Drücke „Enter”, um zum Inhalt zu springen.
Ausprobieren
Online Webseiten-Check
Ergebnis in wenigen Sekunden sehen
Auf meiner Webseite sind externe Links mit dem Symbol gekennzeichnet. Datenschutzhinweise · Wissensartikel

Online Marketing durch Reichweitenwerbung mit Bannern

0
Dies ist ein älterer Beitrag, der nicht unbedingt die aktuelle Haltung des Autors darstellt. Insbesondere zu den Themen Datenschutz, Google und Social Media ist der Autor aufgrund mittlerweile gewonnener Erkenntnisse anderer Meinung als früher! Was Web Hosting angeht, empfehle ich Strato, 1&1 und andere große nicht mehr.

Seit Google AdWords Preise sich für Advertiser kaum noch rechnen und der Erfolg fragwürdig ist, sind die auf Impressionen basierenden Werbeformen wieder rentabel.

advertiser photo

Online Marketing durch Reichweitenwerbung

Es dürfte mittlerweile bekannt sein, das Google AdWords nicht unbedingt die günstigste oder beste Form ist, um kontextsensitiv bezahlte Werbung zu schalten. Schnell kostet ein Klick mehrere Euro. Auch bei geringeren Preisen unter der Euro-Grenze ist der Erfolg zweifelhaft, jedenfalls ist das meine Erfahrung aus mehreren Kampagnen für diverse Kunden aus unterschiedlichen Branchen, und zwar für optimierte Werbekampagnen.

Man muss unterscheiden zwischen Werbung mit dem Ziel, reine Konvertierungen zu erwirken und solcher, die in erster Linie zum Aufbau der Bekanntheit gedacht ist. Conversions zu erzielen ist oft eine kostspielige Angelegenheit, denn nach einem Klick auf eine Anzeige springen die meisten User entweder sofort oder vor dem Bestellvorgang wieder ab. Während des Bestellprozesses gehen wiederum einige der potentiellen Kunden verloren, je nach Effektivität der Webseite.

Zahlen für Impressionen

Die Advertisements, welche nach Impressionen, also Ansichten, bezahlt werden, sind da oft vorteilhafter. Zwar zahlt man als Advertiser auch, wenn der User die Anzeige gar nicht angeklickt hat. Dafür ist der Preis für tausend Impressionen aber oft so gering, dass sie das Modell schon bei einer Konvertierungsrate von einem Prozent rechnet. Dann nämlich kostet eine Konvertierung weniger als beim CPC-Modell (CPC = Cost per Click, Kosten pro Klick).

Bannerwerbung

Reichweitenwerbung wird also insbesondere über das TKP Modell abgerechnet. TKP steht für Tausend Kontakte Preis. Der Werbetreibende zahlt also einen recht niedrigen Betrag pro Tausen Einblendungen seiner Werbung, die meist in Form von Bannern ausgespielt wird.

Zahlreiche Bannernetzwerke bieten die Möglichkeit, seine Bannerwerbung zu platzieren oder auch als Publisher aufzutreten und Banner einzublenden. Jedenfalls ist der Vorteil der Bannerwerbung, dass einerseits gelegentlich Conversions zustande kommen, denn unter 1000 Einblendungen wird sicher auch mal ein Klick sein. Und andererseits brennt die Werbung die Botschaft des Banners ins Gehirn des Lesers, wenn man das so formulieren darf.

Es kann natürlich sein, dass ein und derselbe User eine Werbung mehrfach sieht. Um das zu begrenzen, gibt es die sogenannte Frequency Cap, die besagt, wie oft pro Zeiteinheit (oft pro Stunde) eine Ausspielung für denselben Leser stattfinden soll.

Kalkulation der Werbekosten

Bei einem angenommenen Preis von 50 Cent pro 1000 Impressionen (=TKP) kostet eine Impression 0,05 Cent. Oft werden die Ausspielungen zum Vorteil des Advertisers in veTKP veTKP gemessen. eTKP steht für effektiver Tausend-Kontakt-Preis und ist bei einem TKP-Modell gleich dem TKP. Bei CPC Abrechnung, also Bezahlung pro Click, hängt der eTKP für den Publisher von der Anzahl der Gesamtzahl der Werbeeinnahmen ab.

Der veTKP ist der Visible eTKP und findet beispielsweise bei Plista Anwendung (dazu folgt ein Artikel). Eine Werbeeinblendung wird nur dann vergütet, wenn der Banner Above The Fold zu sehen war.

Rechnet man nun mit den 0,05 Cent pro Einblendung und nimmt an, dass jeder 100. Benutzer auf die Anzeige klickt, dann hat man einen effektiven Cost Per Click von 0,05*100 = 5 Cent. Zudem ist als positiver Effekt die Steigerung der Bekanntheit, also der Reichweite der beworbenen Ware, Dienstleistung oder Firma zu verzeichnen, denn ein Banner bleibt sicher in irgendeiner Weise in Erinnerung. Bei entsprechender Gestaltung der Bannerwerbung dann hoffentlich in positiver.

Maximalbudget setzen

Man sollte bei Kampagnen mit Bannern, die auf TKP Basis abgerechnet werden, unbedingt eine Obergrenze für das Budget setzen, denn sonst ist man als Advertiser oft nach einem Tag schon um viele Tausend Euro ärmer. Nicht selten vereinen Bannernetzwerke tausende von Publisher-Webseiten, die wiederum täglich häufig jeweils einige Tausend Einblendungen anbieten, was in Summe pro Tag einige Millionen sind.

PS: Dies ist ein älterer Beitrag.

Wer schreibt hier?
Mein Name ist Klaus Meffert. Ich bin promovierter Informatiker und beschäftige mich seit über 30 Jahren professionell und praxisbezogen mit Informationstechnologie. Im Jahr 2017 bin ich zum Datenschutz gekommen. Mir sind juristische Gegebenheiten nicht fremd. Ich versuche, meine Ergebnisse durch Betrachtung von Technik und Recht zu gewinnen. Das scheint mir jedenfalls absolut notwendig, wenn es um digitalen Datenschutz geht. Ich würde mich freuen, wenn Sie meinen Newsletter abonnieren.
Bitte nutzen Sie bei Verwendung meiner Ergebnissen die Quellenangabe oder verlinken Sie gut wahrnehmbar auf diesen Artikel:
Quelle: Klaus Meffert, Dr. DSGVO Blog, Link: https://dr-dsgvo.de/online-marketing-banner
Einen Kurzlink oder eine Bestätigung für Ihre Quellenangabe erhalten Sie kurzfristig auf Anfrage. Ein Teilen oder Verteilen dieses Beitrags ist natürlich ohne weiteres möglich und gewünscht.
Nächster Beitrag

Social Media Marketing und SEO