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Ein Leben ohne WhatsApp (Datenschutz Deluxe Podcast #33)

Diese Folge kann hier angehört werden:

KI-generiertes Transkript

Das folgende Transkript wurde von einem selbst programmierten optimierten KI-Programm generiert. Das Programm ist datenschutzkonform, es benötigt keine Internetverbindung und tauscht keine Daten mit Dritten aus. Das Ergebnis ist hervorragend.

Hohe Datensicherheit
Offline-Betrieb möglich
Hohe Qualität
AI Act leicht beherrschbar
Datenschutz Deluxe, der Podcast rund um das Thema Datenschutz und IT mit Dr. Klaus Meffert und Stephan Plesnik.
Hallo und herzlich willkommen zum Datenschutz Deluxe Podcast.
Hier wieder Stephan Plesnik für euch, natürlich mit Dr. Klaus Meffert.
Und wir beide haben uns heute überlegt, über WhatsApp zu sprechen.
Nicht wahr, Klaus?
Wie geht es dir heute Morgen?
Ja, Stephan, mir geht's gut.
Ich hoffe, dir auch.
Und ja, spannendes Thema.
Ich bin gespannt, was es zu erzählen gibt.
Ja, das bin ich auch.
Vor allen Dingen auf der Grundlage, dass ich ja nicht zuletzt irgendwie auf LinkedIn lesen konnte, dass du dich jetzt von der WhatsApp gelöst hast.
Und ich muss sagen, an der Stelle, es war so ein kleiner Schockmoment.
Ich dachte, Moment, Klaus hat WhatsApp?
Das war für mich erstmal.
Da habe ich gedacht, nee.
Man rutscht da irgendwie so rein.
Das gilt ja vielen so.
Da trifft man sich dann wahrscheinlich irgendwo in so einem privaten Event, Geburtstag oder sonst wo auf einem Festival, auf einer Messe.
Und dann kommt jemand und sagt, hast du WhatsApp?
Und dann entweder hat man es noch nicht und installiert es sich dann.
Es war ja früher auch noch nicht alles so schlimm wie jetzt vielleicht.
Und dann hat man es und dann ist es da.
Und irgendwie kommt dann noch einer und noch einer.
Und dann denkt man, man kann es nicht mehr loswerden.
Aber in Wirklichkeit ist es anders.
Man kann es sehr wohl los werden und das Leben ändert sich überhaupt nicht zum Schlechten, sondern eher zum Guten.
Kann ich nur berichten.
Ja, wir haben da, glaube ich, sehr ähnliche Erfahrungen gemacht.
Bei mir ist die WhatsApp-Nutzung auch auf ähnlichem Weg entstanden.
Auf irgendwelchen Reisen, besonders wenn man dann im ferneren Ausland ist oder so, wo das Thema Datenschutz noch überhaupt nicht in den Köpfen zum größten Teil ist, ist es dann natürlich sehr viel einfacher und die Leute benutzen alle die WhatsApp, dann darüber zu kommunizieren, als denen beizubringen, sich jetzt Signal zu installieren.
Oder irgendwas anderes.
Genau.
Ich hatte vor längerer Zeit auf Anfrage der Community mal ein Video gemacht, wo ich erklärt habe, wie man den WhatsApp-Account denn überhaupt löschen kann und wie man vor allen Dingen einfordert, dass auch die Daten rückwirkend, also die, die vorher übertragen wurden, dass man da irgendwie mal eine Auskunft darüber bekommt und so weiter.
Und jetzt würde mich interessieren, du hast einfach nur dein WhatsApp-Konto gelöscht und quasi dich aus diesem App-Universum rausbegeben?
Oder hast du auch noch andere Schritte eingeleitet Richtung Rausgabe der Daten und solche Geschichten?
Also ich habe erst mal den gesamten Chatverlauf gelöscht, das kann man ja auch über die App machen, beziehungsweise über die PC-Anwendung.
Ich weiß nicht mehr genau, was es war, ich hatte es ja auch auf dem PC installiert.
Kann man bei Signal übrigens auch machen, eine PC-Anwendung installieren, dann lässt sich es dann leichter tippen.
Also ich habe alle Daten gelöscht, ich habe das Konto gelöscht und WhatsApp deinstalliert.
Ich habe nicht nach einer Datenauskunft gefragt.
Halte ich persönlich für, ja, also wenn man es nicht durchziehen will bis zum Ende, dann kann man es sich auch sparen.
Man sollte einfach lieber möglichst viele Menschen, weil ohne Gerichtsverfahren passiert da ja nichts.
Also ich meine, da kann man hinschreiben, was sie mir geschickt haben, ist ein Unterschild, das löschen die dann einfach oder schreiben zurück, dass es in Leidtut, dass es Missverständnisse gab, aber so war es ja nicht gemeint.
Also da sollte man lieber Leute überzeugen, kein WhatsApp mehr zu nutzen.
Vielleicht sage ich mal den wichtigsten Grund, es geht ja nicht, in Wirklichkeit geht es ja gar nicht insofern um Datenschutz, sondern um was anderes, indirekt natürlich schon um Datenschutz.
Meta ist einfach ein asoziales Unternehmen, was dauerhaft rechtswidrig Daten verarbeitet, also sich nicht an Gesetze hält, kann man pauschal sagen.
Es gibt da verschiedene Beispiele, sogar die irische Datenschutzaufsicht musste Meta wegen WhatsApp, damals hieß es noch Facebook das Unternehmen, 225 Millionen Euro Strafe geben, obwohl die Iren gar keine Lust dazu hatten, weil sie gar keinem Unternehmen wehtun wollen.
Deswegen ist WhatsApp auch so populär, weil einfach rechtswidrig alle Daten von WhatsApp-Nutzern untereinander ausgetauscht werden, damit möglichst viele WhatsApp installieren.
Und Meta klaut sich natürlich die Daten für andere Zwecke noch.
Das heißt, die Nachrichten sind zwar Ende zu Ende verschlüsselt, das könnte ich mir sogar vorstellen, dass da Meta keinen Zugriff drauf hat, vielleicht, wenn es da nicht gerade eine offene Tür gibt oder so, würde ich mir nicht ausschließen wollen, dass es das gibt.
Aber alleine schon, Entschuldigung, jetzt hatte ich was im Hals, alleine schon die Tatsache, dass Nutzer, dass Meta und Geheimdienste aus Amerika wissen können, mit wem wir beide oder andere Kontakt hatten, ist ja schon Strafe genug.
Denn es reicht ja manchmal aus, aus Versehen mit der falschen Person einen Kontakt gehabt zu haben.
Da geht es gar nicht darum, ob man sich ausgetauscht hat.
Dann bei der Einreise in die USA oder in andere Länder, die da mit den USA sich austauschen, wird man dann am Flughafen verhaftet oder zurückgeschickt oder kriegt andere Probleme.
Anhand des Kontaktverhaltens kann man auch personalisierte Werbung besser gestalten.
Und Meta kann ja dann auch leichter herausfinden, wer man ist, weil ja auch über den Facebook-Pixel, Facebook, Instagram und so weiter die Daten erhoben werden können.
Also Meta ist ein asoziales, rechtswidriges Unternehmen.
Jetzt neuerdings, jetzt gerade vor ein paar Tagen, haben erst die Norweger Meta bis auf weiteres untersagt, personalisierte Werbung in Norwegen auf Facebook auszuspielen, was ja das Geschäftsmodell von Facebook ist.
Und danach wurde es an den Europäischen Datenschutz ausgegeben.
Und der möchte auch oder hat sogar schon, ich weiß es gar nicht, wie es jetzt ist, auch Meta komplett in Europa verbieten, personalisierte Werbung auszuspielen, solange das nicht geklärt ist, ob Meta sich nicht ausnahmsweise mal für eine Woche an die Gesetze hält, bis sie dann wieder brechen.
Also um es kurz zu sagen, ich will es nicht zu lang machen, Stephan, du kannst auch gleich wieder.
Dieses Argument, ich habe nichts zu verbergen, halte ich für das allerdümmste Argument, was es gibt.
Weil die Leute haben nicht verstanden, dass sie nämlich nicht nur nicht, also wer nichts zu verbergen hat, hat ein extrem langweiliges Leben.
Mein Beileid dazu.
Ich habe nämlich, ich habe was zu verbergen, das kann ich sehr wohl sagen.
Und ich bin auch ganz froh drum.
Es ist nämlich meine Sache, was ich mache in meiner Freizeit und es geht niemand anderes was an.
Und ich mache Dinge, da möchte ich nicht was anderes wissen.
Keine illegalen Sachen natürlich, ja, um das mal gleich zu sagen.
Aber man ist ja auch leichter beeinflussbar, das verstehen manche nicht.
Ja, ich wähle ja sowieso immer dieselbe Partei.
Und dann, ja, meine Meinung lasse ich mir auch nicht beeinflussen.
Das ist natürlich alles Blödsinn, dass man seine Meinung nicht beeinflussen lässt, das merkt man ja gar nicht.
Also es gibt viele Gründe.
Ich habe festgestellt, wer dann meine wirklichen Freunde sind und wer tatsächlich Scheinargumente sucht, warum er WhatsApp weiter nutzen will.
Ja, das ist ja eigentlich immer das Spannende.
Ich meine, wie stellt man das am besten an, dass man andere auch davon überzeugt, okay, der Grund, warum ich das mache, warum ich diesen Schritt unternehme, der hat nichts damit zu tun, dass ich mit euch keinen Kontakt mehr haben will, weil viele Leute eben denken, dass das quasi so das Signal wäre, was sie senden.
Wenn ich mir so, also ich denke, das wichtigste Argument an der Stelle, was es bei mir persönlich immer war, ist, erstens verliere ich deine Telefonnummer nicht, zweitens kann ich dich weiterhin anrufen und drittens, wenn wir nie miteinander telefonieren, wie wichtig ist unser Kontakt denn dann überhaupt, wenn er nur dafür ausreicht, dass ich das in so einem Messenger über eine Nachricht tausche und dann nur über diesen Messenger in der Nachricht tausche.
Ja, also wenn der Kontakt noch nicht mal so wichtig ist, dass ich überhaupt ein Bedürfnis habe.
Also ein ganz kurzes Beispiel, eine App herunterzuladen, so wie WhatsApp, gibt es ja auch ganz viele andere Messenger, können wir gleich noch drauf eingehen, das dauert ja keine Minute.
Es ist ja nicht so, als wenn das irgendeine Herausforderung wäre.
Und diese Messenger sind alle so gemacht, dass die sich selbstständig installieren.
Das heißt also, ich habe da überhaupt nicht die Notwendigkeit, dass ich da irgendwas lernen muss oder großartig einstellen muss oder so, sondern ich kann einfach mir diese neue App herunterladen, dann bin ich in der neuen App drin, genauso schnell, wie ich in der WhatsApp drin war.
Teilweise sogar schneller, das sage ich den Leuten auch immer wieder.
Also diese Response Codes, die man dann per SMS zur Verifikation der Telefonnummer erhält, die tragen sich zum Beispiel, wenn ich Signal nutze, automatisch ein und gehen den Verifizierungsprozess durch.
Da brauche ich gar nichts machen, da muss ich nur auf OK drücken, nachdem ich meine Handynummer eingegeben habe.
Also Signal ist ja auch genauso wie WhatsApp von der Bedienung her.
Das muss man mal sagen.
Da gibt es eigentlich überhaupt gar keinen Unterschied.
Die sind so marginal, wie du sagst, die Unterschiede.
Dass man einen neuen Messenger nicht nutzen will, ist kein Argument, weil es so kompliziert wäre oder anders.
Der ist exakt dasselbe, kann man vereinfacht sagen.
Es gibt ja übrigens auch noch die SMS.
Wäre selten mal. . .
Da gab es ja auch mal diesen Dienst.
Ich meine, da kann man keine Bilder austauschen.
Wir können ja gleich noch zu den verschiedenen Fällen kommen.
Da kann ich nämlich auch noch was zu sagen, mit welchen Leuten es überhaupt wert ist, zukünftig weiter zu schreiben.
Bei mir ist es zum Beispiel so, was ich jetzt letztens alleine durch deinen Post gesehen habe, und das fand ich halt super, dass es tatsächlich jetzt die erste Messenger-Anwendung aus Deutschland gibt.
Also den wirklich rein deutsch gehosteten und hergestellten Messenger-Dienst als App, der sich Gimlo nennt.
Den habe ich sofort ausprobiert, weil ich einfach wissen wollte, okay, wie verhält sich das im Unterschied zu den anderen Messenger-Diensten?
Was sind vielleicht Vorteile und so weiter?
Und das Erste, was ich festgestellt habe, das fand ich halt mega cool, ist, bei Gimlo brauchst du gar keine personenbezogenen Daten angeben.
Also wirklich gar keine.
Du brauchst keine Telefonnummer und nichts angeben.
Und da habe ich gedacht, guck mal, für alle Leute, die wirklich denken, Privatsphäre ist wichtig und so weiter, der einzige Dienst, mit dem man das jetzt vergleichen könnte, ist das Streamer.
Aber Gimlo ist halt in der Privatanwendung eben auch kostenfrei.
Das heißt, genau wie Signal und WhatsApp kann ich mir das einfach runterladen und anfangen zu benutzen.
Jetzt kommt genau der Punkt.
Und ich glaube, das ist halt auch so ein Ding, das die meisten Leute nicht verstehen.
Man denkt ja, man nutzt dieses WhatsApp, um mit irgendwelchen Leuten, die man kennt, zu kommunizieren.
Und möchte mit ganz bestimmten Menschen darüber kommunizieren.
Deswegen fängt man an, WhatsApp zu benutzen.
Was man dann aber als erstes machen muss, um mit diesen Menschen zu kommunizieren, ist, alle Kontakte aus dem Adressbuch an die WhatsApp-Server zu übertragen, damit zurückkommt, die und die Leute sind bei WhatsApp registriert.
Und das ist schon nicht erlaubt.
Genau, und der Prozess ist vor allen Dingen auch nicht nötig.
Ich müsste die Sachen nicht an die Server übertragen.
Ich könnte auch einfach in der App eine Auswertung machen, welche Telefonnummern sind im Kontaktbuch vorhanden, ohne Namen und alles, und gucken, sind die Telefonnummern bei WhatsApp am Server registriert.
Das heißt, ich müsste keine personenbezogenen Daten übertragen.
Ich könnte auch einfach nur die Telefonnummer übertragen, ohne einen zusätzlichen Personenbezug herzustellen.
Das würde gehen.
Aber es ist eben nicht im Interesse des Metakonzerns oder der WhatsApp, weil dann die Querbezüge nicht hergestellt werden können.
Und genau da wollte ich das Thema anknüpfen, was du gerade meintest, mit diesen Datenspuren, die wir im Internet hinterlassen.
Also, was ist eigentlich der negative Beigeschmack, wenn ich WhatsApp nutze, für mich als Nutzer?
Also, ich sage mal so, vielleicht, bevor wir das noch weiter vertiefen, was wir gerne gleich machen können, möchte ich noch sagen, wenn man sich WhatsApp anschaut, und dann überlegt, gehe ich zu Signal, dann muss man bei Signal nicht absolut päpstlich sein, wenn man bei WhatsApp alles durchgehen lässt.
Wir brauchen nicht darüber zu diskutieren, und leider muss man es mit manchen Leuten trotzdem.
Es gibt nichts Schlimmeres als WhatsApp, weil Meta dahintersteht.
Selbst wenn wir beide es wollten, könnten wir keine asozialere Anwendung programmieren, die Daten noch schlechter verarbeitet als Meta es macht, noch rechtswidriger.
Das könnten wir gar nicht, weil wir gar nicht die Nutzerdaten haben im Hintergrund.
Wir haben sie nicht.
Die einzigen vier Unternehmen in der Welt, die diese Daten haben, sind Meta, Google, Apple und Amazon vielleicht, ja.
Also, vielmehr fallen da schon gar nicht ein.
Alle anderen können gar nicht so asozial sein, selbst wenn sie es wollten.
Also, insofern brauche ich mir gar nicht überlegen, welcher Messenger ist halbwegs ähnlich schlecht.
Es gibt keinen Messenger, der so ähnlich schlecht ist wie WhatsApp.
Es gibt nur bessere Messenger, außer vielleicht von anderen asozialen großen Unternehmen.
Bei Telegram muss man auch ein bisschen vorsichtig sein.
Aber, wie gesagt, Signal halte ich für eine sehr, sehr gute Möglichkeit.
Telegram auch und Jimdo von mir ist auch vollkommen egal.
So, jetzt zu den Datenspuren.
Also, das eine war ja, dass auf Facebook wird ja auch Wahlwerbung geschaltet.
Es gab ja damals den Skandal Cambridge Analytica.
Da haben Facebook und Google zusammen mit dem Team von Donald Trump in einem War Room, also Kriegsraum, gesessen und sich überlegt, wie können wir denn die unentschlossenen Wähler überzeugen, den Donald Trump zu wählen.
Da haben sie eine Million, laut Netflix-Dokumentation, die man sich angucken kann, Cambridge Analytica heißt die, eine Million Dollar pro Tag Werbebudget gehabt.
Und unentschlossene Wähler, nehmen wir mal an, du wärst einer, jeden Tag mit Werbung zu bombardieren, wo unterschwellig suggeriert wird, dass du den Donald Trump doch am besten wählst.
Vielleicht auch Werbelügen, Wahllügen und so, die anderen schlecht gemacht.
Und da wurden einfach Daten aus der Facebook-Plattform abgegriffen.
Und Google hat auch noch was dazu beigetragen.
Und wie gesagt, Facebook und Google waren in dem Raum dabei, haben da mitgewirkt.
Und jetzt heutzutage, die Bundesregierung macht auf Facebook Wahlwerbungen, obwohl ja der Bundesdatenschutzbeauftragte die Facebook-Plattform als rechtswidrig deklariert hat, was sie auch ist.
Wenn man es sich anguckt, findet man es leicht raus, technisch, da kann man gar nicht drüber diskutieren.
Die Bundesregierung will sich rausreden.
Es ist übrigens egal, welche Bundesregierung es ist.
Ich will da gar keine Parteipolitik machen.
Es ist egal, welche.
Die sind alle gleich schlimm in der Hinsicht.
Und sagen dann, ja, es mag ja, also mein Eindruck ist ja, es mag ja sein, dass die Plattform rechtswidrig ist, aber es ist nicht unsere Verantwortlichkeit.
Also ich möchte einfach nicht, dass die Bundesregierung auf einer rechtswidrigen Plattform Wahlwerbung macht.
Wahlwerbung kann Facebook nämlich sehr gut ausspielen, im negativen Sinne, weil die Nutzer leichter bekannt sind.
Was liken sie, was sind deren Gewohnheiten?
Der Facebook-Pixel ist auf vielen Webseiten.
WhatsApp kommt noch dazu, Instagram als Datenquelle und so weiter.
Und dann gibt es ja noch andere Artikel, die nicht nur Wahlwerbung sind, sondern einfach normale Werbung oder vielleicht auch Meinungsmache.
Es gibt ja auch Meinungsbildner, die nutzen diese Mechanismen aus.
Da gab es ja zum Beispiel, um den Krieg in der Ukraine im negativen Licht stehen zu lassen, gegen die Ukraine sozusagen.
Die Russen wären im Vorteil oder hätten alles recht.
Gleiche bei Israel jetzt.
Und da gibt es noch andere Beispiele.
Auch der Brexit soll so beeinflusst worden sein in England als Beispiel.
Und zusätzlich kommt eben noch dazu, dass Meta unendlich viel Geld damit verdient, mit meinen Daten.
Das möchte ich einfach nicht.
Das sind meine Daten.
Das geht Meta überhaupt nichts an.
Ich habe da nicht eingewilligt.
Und ich möchte diese Daten nicht weitergeben.
Also es gibt wirklich ganz viele Fälle und Urteile auch schon gegen Meta, die zeigen, dass Meta einfach ein asoziales, rechtswidriges Unternehmen ist.
Das Gleiche könnte ich über Google sagen.
Die halten sich einen Scheißdreck an Gesetze, muss man leider so sagen.
Die ignorieren sie so lange, bis es nicht mehr geht.
Und dann ändern sie die Kleinigkeiten.
Dann warten sie wieder, bis das nächste Problem um die Ecke kommt.
Und dann zahlen sie mal 200 Millionen Dollar Strafe und haben 20 Milliarden Dollar Umsatz gemacht mit diesen rechtswidrigen Datenverarbeitungen.
Wer das unterstützt, wissentlich und obwohl das ändern kann, der hat in meinen Augen keinen Respekt verdient.
Und ich habe jetzt ein paar Leute schon gesprochen oder gelesen, mich mit denen ausgetauscht, die gehen von WhatsApp weg, waren noch nie da oder sagen, ja, ich bin aber im politischen Betrieb eingebunden und da haben andere Leute WhatsApp.
Da muss ich aber sagen, man kann diesen anderen Leuten auch beibringen, dass man mit ihnen zukünftig nicht mehr über WhatsApp kommunizieren wird.
Weil ich sage mal so, üblicherweise hat man daraus nicht so viele Nachteile.
Und wenn einer von einem was will, dann kriegt er diese Informationen auch.
Und man kann die Leute auch erziehen.
Also ich sage mal so, es gibt eigentlich keinen Fall, wo einer wirklich darauf besteht, WhatsApp zu nutzen.
Und ich muss mich dem beugen.
Den Fall kann ich mir nicht vorstellen.
Da muss man sich einfach seine eigene Moral überprüfen.
Es gibt auch Eltern in der Schule, habe ich schon gehört.
Da muss ich sagen, angenommen, ich bin im Elternbeirat, dann gehe ich halt aus dem Elternbeirat raus, wenn die anderen nicht bereit sind, aus WhatsApp rauszugehen.
So viel kann man im Elternbeirat auch nicht bewirken, sage ich jetzt mal.
Außer, dass man Ärger hat, hat man, glaube ich, weniger Vorteil.
Ich habe kein Kind, aber ich sage es mal so, ist meine einfache Sicht der Dinge.
Und wenn man will, kann man von WhatsApp rausgehen.
Und wenn es leichte Nachteile hat, dann sollte man die sogar in Kauf nehmen.
Ich behaupte aber, es hat insgesamt mehr Vorteile als Nachteile.
Ja, ich sehe das auf jeden Fall sehr ähnlich wie du.
Also zu der Position, die du zu Meta und Google hast und so, da bin ich voll bei dir.
Man sieht alleine an der Menge der Gerichtsurteile und an der Menge der Verurteilungen und Bußgeldern und Strafen, die diese Unternehmen in den letzten Jahren zahlen mussten, dass dort kein Interesse daran besteht, die Gesetze ernst zu nehmen.
Sondern man wähnt sich über dem Gesetz stehend.
Das ist auf jeden Fall ein ganz klares Signal, was ich auch immer wieder bekomme.
Was ich jetzt spannend fand, ist, dass du gesagt hast, wenn man quasi dieser Prozess, die WhatsApp zu verlassen, und ich glaube, das ist auch so mit das Schwierige für die Leute, es hat ja irgendwie so ein bisschen mit einer Ausgrenzung aus einer Gruppe zu tun, zumindest gefühlt.
Und ich meine damit jetzt nicht wirklich eine WhatsApp-Gruppe an sich, sondern ich meine halt die Gruppe der Jünger, also die Gruppe der Menschen, die WhatsApp nutzen, allgemein.
Und wenn ich dann sage, ich bin dann nicht bei, dann begebe ich mich selbstständig in einen Ausschluss.
Und so wie du das gerade beschrieben hast, dass es eigentlich keine Situation gibt, die du dir vorstellen kannst, wo das wirklich zu einem Nachteil gerät, finde ich es sehr spannend.
Ich habe mich letztens mit jemandem unterhalten, teilzeitmäßig arbeitend im Einzelhandel.
Und jetzt ist es so, und das fand ich super spannend, natürlich sofort, ja, wir haben da so eine WhatsApp-Gruppe, darüber organisieren wir alles.
Und der Mensch, Student, macht halt damit, sagt, ja klar, ich habe diesen Job so, dann macht er damit.
Und jetzt kommt das Beste.
Es wird gesagt, wir nutzen die WhatsApp-Gruppe, um uns zu organisieren.
Und was aber eigentlich passiert ist, dass die WhatsApp-Gruppe genutzt wird, um von einer Person ausgehend Kontrolle auszuüben, ob die Leute auch bei der Arbeit sind, oder ob die Person sich selber nicht zur Arbeit bequemen möchte, um ihren Job zu machen.
Und deswegen finde ich das super spannend, dass was du sagtest quasi so an die Zuhörer gewandt, die uns jetzt gerade zuhören und sich die Frage vielleicht auch stellen, okay, wie möchte ich denn mit WhatsApp umgehen?
Ich denke, die Frage ist viel weniger brisant und relevant, wer kann wie viele deiner Daten verarbeiten?
Denn sobald ich im Internet surfe, die meisten benutzen Google Chrome dafür, spielt das überhaupt keine Rolle mehr, ob ich auch bei WhatsApp bin, weil die haben die Daten dann sowieso, die spielen sich die sowieso alle zu und verkaufen die an Data Broker, die die dann wieder weiterverkaufen.
Aber wenn ich für mich selber so eine Entscheidung treffen möchte, dann muss das mit einer Entscheidung zu tun haben, die mir selber das Gefühl gibt, dass ich etwas Richtiges tue.
Und ich glaube, der Schutz der eigenen Privatsphäre, dieses Gefühl, dass das gut tut, die eigene Privatsphäre zu schützen, das ist, glaube ich, bei sehr vielen Menschen gar nicht ausgebildet, weil wir so wenig Berührungspunkte im Alltag haben.
Und deswegen frage ich jetzt mal so rum, kannst du Beispiele, du hast bestimmt Erfahrungswerte, mit Leuten geredet, Beispiele, wo du sagen kannst, da habe ich richtig gedacht, wie kann das sein, dass WhatsApp das über mich weiß, dass die mir das jetzt präsentieren, dass die mir diese Werbung vielleicht zeigen oder dass die mich auf diese Informationen hinweisen und so weiter, wo du eigentlich gar nicht mit dieser App darüber kommuniziert hast.
Hast du da selber so was erlebt?
Ja, also bei WhatsApp speziell nicht, aber ich beobachte es auch nicht so genau und ich schaue mir eigentlich auch keine Werbung.
Ich habe Werbeblocker aktiviert und da gibt es so ganz selten Werbung.
Aber ich habe mal einen Fall provoziert.
Und zwar bin ich auf eine sehr bekannte deutsche Webseite, da habe ich auch eine Beschwerde gelassen, die war auch erfolgreich, gegangen und habe nach Erektionsstörungen gesucht.
Und dann wurden mir Artikel angezeigt, Wissensartikel.
Es war eine Informationsseite, eine deutsche, eine bekannte, über Medikamente und ähnliches, wie kann man diese Probleme behandeln.
Dann war ich eine halbe Stunde später oder ein paar Minuten später auf einem anderen Endgerät, im selben Netzwerk natürlich, WLAN, auf einer App eines amerikanischen Unternehmens und da wurde mir dann die Viagra-Werbung angezeigt, die mir vorher noch nie angezeigt wurde in dieser App und ich habe die App regelmäßig benutzt.
Also das ist ein Beispiel.
Aber vielleicht jetzt noch mal zu dem Prozess, wie man WhatsApp loswerden kann, möchte ich vielleicht noch mal kurz was sagen.
Ich glaube, der Punkt ist auch, du hast am Anfang mal angesprochen, ich habe gar niemanden versucht zu überzeugen.
Ich habe einfach nur geschrieben, ich werde WhatsApp beenden, wir können zukünftig gerne weiter in Kontakt bleiben, beispielsweise über SMS, Signal, Telefon oder auch mal persönlich, also bei den Leuten, die man persönlich mal trifft.
Das ist ja noch nicht persönlich getroffen, aber viele trifft man ja persönlich, weil man auch in der Nähe wohnt und so weiter.
Da habe ich auch keine Diskussion mehr angefangen.
Wer es näher wissen wollte, mit dem hatte ich vielleicht sowieso ein Telefonat oder hat sich deswegen ergeben und da haben wir es dann besprochen.
Also man sollte nicht versuchen, die Leute zu überzeugen.
Man kann es ja nur kurz sagen, Meta ist ein asoziales Unternehmen oder was auch immer man sagen will, aber der Prozess ist folgender.
Man schaut sich erst alle seine WhatsApp-Kontakte an.
Die, mit denen man seit Längerem nicht geschrieben hat, da kann man direkt aus dem Chatverlauf die Chats löschen.
Da bleiben nicht mehr so viele Chats übrig.
Dann löscht man alle, wo man denkt, ja gut, ich habe mit dem nur zwei Worte ausgetauscht oder irrelevante Dinge, habe mit dem lang nichts mehr zu tun.
Eigentlich, vielleicht kam ein Spaßbild oder so, kann ich auch direkt löschen.
Wenn die Person einem wichtig ist, man länger nicht geschrieben hat, dann sagt man hier, ich werde mich bei WhatsApp abmelden, bitte kontaktiere mich zukünftig anders.
SMS, Signal, Telefon, privat oder anrufen.
Wie auch immer.
Und dann gibt es noch diese Gruppen.
Und da ist es so, die allermeisten Gruppen sind irrelevant.
Es gab hier eine im Dorf, die war für mich halbwegs relevant.
Im Nachhinein betrachtet gibt es da auch keine Informationen, die man nicht anderswo kriegt.
Beispielsweise wurde da auch über Bericht, wann ist das nächste Fest.
Meistens sind die zu gleichen Daten.
Also am zweiten Samstag im August zum Beispiel.
Jedes Jahr kann man das ausrechnen, wann das ist.
Und es hängen überall Plakate.
Und für die Leute, die kein Handy haben, die Älteren, die hier wohnen, wird sowieso was eingeworfen im Briefkasten.
Also man kriegt es mit.
Und wenn einer mal seine Skischuhe abgeben will, dann kriegt man es halt nicht mit.
Es kommt selten vor, dass man da was findet in der Gruppe, was man wirklich nehmen würde, wo ein anderer auch noch schneller ist.
Und jetzt ist es so, die Jüngeren, ist meine Beobachtung, die sind sowieso auf Signal oder installieren sich ganz schnell.
Meine Mutter hat sich selbst installieren können und die ist bestimmt nicht die fitteste, was Handy angeht.
Und auch hier aus dem Ort.
Die Leute, die das verstehen, dass man zukünftig gerne weiter kommuniziert, aber dann eben nicht über WhatsApp.
Mit denen kriegt man es auch hin.
Es gibt tatsächlich aber auch Negativbeispiele.
So Leute beim gemeinsamen Stammtisch oder so, wo man sich ja trifft vor Ort, wo man sich auch schon ein paar Mal getroffen hat.
Manche kommen da nur selten hin.
Und da stellt man dann fest, die sehen den Stammtisch als Lückenbüßer.
So ist aber nicht gedacht.
Man hat nicht immer Zeit, dahin zu gehen.
So ist auch nicht gemeint.
Aber wenn einer sagt, ja, ich mache irgendwas lieber, aber wenn ich dann dummerweise gar nichts anderes habe, bevor ich mich langweile.
Diese Leute sind unerwünscht bei solchen Veranstaltungen.
Ich möchte Leute nicht da haben, die nur zu allergrößten Not zu so einem Termin hingehen.
Die können auch gerne daheim bleiben.
Und diese eine Person, der war es zu viel, Signale zu installieren.
Das hat sie selbst so geschrieben.
Und danach, ja gut, es wäre doch kein großer Aufwand.
Aber andererseits und sich selbst mehr oder weniger widersprochen.
Dann weiß man, mit solchen Leuten muss man zukünftig nichts mehr zu tun haben.
Das ist dann erledigt.
Und da bleiben wirklich nur sehr, sehr, sehr wenige Leute übrig, mit denen man auf WhatsApp konstruktive Austausche gehabt hat.
Und mit denen man sich sowieso trifft.
Mit denen kann man auch mit Sicherheit in Kontakt bleiben.
Sei es über Signal, SMS.
Vor allem, wenn man den einen das nächste Mal treffen will oder was fragen will, dann schickt man einfach eine SMS, wenn er kein Signal installiert hat.
Und dann wird er schon merken beim nächsten Mal, wenn man sich sieht, dass er vielleicht doch mal Signal installiert.
Oder es geht per SMS.
Dann brauche ich auch nichts anderes.
Diese Quatschbilder muss ich mir nicht alle zuschicken lassen.
Die sind ja gelegentlich mal ganz lustig.
Aber ansonsten halten sie einfach nur auf.
Also es gibt ganz wenig Nutzen bei WhatsApp.
Und zu deinem Punkt noch, beruflich hat WhatsApp nirgendwo was zu suchen.
Also in keinem Berufsalltag, muss ich jetzt mal sagen.
Ich tausche mich per WhatsApp.
Grundsätzlich habe ich mich nie beruflich ausgetauscht.
Wenn einer mich da angeschrieben hat, dann habe ich ihm sehr deutlich direkt gesagt, das bitte nicht per WhatsApp beruflich.
Sofort beendet.
Keine Antwort sonst geschrieben.
Und das funktioniert.
Man merkt, wer seine Freunde sind, wer die Leute sind, die einem wichtig sind.
Das merkt man mit diesem Schritt noch zusätzlich.
Und spart sich viel Zeit für den Rest seines Lebens.
Da hast du definitiv recht.
Das ist auch meine Erfahrung.
Also ich habe WhatsApp sowieso immer nur höchstens genutzt, wenn es keine andere Möglichkeit gab.
Sprich, wenn ich also eine Notwendigkeit hatte, mit der Person zu kommunizieren, und die gesagt hat, ich bin nur bei WhatsApp.
Dann habe ich niemals den Versuch' gemacht, die Person zu überzeugen, einen anderen Messenger zu nutzen.
Sondern ich habe dann gedacht, ja okay, dann schreib mich an.
Weil ich WhatsApp nur im Passivmodus nutze.
Wer meinen YouTube-Channel verfolgt, der hat bestimmt schon ein paar Videos darüber gesehen.
Da erkläre ich, wie man WhatsApp tatsächlich zumindest so, wie es die Bundesbehörden beschlossen haben und unsere Landesregierung und so damit umgehen und mal gerechtfertigt haben, wie man es angeblich DSGVO-konform nutzen könnte.
Sodass man zumindest, sage ich mal, nicht die Einwilligungspflicht links liegen lässt und sich damit selbst strafbar macht.
Es gibt zumindest Wege und Einstellungen, die WhatsApp so zu nutzen.
Man ist dann zwar ein bisschen limitiert innerhalb der Nutzung der WhatsApp, aber zumindest nicht so stark, dass man die WhatsApp nicht mehr benutzen kann.
Auf der anderen Seite ist es so, was meine Erfahrung ist, ich hatte ein WhatsApp-Konto vorher, auch mal mit einer anderen Handynummer, und hab dieses dann löschen lassen.
Und da bin ich genauso vorgegangen, wie du das gerade beschrieben hast, also 100% d'accord mit allem, was du vorgeschlagen hast, wie ermesse ich überhaupt, was sind die wichtigen Kontakte und so weiter.
Wem sage ich überhaupt, darum geht's ja, dass ich die WhatsApp nicht mehr benutze, der sich sonst vor den Kopf gestoßen fühlt oder nicht weiß, wie er mich erreichen soll.
Ganz ehrlich, dazu nur noch mal ganz kurz, das ist so meine Erfahrung, wenn man keinem sagt, dass man die WhatsApp verlässt, dann melden sich die Leute, die mit einem kommunizieren wollen, auf einem anderen Weg bei einem, spätestens wenn man drei Wochen lang keine Nachrichten beantwortet hat, fragen die sich, hä, wieso schreibt der eigentlich nicht zurück?
Und die melden sich dann, weil die haben ja ein Interesse an mir als Person.
Und wenn die das nicht tun, dann weiß ich auch, wer eigentlich überhaupt gar kein Interesse an mir hat und wem ich tendenziell auch nur auf den Nerv gehe damit, dass ich den überhaupt anschreibe.
Zu der Punkt, was jetzt wirklich die Schwierigkeit ist, also quasi bei der Business-Nutzung, wie gesagt, YouTube-Channel, guckt euch die Videos an, da erkläre ich das lang und breit, was die Problematiken dahinter sind und warum man das im Business auf keinen Fall nutzen sollte und auch nicht vertreten kann.
Auf der anderen Seite ist es halt so, ich habe tatsächlich von der WhatsApp mir eine Datenauskunft geben lassen.
Und das Interessante ist ja, ist ja alles zusammengelegt, also ist ja Meta, und das, was ich bei WhatsApp dann nämlich gehört habe, ist, ja, logg dich bitte bei der Meta-Business-Suite, also diesem Verwaltungstool für alle Letzte von Meta ein und da kannst du dann deine Datenauskunft geben lassen.
Das habe ich dann auch gemacht und diese Datenauskunft, die hat mehrere 10.000 Seiten umfasst.
Die war natürlich, die ist mir zum Glück nicht als Dokument ausgedruckt, zugeschickt worden, sondern früher haben die das als CD gemacht und jetzt machen die das nur mit einem Download-Link.
Bei mir waren das insgesamt 34 Gigabyte und als ich mir die durchgeguckt habe, ich hab dann einfach mal so ein bisschen quer gelesen, weil ich jetzt wirklich dachte, werde ich daraus überhaupt schlau?
Was kann Normalo damit eigentlich tun?
Und da habe ich wirklich festgestellt, Holla, die Waldfee ist gerade bei mir im Hirn gelandet, denn da stehen Sachen drin, da steht tatsächlich drin, an wen, also wie sie deine Daten für die Auswertung personalisierter Werbung genutzt haben, für welche Werbezwecke und so weiter.
Die sind damit dann auch noch schweinetransparent.
Und ich glaube, das, um zu dem Punkt zurückzukommen, wo du sagst, wenn man sich gegen diesen Goliath wehren möchte, dann bringt das alles nichts und so weiter, weil die immer wieder einen neuen Grund erfinden, warum sie sich nicht ans Gesetz halten müssen.
Ich bin voll bei dir.
Das Interessante ist halt, wenn man sich diese Informationen dann mal anschaut, die die über einen haben, dann sieht man, wie die diese Gesetzeshebel argumentativ gegeneinander aushebeln und auslegen, weswegen es so unglaublich schwierig ist, dieser Datensammelwut und diesen rechtswidrigen Praxen irgendwie entgegenzuwirken auf einer rechtlichen Ebene.
Und das ist genau der Grund, warum ich eigentlich nur jedem sagen kann, je mehr Spuren ihr im Internet hinterlasst, auf je mehr unsinnigen Plattformen, die ihr als irgendwie sinnig definiert habt, nur weil ihr dabei seid, das ist genau der Weg in die Degeneration.
Macht euch bewusst, was für Services ihr nutzt, fragt euch mal ganz kritisch, wie viel Lebenszeit ihr eigentlich mit diesem Service tendenziell verschwendet und wie viel Produktivität ihr wirklich dadurch gewinnt.
Und dann würde ich mal gerne eine Rückmeldung haben von den Leuten da draußen, die echt sagen, dass es ein soziales Netzwerk gibt, bei dem sie mehr Output rausbekommen, als sie an Lebenszeit drin verschwenden.
Ich würde es echt gerne nur wissen, weil wenn es nur einen einzigen gibt, der das mit einer Zahl belegen kann, der wirklich sagen kann, ich nutze das so und so häufig, so und so lange an den und den Tagen und dafür bekomme ich x Umsatz weil dadurch mein Business besser läuft oder dadurch bekomme ich den und den Input, um meine sportlichen Aktivitäten besser zu machen.
Was weiß ich?
Also es gibt ja tausend Dinge, die wir dann uns überlegen können, wo das auf uns positiv wirkt.
Aber ich möchte mal denjenigen sehen, der wirklich sagen kann, im Verhältnis gebe ich weniger rein an Zeit in die sozialen Netzwerke, als ich einen Output rausbekomme, der mich weiterbringt.
Und wenn dieses Verhältnis nicht erstellt werden kann, liebe Leute, dann sind wir beim Thema dieser Folge und am Ende angekommen.
Dann löscht eure Accounts, weil ihr sie nicht benötigt.
Sie klauen euch Lebenszeit und sie bringen euch wenig.
Zum Schluss vielleicht noch ein Profitipp für alle, die WhatsApp beenden werden, was ja hoffentlich möglichst viele sind, weil ja keiner Lust hat, ein asoziales Unternehmen zu unterstützen und sich selbst auch noch beeinflussbarer zu machen und sein eigenes Leben von jemand anders bestimmen zu lassen.
Außer von der eigenen Partnerin oder Partner vielleicht, aber Meta ist ja hoffentlich kein Partner.
Und zwar, wenn man aus Gruppen austritt, kann man natürlich auch sich natürlich höflich bedanken vielleicht für die Gruppe, war man ja gerne auch drin, wenn sie wichtig ist, die Gruppe, ansonsten tritt man einfach aus und schreibt dann vielleicht auch kurz, dass man zukünftig auf Signal erreichbar ist oder per SMS, weil man Meta als Unternehmen das gesetzlich massiv nicht einhält zu lassen, von Nutzern nicht weiter unterstützen möchte.
Habe ich gemacht und gab zwar keine Rückmeldung, aber zumindest wissen jetzt mehrere Leute, dass das so ist und wenn man irgendwas fünfmal gehört hat von fünf verschiedenen Leuten über Monate hinweg vielleicht, weil andere auch nochmal auf den Trichter kommen, dann bringt es nämlich schon was.
Also jeder sollte seinen moralischen Kompass überprüfen.
Man kann nie im Leben alles richtig machen, aber absichtlich was falsch machen halte ich für einen sehr schlechten Weg und wie du sagtest, WhatsApp hat keine Produktivität.
Man kriegt es auf anderen Wegen genauso gut hin und das meiste, was man sich über Messenger schreibt, ist sowieso irrelevant.
Klar, die Privatleben existiert auch, da geht es nicht um Produktivität, aber dieses Privatleben kann man auch auf Signal auslehnen oder per SMS oder sonst wie.
Oder eben auch mit einem good old fashioned Anruf oder noch besser indem man sich trifft und sich dann austauscht über das, was passiert ist, weil das gibt doch dem Leben erst die Würze und das sorgt doch auch dafür, dass man was zu erzählen hat, wenn man dann mal beieinander sitzt.
Wenn ich ständig mit Nachrichten kommuniziere, habe ich ständig das Gefühl, ich bin informiert, obwohl ich eigentlich nur so passiv dabei bin und es gar nicht wirklich erlebe.
Also in diesem Sinne, Leute, ich glaube, wir beide, Klaus, sind uns auf jeden Fall einig, WhatsApp nein, Meta doof und für alle da draußen, die das jetzt ähnlich sehen, checkt auf meinem YouTube-Kanal, da gibt es ein Video, wie ihr genau die Schritte, die Klaus aufgegriffen hat, durchführen könnt, bis ihr euren Account dann löscht und sicherstellen könnt, bis eure Daten dann auch wirklich da raus verschwinden, damit auch keiner mehr verwirrt ist, er könnte euch anschreiben oder so weiter.
Ja, super spannend, vielen Dank, Klaus.
Ich würde sagen, wir beenden das hier an der Stelle mal, weil wir haben genug auf Meta rumgehackt und nächste Woche überlegen wir uns dann was Knackiges, Spritziges, was vielleicht nicht mehr so viel mit WhatsApp und Meta zu tun hat, aber wir finden bestimmt bei dem ganzen KI-Getümmel massig Möglichkeiten.
Ja, auf jeden Fall, da freue ich mich drauf, Stephan.
Ja, vielen Dank für das tolle Gespräch, ich hoffe, wir konnten viele überzeugen, den Messenger zu wechseln oder ihr Leben auch mal zu überdenken, ist ja auch eine moralische, philosophische Frage und da freue ich mich aufs nächste Mal und vielen Dank, Stephan, dass wir heute so schön sprechen konnten.
Ja, vielen Dank auch dir und dann sag ich Ciao an alle da draußen, bis zum nächsten Mal.
Tschüss.
Das war Datenschutz Deluxe.
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Dann besuche Klaus Meffert auf seinem Blog Dr. DSGVO und Stephan Plesnik auf seinem YouTube-Kanal Datenschutz ist Pflicht.
Bis zum nächsten Mal. .

Das Beitragsbild wurde von einer eigenen KI generiert. Diese Art von KI-Programm kann ebenfalls lokal ablaufen, ganz ohne Datentransfers zu Dritten.