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Die KI-Trends für das Jahr 2025

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Das Jahr 2025 brachte einige erhebliche Veränderungen mit sich Der Grund ist die massive Weiterentwicklung von KI-Modellen und KI-Systemen. Welche Veränderungen wird es geben und welche Auswirkungen werden diese haben? Was eine Progonose war, kann jetzt bestätigt werden.

Einleitung

Die folgenden Prognosen zu KI stammen bereits von Ende 2024 und basieren auf der Beobachtung der davor vergangenen Monate. Die Prognosen haben sich gegen Ende des Jahres 2025 größtenteils bestätigt!

Die Prognosen für das Jahr 2026 gibt es hier:

Zu den Beobachtungen gehört auch eine umfangreiche, tägliche Analyse von Open-Source KI-Modellen, KI-Frameworks und KI-Systemen sowie deren Programmierung. Wöchentlich waren und sind erhebliche technologische Fortschritte feststellbar. Andauernd erscheinen neue, leistungsfähigere Sprachmodelle und andere Arten von KI-Modellen.

Unternehmen, die bis jetzt noch keinen KI-Server haben, sollte sich bald einen zulegen (NVIDIA-Consumer Grade GPU). Einzelpersonen sollten sich nach KI-fähigen PCs oder Laptops umsehen (NVIDIA-GPU oder goldener Käfig Apple).

Auch wenn die Skalierung von KI-Modellen nicht mit der bisherigen Geschwindigkeit weitergehen würde, wäre das Ergebnis in sehr absehbarer Zeit eine Superintelligenz.

Begründete Meinung des Autors (siehe Beitrag). Diejenigen, die es anders sehen, werden bald von der Realität schockiert sein oder sie verleugnen. Stand: 02.01.2025

Seit dem Beginn des KI-Zeitalters ist nicht viel Zeit vergangen. Dennoch sind insbesondere im Vorjahr regelmäßig alle paar Wochen oder Monate unglaubliche Fortschritte bezüglich der Fähigkeiten von Künstlicher Intelligenz zu beobachten gewesen. Ein Ende (jedenfalls in der Entwicklung der Möglichkeiten) ist nicht in Sicht.

Sofern Sie den Erkenntnissen aus dem Beitrag folgen können, wäre es empfehlenswert, sich Gedanken über die nahe Zukunft zu machen, sowohl was Chancen als auch was Risiken angeht. Sofern Sie eine Superintelligenz in den nächsten 100 Jahren abstreiten, schreiben Sie doch einen Kommentar mit Kontaktmöglichkeit. Gerne erhalten Sie demnächst eine Rückmeldung.

Prognosen zur Entwicklung von KI

Alle Angaben sind als subjektive Prognosen zu verstehen. Die Prognosen werden zur leichteren Lesbarkeit in Indikativ-Form statt in Konjunktiv-Form gegeben.

Größe von Sprachmodellen

Sprachmodelle (LLMs) werden immer größer und zugleich immer kleiner.

Big Tech Konzerne wie OpenAI, Google, Meta oder Microsoft werden immer größere LLMs produzieren. Bereits angekündigt ist ChatGPT 5 ja schon, mit einer Modellgröße von weit mehr als einer Billion (inoffizielle Zahl). Allerdings wird diese Vergrößerung nicht endlos weitergehen. Zum einen, weil der Ressourceneinsatz riesig ist. Zum anderen, weil immer kleinere LLMs mit hoher Leistungsfähigkeit entstehen. Diese kleineren LLMs sind oft nicht nur wesentlich kleiner als deren größere Pendants, sondern zugleich mindestens genauso gut oder sogar besser. Beispiel: Ein 8B Modell übertrifft das frühere 70B Modell, ist also nur knapp 12 % so groß wie der Vorgänger.

Die Prognose hat sich bestätigt:
Sprachmodelle wie ChatGPT-5 werden immer größer
Open-Source Modelle hingegen werden immer kleiner – und zugleich leistungsfähiger

Größere KI-Modelle werden so lange entstehen, wie dies technisch möglich ist. Die Hauptmotivation ist die Erreichung einer AGI, einer Superintelligenz. ChatGPT hat bereits beim schwierigen ARC-AGI Test einen Score von 87,5 % erreicht. Das dürfte weit mehr sein, als der Durchschnittsmensch imstande ist zu erbringen. Dabei sei angemerkt, dass der ARC-AGI Test so entworfen wurde, dass er für Menschen üblicherweise viel einfacher zu bestehen ist als für KI-Modelle.

Sprachmodelle und andere Arten von KI-Modellen werden gleichzeitig immer kleiner. Aktuelle leistungsfähige Vertreter dieser Modellgattung gibt es bereits. Ein prominenter Vertreter ist Llama3.2:3B. Die kleineren Modelle werden aus zwei Gründen immer leistungsfähiger:

  1. Algorithmen und Trainingsmethoden werden immer besser.
  2. Große Modelle werden als Lehrer verwendet, um Wissen hin zum Schüler-Modell abzusaugen: Knowledge Distillation.

Konsequenzen:

  • KI wird in jeder Art von Endgerät Einzug erhalten: nicht nur in mobilen Endgeräten, sondern sogar auch in Mini-Computern wie dem Raspberry Pi
  • Open-Source KI wird ChatGPT in vielen Bereichen überflügeln
  • KI wird immer schneller, nur nicht bei ChatGPT
  • KI-Modelle können bei Bedarf länger denken, um Ergebnisse zu produzieren, mit denen zunächst nur noch absolute menschliche Experten mithalten können (und später gar nicht mehr)

Intelligenztest

Machen Sie doch mal den Intelligenztest. Hier sind zwei der mehreren hundert Aufgaben aus dem Jahr 2024:

Erstes Beispiel:

ARC-AGI Challenge 2024 (Quelle).

Ergänzen die das rote Kästchen rechts unten, indem Sie die Systematik der drei gegebenen Beispiele erfassen. Jedes Beispiel besteht aus einer Eingabe (obere Zeile "train input") und einer Ausgabe (Kästchen darunter in der unteren Zeilen "train output"). Die Größe des Gitters im roten Kästchen müssen Sie selbst bestimmen.

Zweites Beispiel:

ARC-AGI Challenge 2024 (Quelle).

Die Lösung ist hier bereits angegeben (Kasten rechts unten). Wie lange hätten Sie gebraucht, um die Lösung zu finden? Oder gelang es Ihnen vielleicht gar nicht? Die Lösung finden Sie in der genannten Quelle. Dort sind auch weitere Aufgaben genannt, die oft einfacher und manchmal noch schwieriger sind.

Weil ChatGPT 5 diesen Test mit sehr guten 87,5 % bestand, sollen die Aufgaben für das Jahr 2025 weit schwieriger werden.

Agentensysteme

Ein Agentensystem ist ein Verbund mehrerer logischer Einheiten, die jeweils eigenständig eine konkrete, oft komplexere Aufgabe lösen können. Eine solche Aufgabe könnte beispielsweise eine Online-Recherche sein, oder auch das Abfragen einer Wettervorhersage bei einem Wetterdienst. Die Agenten im Orchester können sowohl mit als auch ohne KI-Unterstützung arbeiten.

Mit Agentensystemen können Aufgaben gelöst werden, die mehrere komplexe Teilschritte zur Lösung bedingen. Eine Herausforderung hierbei ist die Überprüfung der Teilergebnisse. Immerhin muss das Agentensystem entscheiden, ob eine Teilaufgabe erfüllt wurde oder eben nicht. Weiterhin ist es herausfordernd, ein Problem in Teilprobleme zu zerlegen. Drittens ist es entscheidend, die Ergebnisse der einzelnen Agenten korrekt zu interpretieren.

Die Prognose hat sich bestätigt:
Agentensysteme sind massiv im Kommen. Browser wie Comet von Perplexity nutzen Agenten, um komplexe Aufgaben zu erledigen. Die Datensicherheit leidet allerdings auch darunter.

Agentensysteme sind jetzt schon über Jedermann-Plattformen wie n8n orchestrierbar. Allerdings kann man fehlende Programmierkenntnisse nur bedingt durch die Fähigkeiten, die eine Black Box bietet, ersetzen. Insofern wird sich die Spreu vom Weizen trennen, wenn es um zuvor noch nicht gelöste Aufgaben geht, für die keine geeigneten Assistenz-APIs zur Verfügung stehen. Viele Nicht-Entwickler verlassen sich zudem immer mehr auf Dienste mit sehr günstigen Nutzungsentgelten. Das führt mittelfristig zu einer Abhängigkeit, höheren Kosten, Intransparenz und schlechteren Ergebnissen (siehe Black Box).

Konsequenzen:

  • Neue Erfindungen und Wirkstoffe, aber auch Kampfstoffe, werden mit Hilfe von KI entstehen.
  • Der Mensch wird unbedeutender, zumindest was denkende Tätigkeiten bis zu einer gewissen Intelligenzstufe angeht.
  • Die Automatisierung von Prozessen wird massiv voranschreiten.

Aufstieg autonomer Systeme

Autonome Systeme, insbesondere Roboter und Drohnen, werden große Fortschritte erfahren. Immer mehr KI-Zweifler werden erkennen, dass Roboter eine Gefahr für die Menschheit werden. KI-Zweifler werden immer neue Gründe erfinden, warum KI ungleich Intelligenz ist und die menschliche Intelligenz als Maßstab anführen.

Der Aufstieg von Robotern wird bereits im Jahr 2025 einige Jobs wegfallen lassen. Dies dürfte außerhalb Europas beginnen, weil üblicherweise dort die Hersteller dieser Roboter sitzen. In sehr wenigen Jahren werden Haushalte von Gutverdienern, die nicht wohlhabend sein müssen, Haushaltsroboter einsetzen.

Die Prognose hat sich in Teilen bestätigt:
Autonome Fahrzeuge wie Roboter-Taxis sind auf dem Vormarsch und werden in einigen Gebieten massenweise eingeführt.
Drohnen werden in Kriegen immer häufiger für anspruchsvolle Aufgaben eingesetzt.

Cyberangriffe werden zukünftig vermehrt auf solche autonomen Systeme abzielen. Wer noch kein Smart Home hat, aber Nervenkitzel gut findet, sollte sein Haus möglichst bald automatisieren.

Konsequenzen:

  • Der Mensch wird im Alltag und bei wiederkehrenden Industriearbeiten zunehmend entlastet.
  • Die Pflege von Senioren wird etwas entlastet.
  • Krieg wird zunehmend über Drohnen (und im Digitalen) geführt.
  • Der Mensch wird zunehmend unbedeutender. Der Aufstieg der Roboter zeichnet sich immer mehr ab.

Ist KI gleichbedeutend mit Intelligenz?

Spoiler: Ja. Die Intelligenzfunktion des Menschen ist spätestens seit dem Jahr 2017 ("Attention is All You Need") entschlüsselt.

Nebenbei: Hat Intelligenz etwas mit Emotionen zu tun? Ja, aber nur für den Menschen. Kann Intelligenz auch ohne Emotionen existieren? Ja, warum auch nicht? Kann KI Emotionen haben? Ja, über Roboter. Handelt es sich dann um echte Emotionen? Das ist irrelevant, weil nur das Egebnis zählt und nicht, mit welchem "Algorithmus" oder "Mechanismus" es zustande kommt.

KI spaltet die Gesellschaft

Alle, die bei KI an Hexenwerk denken und KI die Fähigkeit zu intelligenten Verhaltensweisen absprechen, werden immer unglücklicher. Viele sehen KI-Systeme als stochastische Papageien an. Sie werden daran verzweifeln, dass KI, die in deren Augen "nur" eine Simulation von Intelligenz ist, immer mehr Aufgaben dem Menschen abnehmen wird.

Auf der anderen Seite stehen die gut informierten Techniker oder Realisten mit ausreichend Vorstellungsvermögen und dem Hang, den Menschen nicht dauerhaft als das Maß aller Dinge ansehen zu müssen. Diese Gruppe von Menschen wird die Chancen und Risiken von KI sehr umfangreich kennenlernen.

Die Prognose hat sich in Teilen bestätigt:
Die KI-Zweifler werden leiser.
Bürokratie hemmt weiterhin unser Land, soll aber anscheinend sukkzessive abgebaut werden.
Deutschland will in Hightech im KI-Bereich und in der Robotik investieren.

Beiden Gruppen, die KI-Zweifler und die KI-Realisten, werden aufeinanderprallen. Es wird gesellschaftliche Spaltungen geben, die bis in die politische Landschaft hinein reichen werden. Bereits jetzt haben Parteien in Deutschland damit begonnen, das Thema KI in deren Parteiprogramm aufzunehmen.

Konsequenzen:

  • In Deutschland wird es keine Volkspartei mit großer Mehrheit mehr geben (außer, ein deutscher Politiker vollbringt eine Heldentat, was ihm die Gunst der Bevölkerung einbringt).
  • Bürokratie wird zu einem immer größeren Problem, weil sie die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen Entscheidungen und dem digitalen Fortschritt immer sichtbarer werden lässt.
  • Die Menschen, die KI die Intelligenz absprechen, werden immer mehr verstummen und sich entweder nicht mehr an ihre früheren Worte erinnern oder Scheinargumente vortragen.

Daten werden immer wichtiger

Der Vormarsch von KI wird dafür sorgen, dass in Europa der AI Act (KI-Verordnung) faktisch zum Verhängen von finanziellen Sanktionen angewendet wird. Ganz anders als bei der DSGVO.

Konzerne wie Google, OpenAI und Microsoft werden immer mehr Daten sammeln und versuchen, sich dabei möglichst wenig erwischen zu lassen. Weiterhin werden diese Konzerne mit Papier auf das Problem des rechtswidrigen Datenmissbrauchs werfen. Dadurch erkaufen sie sich ein paar Jahre Zeit, bis ein Urteil gegen sie gesprochen wird. In dieser Zeit können sie so viel Umsatz generieren, dass die hohen Strafen nur einen Bruchteil der erzielten Einnahmen ausmachen werden.

Die Prognose hat sich bestätigt:
Das Internet als Quelle für KI-Trainingsdaten ist nahezu abgegrast.
Roboter können allerdins beliebig viele weitere Daten selbst sammeln.
Sprachmodelle synthetisieren ihre Daten mit immer raffinierteren Verfahren selbst.
Das "Reasoning" erlaubt es LLMs, aus bestehenden Daten immer mehr Zuammenhänge und Schlussfolgerungen zu extrahieren.

Die EU wird weiter am AI Act basteln und ihn verbessern, denn es gibt kein prominenteres Thema als Künstliche Intelligenz.

Konsequenzen:

  • Es wird darüber nachgedacht werden, Daten zu besteuern.
  • Big Tech Unternehmen werden (über die Jahre hinweg) immer öfter immer höhere Strafen zahlen, bis zu deren Zerschlagung oder Untergang.
  • Datenschutz gewinnt an Bedeutung, auch der lange vernachlässigte Schutz personenbezogener Daten (nur die Hessische Datenschutzbehörde wird weiter wie eine Behörde arbeiten, und die Hamburgische Datenschutzbehörde wird weiter behaupten, Sprachmodelle würden keine personenbezogenen Daten verarbeiten). Selbst Ursula von der Leyen und Olaf Scholz werden einsehen, dass es keine gute Idee ist, eine europäische Cloud zu bauen, die Microsofts technologische Basis nutzt. OK, vielleicht nicht Olaf und Ursula, aber alle anderen.

Eine Superintelligenz wird in den nächsten 6 bis 96 Monaten entstehen.
Wie es dann weitergeht, wollen Sie nicht wissen.

Vorhersage von Klaus Meffert/Dr. DSGVO, Stand: 30.12.2024.
Spoiler: Zunächst geht es mit Robotern weiter.

Sofern Sie in naher Zukunft nicht an eine Superintelligenz glauben, schreiben Sie doch! Ihre Kontaktdaten werden notiert, und Sie erhalten – wenn es soweit ist – eine Rückmeldung mit der Bitte um ein umfanggreiches Eingeständnis Ihres Scheiterns (oder einer kreativen Ausrede). Alternativ gesteht der Autor sein Scheitern ein, auch wenn die subjektive Wahrscheinlichkeit für eine Fehlprognose bezüglich AGI sehr gering ist.

IT-Fachkräftemangel löst sich auf

Deutsche Unternehmen sahen einen Fachkräftemangel bei IT-Personal. Dies kam vor allem daher, weil Unternehmen überwiegend Angestellte suchen. Würden sie nach Externen suchen, würden sie fündig werden. Das gilt für alle Jobs, die nicht dauerhaft vor Ort ausgeführt werden müssen.

Somit sind auch kompetente KI-Berater und KI-Entwickler in ausreichender Zahl vorhanden. Für sie müssen nicht einmal bezahlte Schulungen, Kündigungsfristen, Urlaubstage oder ähnliches berücksichtigt werden. Angestellte hingegen sind oft überfordert damit, ständig neue Dinge über KI lernen zu sollen.

Über die Prognose kann keine genaue Aussage getroffen werden.
Fest steht aber, dass Software-Entwicklung dank KI immer effizienter (günstiger, schneller) stattfindet, und weniger Entwickler benötigt werden. Vielmehr werden wenige sehr gut Entwickler benötigt.

Weiterhin wird KI für eine Produktivitätssteigerung in der Software-Entwicklung und somit in der Effizienz von Geschäftsprozessen führen. Das zusätzlich verfügbare Geld wird teilweise in Sicherheitstechnologie investiert, um die immer mehr zunehmenden Cyber-Angriffe besser abwehren zu können. Diese Angriffe haben nicht KI-Systeme zum Ziel, sondern werden allgemein immer mehr, weil unsere Welt immer digitaler wird. Auch der weiter oben genannte Aufstieg autonomer Systeme macht es für Hacker attraktiver, mehr digitale Angriffe zu fahren. Mit Hilfe von KI können solche Angriffe wiederum besser abgewehrt werden.

Konsequenzen:

  • Auf einmal gibt es genügend KI-Berater und KI-Entwickler und somit Software-Entwickler.
  • Firmen werden einsehen, dass Angestellte nicht die einzige Form der Beschäftigung sind.
  • Software-Entwicklung kostet anfangs mehr Geld, verursacht über die Laufzeit eines Produkts gesehen aber weit weniger Kosten als bisher.

Content-Explosion

KI-generierte Texte, Bilder, Videos und Musik werden das Internet fluten. Trainingsdaten für neue, bessere KI-Modelle werden somit immer schwieriger zu finden. Deshalb werden Trainingsdaten zunehmend synthetisch generiert und auch über die Umwelterfahrung autonomer Systeme (Roboter, Drohnen) assimiliert.

Vor vielen Jahren erschien dieser Artikel auf Dr. DSGVO. Die damalige Content-Explosion hatte allerdings wenig mit der heutigen zu tun.

Die VG Wort wird ihr Vergütungsmodell umstellen, weil zahlreiche Autoren ihre Texte überwiegend mit KI erstellen werden. Autoren handgeschriebener Texte werden über die VG Wort bei gleicher Arbeit weniger Tantieme als zuvor erhalten. Ganz unbeabsichtigt hat die VG Wort durch ihre Bürokratie das Problem bereits teilweise gelöst: Jeder Autor darf pro Jahr maximal 4000 Zählmarken bestellen. Ohne Zählmarke keine Ausschüttung. Um die 4000 Zählmarken herunterzuladen, muss man im VG Wort-Autorenbereich 80 Mal klicken (2x pro Download). Puh, ganz schön viel Arbeit, aber auch ein guter Schutz vor KI-Inhalten… Bis 4000 Artikel erreicht sind, müsste die KI allerdings ein paar Stunden lang arbeiten. Völlig unrealistisch…

Die Prognose hat sich voll bestätigt:
KI-generierte Inhalte nehmen im Internet immer mehr zu.
Auch Fake Videos oder Phishing Mails können in erstaunlicher Qualität mit KI erstellt werden.

KI-generierte Texte und Bilder in sehr guter Qualität werden immer leichter generierbar. Mit Hilfe einer Automatisierung können Programmierer Blog-Artikel, News-Feeds und zu Unternehmenswissen thematisch passende PowerPoint-Präsentationen entstehen lassen. Das alles wird vollautomatisch und mit minimalem menschlichen Eingriff stattfinden. Der "Human in the loop" wird immer unwichtiger.

KI-Inhalte werden zunehmend zur Meinungsbildung eingesetzt. Jeder wird zum KI-Experten. Jeder wird zum Experten für Thema X. Agentensysteme versetzen viele in die Lage, selbst Experte für Thema X zu werden, ohne etwas von dem Thema zu verstehen. Unternehmen werden länger brauchen, um echte KI-Experten ausfindig zu machen.

Konsequenzen:

  • Videos und Bilder werden immer realistischer. Viele trauen einem Video oder Bild nicht mehr.
  • KI-Texte werden das Internet fluten. Suchmaschinen in ihrer bisherigen Form werden aufhören zu existieren.
  • Jobs von Übersetzern, Textern, Illustratoren, aber auch von SEO-Spezialisten werden immer unbedeutender.
  • Ein schlechter Programmierer bleibt weiterhin ein schlechter Programmierer, trotz KI-getriebenen Code Generatoren. Nur kann jetzt jeder etwas programmieren, was vorher undenkbar war.

Weitere Thesen in Kürze:

  • Staaten werden beginnen zu begreifen, dass nicht nur Geld, sondern auch Informationen besteuert werden müssen. Informationen sind schon jetzt ein Gegenwert, der Geld oft ersetzt. Große Technologiekonzerne machen sich dies zunutze, um Steuern zu umgehen und immer mächtiger zu werden.
  • Immer mehr Nicht-Techniker werden Software-Lösungen herausbringen. Sie nutzen dafür Tools wie n8n und Schnittstellen zu größeren KI-Modellen. Dies wird zu einer Überflutung des Marktes mit mittelmäßigen Lösungen führen, die auf den ersten Blick toll aussehen, aber überwiegend nur für Einzelanwender geeignet sein werden.
  • Die informatorische Kriegsführung wird weltweit massive Probleme verursachen. Die langsamen Demokratien werden gegenüber Diktaturen und autokratischen Regimes das Nachsehen haben.
  • Die Politik und das Rechtssystem in Deutschland werden noch überforderter sein als bisher. Das Internet-Neuland wird auch weiterhin im Internet hinterher hängen und sich von Lobbyisten und schlechten Beratern lähmen lassen. Viele Deutsche verstehen weiterhin nicht, dass Datengeschenke an Google, Microsoft, Meta und OpenAI kein Segen sind, sondern der Beginn vom Ende von Europa.
  • Deutsche Unternehmen werden aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen und KI für die Optimierung von Geschäftsprozessen einsetzen.
  • Immer mehr Unternehmen werden sich fragen, ob ihre Daten bei OpenAI und/oder Microsoft und/oder bei anderen amerikanischen Unternehmen und deren staatlich angegliederte Geheimdiensten sicher sein werden. Es geht dabei vorwiegend nicht um den Schutz personenbezogener Daten, sondern um Geschäftsgeheimnisse.

Konsequenzen:

  • Teile meiner Antwort könnten Sie verängstigen…

Ausblick

Das Jahr 2025 wird sehr spannend sein. Die Fähigkeiten, die KI bietet, werden ins Unvorstellbare steigen. Es ist jetzt unvorhersehbar, wo wir in 2026 stehen werden. Vor wenigen Jahren noch war es mit recht hoher Zuverlässigkeit möglich, Prognosen über einen Zeitraum von einem Jahr zu treffen. Diese Zeiten sind vorbei.

Alle KI-Realisten denken zukünftig nach Möglichkeit in Zeiträumen von Minuten, Tagen oder Wochen, aber nicht mehr in Monaten oder gar Jahren. KI-Zweifler werden aufgrund der Überlegenheit von KI nur ungern mit KI-Systemen arbeiten, oder sie tun es heimlich und verraten es niemandem.

KI wird in mobilen Endgeräten vollständig angekommen sein. Dies wird zu einer Revolution führen, die größer ist, als die Einführung mobiler Endgeräte selbst. Jeder, der nicht völlig geblendet ist, wird sehen, dass es mit dieser Entwicklungsgeschwindigkeit über kurz oder lang nicht weiter gehen wird und sich eine Singularität abzeichnet.

Bis zu dieser Singularität, die in naher Zukunft liegen wird, sollte jeder die Chancen von Künstlicher Intelligenz bestmöglich nutzen.

Bald wird hier auf Dr. DSGVO berichtet über:

  • Hetzner: Optimierte Offline-KI, Success Story
  • DEEPL: Sichere KI aus Deutschland, Interview
  • Nachrichten aus aller Welt zum Thema X: Ermittelt, zusammengestellt, zusammengefasst,verschlagwortet und übersetzt mit KI. Sie können für das Thema "KI" bereits einen extra KI-Newsletter auf Dr. DSGVO abonnieren.

PS: Dieser Text wurde, bis auf das Beitragsbild und die hier unsichtbare SEO-Zusammenfassung für Suchmaschinen, vollständig manuell und ohne KI erstellt. Übersetzungen dieses Textes in Sprachen ungleich Deutsch werden mit KI übersetzt.

KI-Beratung, KI-Lösungen

Umfassende Beratung (fachlich, rechtlich, technisch):

Leistungsangebot:

  • Erstberatung inkl. Machbarkeitsaussagen
  • Schulungen und Workshops für Führungskräfte, Berufsgeheimnisträger, Angestellte, Entwickler
  • KI-Lösungen mit und ohne ChatGPT/Azure. Cloud oder eigener KI-Server

Ihre Anfrage

Oder Mail an ki@dr-dsgvo.de

Wer schreibt hier?
Mein Name ist Klaus Meffert. Ich bin promovierter Informatiker und beschäftige mich seit über 30 Jahren professionell und praxisbezogen mit Informationstechnologie. In IT & Datenschutz bin ich auch als Sachverständiger tätig. Ich stehe für pragmatische Lösungen mit Mehrwert. Meine Firma, die IT Logic GmbH, berät Kunden und bietet Webseiten-Checks sowie optimierte & sichere Lösungen an (mit und ohne KI).
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Quelle: Klaus Meffert, Dr. DSGVO Blog, Link: https://dr-dsgvo.de/die-ki-trends-fuer-das-jahr-2025
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