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Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie sich bei der VG Wort darüber beschweren, dass deren Dienst anscheinend so ausgeprägt ist, dass er von manchen als blockierungswürdig eingestuft wird. Dies führt ggf. dazu, dass ich Beiträge kostenpflichtig gestalten muss.

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Nachricht an VG WortMailtext anzeigen

Betreff: Datenschutzprobleme mit dem VG Wort Dienst(METIS)
Guten Tag,

als Besucher des Datenschutz-Blogs Dr. DSGVO ist mir aufgefallen, dass der VG Wort Dienst durch datenschutzfreundliche Browser (Brave, Mullvad...) sowie Werbeblocker (uBlock, Ghostery...) blockiert wird.
Damit gehen dem Autor der Online-Texte Einnahmen verloren, die ihm aber gesetzlich zustehen.

Bitte beheben Sie dieses Problem!

Diese Nachricht wurde von mir persönlich abgeschickt und lediglich aus einer Vorlage generiert.
Wenn der Klick auf den Button keine Mail öffnet, schreiben Sie bitte eine Mail an info@vgwort.de und weisen darauf hin, dass der VG Wort Dienst von datenschutzfreundlichen Browser blockiert wird und dass Online Autoren daher die gesetzlich garantierten Einnahmen verloren gehen.
Vielen Dank,

Ihr Klaus Meffert - Dr. DSGVO Datenschutz-Blog.

PS: Wenn Sie meine Beiträge oder meinen Online Website-Check gut finden, freue ich mich auch über Ihre Spende.
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Lokale KI mit eigenen Daten erweitern

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Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Einsteiger

Was wäre, wenn Ihre KI nur Ihre Dokumente kennt – und trotzdem blitzschnell die richtige Antwort findet? Keine Cloud, keine Abokosten, keine fremden Augen auf Ihren Daten. In dieser Anleitung bauen Sie genau das: eine lokale KI, die auf Ihrem eigenen Computer läuft und auf Ihre eigenen Inhalte antwortet. Schritt für Schritt, auch ohne Programmiererfahrung.

Worum geht es in diesem Artikel?

Viele kennen ChatGPT: Man stellt eine Frage, bekommt eine Antwort. Doch was, wenn die KI nicht nur allgemeines Wissen nutzen soll, sondern Ihre eigenen Unterlagen kennt – Ihre Rezepte, Ihr Handbuch, Ihre Notizen?

Genau das zeigt dieser Artikel. Sie erfahren, wie Sie eine KI kostenlos auf Ihrem eigenen Computer betreiben und mit Ihren eigenen Dokumenten „füttern“ – ohne dass Daten das Haus verlassen, ohne monatliche Abo-Kosten, ohne Internetverbindung.

Einsteiger-Anleitung

Lokale KI mit
eigenen Daten

Offline, kostenlos, privat – Ihre KI kennt nur Ihre Dokumente.

So funktioniert's
💬
Ihre Frage
🗂
Dokumente durchsuchen
🤖
KI antwortet
🔒
Alles bleibt lokal
Lokal oder Cloud?

🖥 Lokal (diese Anleitung)

  • Kostenlos
  • 100 % offline
  • Für Einsteiger & Privat

☁️ Cloud (Mittwald AI)

  • DSGVO, made in Germany
  • Kein US Cloud Act
  • Für Teams & Firmen

Ab ca. 20 Mitarbeitern empfehlen wir eine professionelle Lösung.

Unverbindlich · Kein Vorwissen nötig

Als konkretes Beispiel bauen wir Schritt für Schritt ein kleines Programm, das Fragen zu einer Rezeptsammlung beantwortet. Das Prinzip lässt sich danach auf beliebige eigene Inhalte übertragen.

Hinweis: Diese Anleitung richtet sich an Einsteiger ohne Programmierkenntnisse. Technisches Vorwissen ist nicht erforderlich – Geduld und Neugier genügen.

Lokale KI, Cloud-KI oder beides?

Bevor es losgeht, ein kurzer Überblick über die Alternativen:

In einem anderen Artikel haben wir die Mittwald AI vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Cloud-KI eines deutschen Anbieters – gehostet in Deutschland, betrieben nach deutschen und europäischen Datenschutzregeln, ohne Einfluss von US-amerikanischen Gesetzen wie dem Cloud Act. Eine gute Option, wenn Sie eine fertige, professionell betriebene Lösung suchen.

Die lokale KI mit GPT4All, die dieser Artikel beschreibt, ist etwas anderes: Sie läuft vollständig auf Ihrem eigenen Computer, ist kostenlos und zeigt, wie das Prinzip funktioniert. In der hier vorgestellten Form ist sie nicht für den professionellen Einsatz gedacht – sie soll die Tür für den Einstieg öffnen, nicht mehr und nicht weniger.

Für ausgereifte KI-Anwendungen in Ihrem Unternehmen – egal ob lokal oder in der Cloud – kontaktieren Sie uns gerne für eine kostenfreie Erstberatung.

Was passiert hier eigentlich?

Stellen Sie sich vor, Sie haben einen sehr schlauen Assistenten (das KI-Modell), der alles Mögliche weiß – aber nichts über Sie, Ihre Firma oder Ihr spezielles Thema. Es gibt zwei Wege, das zu ändern:

MethodeAnalogieAufwandEmpfehlung
Fine-TuningDem Assistenten ein neues Studium finanzierenSehr hoch, teuerNur für Profis
RAG (Retrieval Augmented Generation)Dem Assistenten einen Spickzettel gebenGeringFür Fortgeschrittene

Diese Anleitung nutzt RAG – die KI erhält beim Beantworten einer Frage automatisch die richtigen Informationen aus Ihren eigenen Dokumenten. Kein Training erforderlich!

Welche Hardware brauche ich für KI?

Das ist der wichtigste Punkt vor dem Start. KI-Modelle sind rechenintensiv – die richtige Hardware entscheidet darüber, ob Antworten in Sekunden oder in Minuten kommen.

Übersicht: Hardware-Szenarien

SzenarioHardwareGeeignete ModellgrößeGeschwindigkeit
Nur CPU (normaler PC/Laptop)8–16 GB RAM1B–3B ParameterLangsam (30–60 Sek./Antwort)
CPU mit viel RAM32+ GB RAMbis 7B ParameterAkzeptabel
NVIDIA-GPU6 GB VRAM3B–7B ParameterSchnell
NVIDIA-GPU12+ GB VRAM7B–13B ParameterSehr schnell
Apple Silicon (M1/M2/M3/M4)Unified Memorybis 13B ParameterSehr schnell

Wichtiger Hinweis: Ein 7B-Modell (wie Mistral 7B) läuft auf einem normalen Laptop ohne dedizierte Grafikkarte oder Apple Silicon zwar technisch, aber sehr langsam – eine Antwort kann mehrere Minuten dauern. Für erste Tests empfehlen wir kleinere Modelle (1B–3B).

Empfohlene Modelle je nach Hardware

Nur CPU / wenig RAM (8 GB):

  • Phi-3 Mini (3.8B) – kompakt und überraschend fähig
  • Gemma 2 2B – gut für Textverständnis

CPU mit 16–32 GB RAM:

  • Mistral 7B Instruct – solide Allzwecklösung
  • LLaMA 3.2 3B – schneller, gute Qualität

NVIDIA-GPU (6–12 GB VRAM) oder Apple Silicon:

  • Mistral 7B / LLaMA 3.1 8B – empfohlen
  • LLaMA 3.1 13B (bei 12+ GB VRAM / 16+ GB Unified Memory)

Apple Silicon (M-Chips): Diese Macs nutzen sogenannten „Unified Memory“, d.h. CPU und GPU teilen sich denselben Speicher. Das macht sie besonders effizient für lokale KI-Modelle – ein M2 MacBook Air mit 16 GB läuft problemlos mit 7B-Modellen.

NVIDIA-GPU: Für Windows- und Linux-PCs mit einer modernen NVIDIA-Karte (RTX-Serie) wird automatisch CUDA genutzt, was die Verarbeitung drastisch beschleunigt. AMD-GPUs werden zunehmend unterstützt, aber NVIDIA bleibt die erste Wahl.

Betriebssystem: Windows oder Linux?

Diese Anleitung funktioniert auf beiden Systemen. Es lohnt sich aber, folgenden Hinweis zu kennen:

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Umfassende Beratung (fachlich, rechtlich, technisch):

Leistungsangebot:

  • Erstberatung inkl. Machbarkeitsaussagen
  • Schulungen und Workshops für Führungskräfte, Berufsgeheimnisträger, Angestellte, Entwickler
  • KI-Lösungen mit und ohne ChatGPT/Azure. Cloud oder eigener KI-Server

Ihre Anfrage

Oder Mail an ki@dr-dsgvo.de

Wer schreibt hier?
Mein Name ist Klaus Meffert. Ich bin promovierter Informatiker und beschäftige mich seit über 30 Jahren professionell und praxisbezogen mit Informationstechnologie. In IT & Datenschutz bin ich auch als Sachverständiger tätig. Ich stehe für pragmatische Lösungen mit Mehrwert. Meine Firma, die IT Logic GmbH, berät Kunden und bietet Webseiten-Checks sowie optimierte & sichere Lösungen an (mit und ohne KI).
Bitte nutzen Sie bei Verwendung meiner Ergebnisse die Quellenangabe oder verlinken Sie gut wahrnehmbar auf diesen Artikel:
Quelle: Klaus Meffert, Dr. DSGVO Blog, Link: https://dr-dsgvo.de/lokale-ki-mit-eigenen-daten-erweitern
Einen Kurzlink oder eine Bestätigung für Ihre Quellenangabe erhalten Sie kurzfristig auf Anfrage. Ein Teilen oder Verteilen dieses Beitrags ist natürlich ohne weiteres möglich und gewünscht.

Kommentare von Lesern

Die Kommentare drücken die Meinungen der jeweiligen Kommentargeber aus
  1. Mike

    Hallo Klaus,
    Danke für diese Anleitung. Du wählt GPT4ALL als Anwendung. GPT4All selbst bietet die Möglichkeit eigene Dokumente einzubinden. Was unterscheidet Deine Lösung von der GPT4All option?
    Beste Grüße, Mike

    • Dr. DSGVO

      GPT4ALL und andere Plattformen sind generisch aufgestellt. Sie liefern gute Ergebnisse (für eine überschaubare Anzahl an Dokumenten, die saubere Formate haben). Sie berücksichtigen allerdings keinerlei Besonderheiten (etwa Konventionen, Vokabulare, bestimmte Schnittstellen, Datenbankanbindung zum sauberen Auslesen von Inhalten etc.) .
      Sobald es mehr Dokumente werden oder man "sehr gut" statt "gut" haben will, scheitern diese Lösungen.

      Auch bei der Automatisierung von Prozessen sieht es eher mau aus. Klar gibt es Automatisierungs-Tools, aber mit denen will sich nicht jeder herumschlagen (nach Installation) und die Möglichkeiten sind auch dort begrenzt.

      Dann kommen noch Transparenz und Art der Ergebnisdarstellung sowie weitere "Kleinigkeiten" dazu.

      Für Privatanwender oder den semiprofessionellen Bereich sind solche Plattformen sicher gut. Für professionelles Arbeiten sollte man etwas Geld in die Hand nehmen.

  2. John Doe

    Hallo Klaus,
    kann es sein, dass beim Schritt 3 das Einrichten einer Virtuellen Umgebung fehlt?
    kr

    • Dr. DSGVO

      Die virtuelle Umgebung ist für/ab Ubuntu 22 erforderlich, soweit ich aus Erfahrung weiß. Für Windows und frühere Ubuntu-Versionen ist sie nicht erforderlich.
      Falls erforderlich, hier Anleitung:
      1) Ins Zielverzeichnis gehen, wo die Installation stattfinden soll
      2) Virtuelle Umgebung erstellen: python3 -m venv venv
      3) Virtuelle Umgebung aktivieren: source venv/bin/activate

      Schritt 3 ist bei jedem Reconnect mit dem Rechner (falls Server; oder bei Neustart) auszuführen.

      • Anonym

        Danke. Ich arbeite in Debian 13, auch hier verlangt python3 nach der Virtuellen Umgebung.

  3. Rainer

    Hallo, danke für dieses Tutorial. Könnte ich auch alle meine Dokumente als Datenbasis hinterlegen? Diese liegen allerdings in einer "bösen" Cloud…

    Danke

    • Dr. DSGVO

      Ja, die eigenen Dokumente können als Datenbasis genutzt werden. Dazu muss eine der beiden Wege vorhanden/gewählt sein:
      1) Dokumente lokal hochladen in Ihr (neues) lokales KI-System
      2) Ihr KI-System hat eine Schnittstelle zu Ihrer Cloud

      1) geht, indem Sie Ihre Dokumente manuell in Ihre (neue) KI reinladen. Hinweis: Wenn es sehr viele Dokumente sind (mehr als wenige hundert), oder es sehr große Dokumente sind (Beispiel: PDF mit 200 Seiten), dann wird eine kostenfreie lokale KI für Sie nicht das Richtige sein.

      2) ist bei kostenlosen KI-Systemen typischerweise nicht vorhanden bzw. nur in wenigen Ausnahmefällen für gängige Clouds. Um zu prüfen, ob die Schnittstelle wider Erwarten doch vorhanden ist, müssten Sie sich für eine KI-Plattform entscheiden und dann dazu für Ihre Cloud recherchieren. Oder Sie schreiben hier kurz, welche KI Sie nutzen wollen und was Ihre Cloud ist – dann sehen wir für Sie nach.

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