach eine kleine Katastrophe.
Aber was man machen kann…
Ja, es ist leider so.
Ich verstehe dich.
Wirklich.
Ich fühle das.
Absolut.
Und auch Leute, die Linux gut finden und sagen, es wäre alles einfach.
Das stimmt einfach nicht.
Die haben einfach keine Ahnung, wovon sie reden.
Die sind halt nicht die Daus aus dem Büro.
Die Leute, die halt Clicky-Bunty-Oberflächen gewöhnt sind und die auch brauchen.
Das ist so ähnlich, wie wenn du als Alternative zu Outlook Thunderbird nutzt.
Die Leute, die das vor vielen Jahren, Jahrzehnten angefangen haben zu nutzen
und die das so kennen als E-Mail-Programm,
die haben sich daran gewöhnt, mit dieser Oberfläche umzugehen.
Aber wenn man es wirklich mal eins zu eins nebeneinander stellt,
dann kann ich schon verstehen, warum eine Brigitte aus dem Büro
oder ein Rolf aus einem Büro, der einfach immer so seine E-Mails macht,
mit einem mal sagt, wie hässlich ist das?
Ich kann damit nicht umgehen.
Ich meine, nicht umsonst sieht das neue Outlook exakt so aus,
wie Apple Mail schon vor zwölf Jahren aussah.
Das muss man auch mal dazu sagen.
Jetzt habe ich aber einen Ausweg.
Und zwar eigentlich für alle.
Und zwar geht der so.
Ich nehme mir einen Linux-PC.
Kann auch ein Notebook sein.
Ich bin jetzt auf ein Notebook gekommen, weil ich mir selbst einen mit Ubuntu gekauft habe.
Das ist ein Linux-Derivat, ein sehr bekanntes, kostenloses Betriebssystem übrigens.
Ist ja auch für Unternehmen wichtig, die tausend Arbeitsplätze bestücken müssen
und auch viele Daten haben.
Und zwar habe ich das aus Gründen gemacht,
weil das ein KI-Rechner ist und KI läuft im erster Linie unter Linux.
Zum Glück muss man sagen, da ist Windows einfach Unsinn.
Das muss man einfach sagen.
Wer KI-Anwendungen hosten will oder entwickeln will, der kann nur unter Linux arbeiten.
Das ist ja schon mal gut.
Da braucht man gar nicht über Windows reden, weil es wirklich keinen Sinn macht technisch.
Selbst wenn man es wollte, es geht nicht.
Aber hat mich dazu geführt, man kann natürlich unter so einem Linux-System
auch eine virtuelle Maschine installieren, wo Windows 10 oder 11 draufsteht.
Und alle Anwendungen, die man von Microsoft sonst nutzt, kann man da rein installieren.
Ganz normal.
Und das ist auch geschwindigkeitstechnisch kein Problem,
weil die Rechner ja alle so schnell geworden sind heutzutage,
dass sie viel zu schnell sind für die meisten Anwendungen.
Und auch so günstig vom Speichern.
Es ist wirklich kein Problem, eine virtuelle Maschine zu nutzen.
Die läuft dann wie ein normales Windows-Betriebssystem mit dem Unterschied,
dass ich da viel mehr Möglichkeiten habe,
den Datentransfer zu Microsoft einfach abzuschneiden.
Da kommen nämlich dann keine Daten mehr zu Microsoft.
Ich kann das komplett blockieren, wenn ich will.
Da gibt es also wirklich gute Möglichkeiten und Updates kann ich dann fahren.
Da gebe ich dann den Datentransfer zu Microsoft wieder frei.
Vorher kann ich ihn abschneiden.
Und mit weiteren Maßnahmen kann ich es so weit reduzieren, wie ich will.
Das ist ein, finde ich, sehr guter Weg.
Der bedeutet, dass ich immer noch alle Microsoft-Produkte nutzen kann,
die ich bisher kannte, außer in der Cloud natürlich.
Da sollte man generell Abstand nehmen aus verschiedenen Gründen.
Und trotzdem habe ich eine hohe Datensicherheit.
Das wäre mein Vorschlag für alle,
die umfassend Microsoft weiter nutzen wollen zukünftig.
Das ist auf jeden Fall eine sehr coole Idee.
Dabei haben wir natürlich dann, sagen wir mal,
wenn ich jetzt im Unternehmensumfeld das nutzen möchte,
so ein bisschen den Umstand.
Man muss auch sich irgendwie daran gewöhnen,
wie man dann einen Autostart in diese Virtual Box hinkriegt und so weiter,
damit das für den Nutzer möglichst nicht nur irgendwo anders klicken kann.
Und dann ist er ja nicht mehr in seiner Windows-Umgebung.
Vielleicht könnte man auch sagen,
vielleicht könnte ich mir vorstellen,
dass das so ein bisschen so ein Make-or-Break an der Stelle ist,
weil es ein bisschen was verkompliziert.
Aber ich könnte mir vorstellen,
dass es da bestimmt auch Möglichkeiten gibt, das zu automatisieren.
Was mir sonst gerade noch einfiel, ist,
wir haben natürlich im Linux-Umfeld,
weil wir dieses ganze Brand-Integrity-Zeug
und die ganzen Hersteller im Hintergrund nicht haben,
die da irgendwie sagen, das muss aber unbedingt genau so aussehen
und das ist unsere CI und UI, die gehört uns alleine.
Man kann in so ein Ubuntu ja auch ohne Probleme
mit ein paar Klicks eine Vorkonfiguration erstellen,
die eins zu eins aussieht wie ein Windows 11.
Und dann noch hingehen und über solche Schnittstellen wie das Wine zum Beispiel
jedwede Windows-Applikation nativ im Linux bedienen, also unter Ubuntu.
Das sind auch Möglichkeiten.
Und dann habe ich natürlich immer noch die Brücke,
dass das Ubuntu von sich aus eben kein Windows 11 ist.
Und deswegen diese ganzen Telemetrie-Verbindungen gar nicht erst öffnet.
Natürlich kann ich die vielleicht nicht per se so sperren,
wie du das gerade in der Virtual Box beschrieben hast,
wo ich dann meine virtuelle Maschine habe,
die ich einfach abgekapselt betrachten kann.
Aber ich könnte mir vorstellen,
dass da eben auch ganz viele native Prozesse dieser Apps
gar nicht ausgelöst werden können,
weil die eben auf einer Windows-Plattform geschrieben sind
und durch diese Wine Emulation den Ansatzpunkt nach draußen
vom Betriebssystem her gar nicht geboten bekommen,
dass sie diese Daten übertragen können.
Das heißt, da gibt es auf jeden Fall Möglichkeiten.
Und wenn man sich damit einmalig auseinandersetzt
und sich dann von der Kiste ein vernünftiges Auto-Boot-Image macht,
kriegt man das auch super einfach
sogar mit Systemverwaltungstools
auf ganz, ganz vielen anderen Laptops ausgerollt,
voll automatisiert,
weil die ja zum Glück keinen Unterschied dazwischen machen,
welches Betriebssystem auf dem Gerät ist.
Ja, aber das ist ein sehr guter Hinweis, Stephan.
Das war mir jetzt auch gar nicht mehr so bewusst.
Also ich habe es jetzt gerade recherchiert kurz,
als du es gesagt hast.
Also ich will es auch nochmal wiederholen.
Wine, also so wie der Wein auf Englisch geschrieben,
also W-I-N-E,
Wine is not an Emulator heißt das Akronym.
In Wirklichkeit ist es aber einer.
Und der übersetzt Windows-API-Aufrufe in Echtzeit
zu entsprechenden Unix- oder Linux-Aufrufen
und eliminiert so die Performance- und Speichereinbußen,
steht hier, die anderen Methoden mit sich ziehen.
Wie gesagt, diese Performance- und Speichereinbußen
sind irrelevant mittlerweile.
Die Rechner sind so schnell.
Aber das wäre natürlich eine super Möglichkeit.
Es ist auch richtig, was du sagst,
dass man natürlich im Office-Umfeld darauf achten muss,
dass der Anwender nicht irgendwo daneben klickt,
bevor er seine virtuelle Maschine gestartet hat.
Aber das kann man lösen.
Du hast ja auch schon angedeutet,
indem man einfach die virtuelle Maschine direkt starten lässt
und Sonstiges.
Du kannst ja alles im Linux machen, was du willst.
Und also neben dem Vorteil, den ich eben schon mal gesagt habe,
dieses Betriebssystem kostet kein Geld.
Das Unternehmen spart ganz viel Geld damit.
Das muss man mal sagen.
Kommt ja noch dazu,
dass Ubuntu einfach viel sicherer ist
und viel sicherer gemacht werden kann als Windows.
Windows ist ja Sicherheitssession für kleine Katastrophe.
Und deswegen ist es ja auch Usus,
dass man Cloud-Anwendungen und Sonstiges,
die man selbst anbietet,
also wenn ich jetzt irgendeine Software anbiete
und zum Mieten oder so anbiete,
dann werde ich ganz bestimmt keinen Windows-Server dafür benutzen,
sondern einen Linux-Server.
Das ist also in der IT-Branche, denke ich, Common sense.
Ich weiß nicht, ob es irgendwelche Leute anders sehen,
aber ich habe noch keinen getroffen.
Man macht es einfach nicht.
Man nimmt keinen Windows-Server und stellt ihn ins Internet.
Es gibt es zwar auch,
aber das ist viel unsicherer nach meiner Wahrnehmung
als ein Unix-System zu nutzen.
Also es gibt da schon sehr viele Vorteile.
Funktionalität kriegt man sehr gut hin.
Und wie gesagt, wir leben in extrem unsicheren Zeiten.
Jede Woche wird irgendwo was angegriffen.
Man liest wieder was davon.
Microsoft kümmert sich ein Dreck um Sicherheitsprobleme.
Also natürlich machen die es nicht absichtlich falsch,
aber die spielen alles runter.
Manchmal dauert es wirklich ein halbes Jahr,
bis da irgendwas passiert.
Das kann man öffentlich nachlesen.
Das ist keine Erfindung von mir.
Und in der Zeit sind die Unternehmen dann schutzlos ausgeliefert.
Und jetzt habe ich gerade eben wieder einen Hotcall reingekriegt.
Da hat ein Unternehmen ein Problem.
Man in the Middle Attacke.
Die E-Mails, die die mit ihrem Lieferanten ausgetauscht haben,
die sind abgefangen worden von einem Hacker.
Der hat die umgeschrieben sozusagen
und eine andere Kontonummer reingeschrieben.
Sage ich jetzt mal die Wahrscheinlichkeit,
dass sowas mit Unix passiert,
ist viel geringer als mit Linux.
Und da ging die 120.000 Euro Überweisung
eben ans falsche Konto.
Ja, absolut.
Ich kann da jetzt lachen,
aber der Betroffene lacht da nicht drüber.
Das ist ja nochmal ein Scope,
also ein ganzes Universum von Problemen,
die man sich an der Stelle erspart.
Ich komme nochmal zurück auf das,
was du gerade meintest mit den Lizenzgebühren.
Also was ich mir alles an Lizenzgebühren spare.
Wenn wir das mal zusammenfassen.
Was wir hier jetzt in knapp 20 Minuten Diskussion
erarbeitet haben
und mit ein paar Klicks im Internet,
also wie du auch gerade sagtest,
ich habe jetzt parallel mal kurz geguckt,
so und so, das ist Wine, das geht natürlich auch.
Wenn ich mir jetzt überlege,
es hat mich persönlich 15 Klicks gekostet,
eine vollständig funktionsfähige Alternative,
nämlich LibreOffice für Macintosh,
in meinem Fall als Mac-User,
runterzuladen,
dann kann ich jedes aktuelle Excel-Dokument,
Word-Dokument und Powerpoint-Dokument öffnen.
Es wird noch nicht mal eine Inkompatibilität angezeigt.
Also Inkompatibilitätsfehler oder so
werden gar nicht angezeigt.
Das Ding sieht einfach eins zu eins aus.
Ich habe es gerade vor mir live,
Powerpoint und im LibreOffice,
in der Powerpoint-Version von LibreOffice.
Es ist das absolut identische Dokument,
gerade was Präsentationen angeht,
auch die Excel-Tabelle,
auch die Word-Dokumente,
sie sehen exakt gleich aus,
es gibt keinen Unterschied.
Ich kann das auch alles wieder
in dem Dateiformat speichern,
öffne das in Excel
und das funktioniert.
Für alle möglichen normalen Office-Tätigkeiten,
für die würde ich mal frech behaupten,
90 Prozent der Menschen
diese Produkte nutzen
und dafür Geld bezahlen,
gibt es absolut keine Begründung,
dafür Geld zu bezahlen.
Und man ist frei von der ganzen Spionage
und den Lizenzkosten.
Wir können auf jedem Laptop
ein Ubuntu kostenfrei installieren
und es hat mich
fünf Sekunden gekostet,
eine Anleitung zu finden,
wie ich in zehn Schritten,
die extrem einfach sind,
mit Klickibunti, Bildchen und Pfeilen,
wo ich klicken muss,
mein Ubuntu exakt, wirklich 100 Prozent
wie Windows 11 aussehen zu lassen.
Die Wine-Installationsanleitung
umfasst auch nur
sechs Schritte,
ist auch bebildert,
man muss einfach nur ein paar Codezeilen
kopieren und Enter drücken,
danach läuft das Ding auch
und dann kann ich den kompletten
Windows-App-Store benutzen.
Also ich habe dann gar keine Einschränkungen
mehr gegenüber der Nutzung eines Windows 11
auf einem Unix-System mit Ubuntu,
plus, dass ich meine Office-Bearbeitung
machen kann,
jetzt packen wir da noch ein Thunderbird zu,
dafür besorgt man sich einen Outlook-Skin,
es gibt das aktuellste Outlook,
dann sieht Thunderbird exakt aus wie Outlook,
das kann man sich auch mit zwei Klicks installieren,
das ist eine ganz normale Extension,
dann haben wir Office,
dann haben wir Mail, dann haben wir Windows,
das alles auf einer Linux-Oberfläche,
ohne die Windows-Spionage und
dann benutzen wir noch statt Teams
einfach zum Beispiel solche Lösungen
wie BigBlueButton, was von vielen deutschen
Herstellern angeboten wird,
da habe ich auch meine ganzen Whiteboard-Funktionalitäten,
die ja in Microsoft Teams
sowieso nicht funktionieren,
und dann bin ich
komplett unabhängig,
vom Universum Microsoft,
bezahle keine Lizenzgebühren,
riskiere nicht, dass meine Unternehmensgeheimnisse
ausspioniert werden,
und begehe keine Datenschutzverstöße,
für die mich meine Mitarbeiter am Ende
sogar noch dran kriegen könnten.
Also es geht ziemlich leicht.
Du hast es sehr gut dargestellt,
ich finde es auch toll, dass du das jetzt
direkt auch so bestätigt hast,
wie einfach das wirklich ist,
es kriegt vielleicht nicht jeder hin, der nicht versiert ist,
aber entweder ist er im Unternehmen tätig,
dann gibt es eine IT-Abteilung, oder wenn man Privatpersonen
ist, wird man eine Lösung finden dafür,
aber vielleicht drei Punkte dazu.
Das eine ist,
also zu Microsoft Teams,
ich finde dieses Produkt wirklich schlecht,
also wenn ein Produkt von Microsoft gut ist,
dann sage ich es auch, also funktionell gut ist meine ich,
datenschutzrechtlich ist natürlich alles sehr schlecht,
was Microsoft anbietet,
aber funktionell finde ich Teams wirklich schlecht,
fast jede Videokonferenzlösung finde ich besser,
das muss man einfach mal sagen,
also Tenant-Probleme,
was ein Tenant ist, interessiert mich eigentlich gar nicht,
und die meisten wissen nicht, was es ist,
obwohl ich Informatiker bin,
diese Probleme habe ich nur mit Microsoft-Produkten,
von anderen wohlgemerkt.
Das zweite,
was du gesagt hast, dass dieses Dokument
identisch aussieht in LibreOffice
wie im Original von Microsoft,
das muss man ja auch dazu wissen,
ich meine, Office ist Office,
was sich da ändert an Microsoft Word
zum Beispiel, das sind
syntaktischer Zucker,
nennt man es, oder irgendwelche Design-Elemente
oder neue Vorlagen vielleicht,
aber was soll sich denn grundsätzlich daran ändern,
an einem Word-Dokument,
das ist einfach ein Dokument,
wo Texte und Grafiken eingebettet werden können,
und umso länger es Word gibt,
umso höher ist die Wahrscheinlichkeit,
dass es eins zu eins
nachgebaut werden kann von anderen,
weil ich meine, ein Word-Dokument
ist ein Word-Dokument,
es wird auch keine Rakete werden,
das muss man einfach mal sehen,
und das dritte ist,
ich hatte es vorhin noch mal kurz gesagt,
aber viele wissen es wirklich noch nicht,
was uns am Ende der Menschheit begleiten wird,
weil das Ende der Menschheit
entweder durch die KI zustande kommt,
oder durch eine andere Katastrophe,
die vorher kommt,
man muss es einfach mal so sagen,
zukünftig werden wir auch auf normalen PCs
oder Notebooks, Handy fängt ja jetzt schon an,
KI-Anwendungen laufen lassen,
und zwar so, dass die Anwendung
auf dem PC oder dem Notebook läuft,
und da muss ich ehrlich sagen,
aus Erfahrung, ich kann das wirklich beurteilen,
weil ich das permanent mache,
genau den Unterschied zwischen Windows,
Windows Subsystem Linux, also WSL
und Ubuntu, das sind drei
unterschiedliche Grade der Performance
und Kompatibilität,
Windows selbst ist am allerlangsamsten
und am wenigsten kompatibel
mit gängigsten KI-Anwendungen,
da läuft fast gar nichts drauf,
und zwar, ich meine jetzt,
also, dass man da sagen kann,
ich habe einen Rechner, auf dem läuft KI,
da kriegt man es zwar hin, aber wenn man es hinkriegt,
es ist sehr langsam, und das meiste geht gar nicht,
das muss man einfach mal so sagen,
technisch, das liegt nicht am Windows selbst,
sondern es liegt einfach daran, dass jegliche
KI-Bibliothek, die es so gibt heutzutage,
also übertrieben, aber fast jede,
inklusive der Sprachmodelle und sonstigen,
unter Linux funktioniert,
Python, also Python geschrieben,
funktioniert unter Windows nur sehr schlecht,
die Grundlagen funktionieren da,
aber wir reden hier über sehr systemnahe Programmierung
bei KI, also das erste ist,
die Performance ist einfach
sehr schlecht, und die Kompatibilität
auch bei Windows, Windows Subsystem
Linux ist so ein Mittelding, ich habe ein Windows,
und installiere da
Linux rein, das funktioniert
ganz gut, ist aber erstens langsamer,
und zweitens auch nicht so ganz kompatibel,
wie wenn ich Linux direkt nutze,
und Linux direkt ist einfach
das Allerschnellste und das Allerkompatibelste,
das heißt also, wenn ich dann
Wine benutze, wie du es gesagt hast, oder eine virtuelle Maschine
mit Windows im Ubuntu drin,
oder im Linux,
dann kann ich gleichzeitig eine ganz
tolle KI-Anwendung laufen lassen,
die höchst performant läuft, und nicht
langsam, weil man muss wissen,
bei einem 35.000 Euro
KI-Rechner
kann es auch 8 Sekunden dauern,
bis man Chatbot geantwortet hat,
ja, wenn ich dann
einen Rechner habe, der nur 2.000 Euro kostet,
oder 3.000, dann
kann ich ja froh sein, wenn es in 40 Sekunden fertig
ist, jedenfalls unter Windows, ja,
das muss man einfach wissen, es wird zwar alles immer besser
und schneller, aber unter Windows
funktioniert eine KI-Anwendung denkbar schlecht,
so möchte ich es mal vereinfacht sagen,
Spielanwendungen
laufen überall, aber wir wollen ja
zum Mars fliegen, und nicht
auf die Zugspitze
klettern, ja, und
das ist halt der Unterschied, ob ich zum Mars komme,
oder nur bis zur Zugspitze, und
Windows geht bis zur Zugspitze, und bis zum Mars
komme ich halt mit Linux, so möchte ich es mal
rein technisch formulieren, und
die Funktionen haben wir schon besprochen, kann man
in vielerlei Hinsicht nachbilden.
Absolut.
Also ich denke, zusammengefasst
kann man wirklich sagen, mich hat dieser ganze
Talk auf die Idee gebracht,
ich schnapp mir einfach mal ein altes Laptop
und mach das, ich mach einfach mal
ein Video daraus, ein Tutorial, wie kann
ich mir auf einem stinknormalen
Laptop, den jeder noch irgendwo
rumliegen hat, ein
Ubuntu draufbrettern, das aussehen lassen
wie Windows 11, und darauf
Windows-Apps installieren,
mit den Alternativprodukten, und wirklich
ein komplettes, autarkes
Alternativsystem zu haben, was mich nicht
einschränkt, sondern mir alle Fähigkeiten gibt,
die ich im normalen Office gedödel,
die die meisten Menschen mit ihren Rechnern nur
betreiben, in ihren
Büros wirklich wunderbar
ablösen kann, und mir dadurch eine richtig
krasse Menge an Geld einsparen kann,
wenn man sich die Lizenzgebühren für die ganzen
Software-Dinger mal zusammenrechnet. Ich denke, es wird auch
eine spannende Rechnung, das einfach mal so
zu erfahren, so, was wird
das denn dann kosten, was ich da
mir wirklich sparen kann,
und auch mein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel
bezahle ich eigentlich jeden Monat
dafür, dass Leute wirklich
desolat schlecht programmierte
Software nutzen, wo ein Unternehmen
hintersteckt, das nichts anderes im Kopf hat,
als Daten abzusaugen und uns auszuspionieren.
Ist ja irgendwie schon
ziemlich strange, wohin sich das entwickelt hat.
Dieses Video, da kann ich dich nur
zu ermutigen, mit Wine oder
sowas mal zu demonstrieren, einfach um
zu zeigen, was man damit alles machen kann.
Das wäre wirklich eine Sache, die kann man dann auch mal
teilen, anderen mitteilen,
damit die mal sehen. Also das wäre wirklich eine
tolle Idee, Stephan, wenn du dich da
draufstürzen würdest. Ja, das mache
ich mal. Ich habe noch so eine alte Möhre hier rumliegen,
und dann
brezeln wir die mal ein bisschen auf und machen
aus Ubuntu ein voll funktionszüchtiges
Windows 11 mit allen
Office-Alternativen, ohne dass wir
auf den Schnickschnack von
Microsoft gefühlt, also
kosmetisch an der Oberfläche verzichten müssen.
Das wäre doch ganz spannend.
Ich hoffe auf jeden Fall…
Bevor wir zum Ende kommen, ich muss es auf diesem
Weg sagen, mach noch mal eine Installation
mit einem nativen Microsoft-Produkt auf
diesem Linux-System drauf, dass man mal sieht,
dass es geht, und dann kann man ja
viel mehr den Datenfluss kontrollieren auch,
weil ich denke, das ist die Lösung aller Probleme
für alle, die sagen, ich will aber Microsoft-Produkte
nutzen. Ja, stimmt.
Diese Virtual-Box-Alternative dann
quasi noch mal in einer parallelen Installation.
Ja. Warum nicht?
Ich meine, man hat ja die Möglichkeiten.
Definitiv. Gute Idee. Ja, mache ich.
Mache ich. Da freue ich mich drauf.
Noch mal ein bisschen basteln.
Okay. Dann würde ich sagen,
lieber Klaus, vielen Dank für diesen Talk.
Das war wieder mal sehr erfrischend
und auch immer wieder schön, einen
Mitstreiter im Geiste
zu wissen, der Microsoft
nicht unbedingt gerne nutzt und
kennen möchte. Und
an alle da draußen, die uns zugehört haben,
ich hoffe natürlich, dass ihr ein bisschen was lernen
konntet, vielleicht sogar ein bisschen was mitgenommen
habt und vielleicht sogar ein bisschen was
ändern möchtet jetzt. Ui, ich lehne
mich weit aus dem Fenster, ich weiß. Hören
wir mal auf mit dem
Spöks an dieser Stelle. Ich würde sagen,
wir verabschieden uns für heute. Klaus,
es war mir ein Fest und ich
denke mal, wir hören uns dann nächste Woche wieder, oder?
Ja.
Ich denke auch. Ja. Wunderbar.
Also, liebe Zuhörer, wir hören uns nächste
Woche wieder. Wir freuen uns, wenn
ihr wieder mit dabei seid. Bis dahin.
Macht's gut. Ciao, ciao. Tschüss.
Das war
Datenschutz Deluxe.
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Klaus Meffert auf seinem Blog
Dr. DSGVO.
Und Stephan Plesnik auf seinem YouTube-Kanal
Datenschutz ist Pflicht.
Bis zum nächsten Mal.
Bis zum nächsten Mal.