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Ein Leben ohne Facebook: Geht das wirklich und wenn ja, warum nicht schon früher?

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Jeden Tag eine gute Tat. Das könnte schwierig werden, wenn hiermit das Löschen von Social Media Profilen gemeint ist. Ganz im Sinne des Datenschutzes, aber auch, um die dubiosen Geschäftspraktiken von Facebook einzudämmen, wird jetzt mein Facebook Konto gelöscht.

Einleitung

Spoiler: Ja, ein Leben ohne Facebook funktioniert, und zwar ohne Schäden davonzutragen oder Verluste verzeichnen zu müssen. Im Gegenteil, alles wird besser, außer für Facebook.

Fast jeder in Deutschland scheint auf Facebook aktiv zu sein. Warum? Weil jeder auf Facebook ist. Warum noch mal? Darum. Angeblich ist Facebook lebensnotwendig. Angeblich ist Facebook Werbung essentiell, um geschäftlich erfolgreich zu sein. Bullshit. Wichtiger ist zunächst, die Grundprobleme des Verkaufens zu lösen, bevor es an die Feinheiten geht.

Gleich erfahren Sie, wie Sie ein besseres Leben ohne Facebook führen können. Löschen Sie Ihr Facebook Konto, alle Facebook Apps und spüren Sie die Erleichterung in sich aufsteigen. Doch zuerst ein kleiner Ausflug.

Facebook hat in der näheren Vergangenheit folgendes bewiesen:

  • Die eigenen Nutzungsbedingungen wurden für eine Million „Prominente“ weltweit von Facebook nicht angewandt (Facebook Files)
  • Die Daten vieler Facebook-Nutzer waren nicht sicher und wurden von Hackern erbeutet und zum Verkauf freigegeben
  • Donald Trump konnte mithilfe von Facebook die Wahl beeinflussen
  • Der Newsfeed Algorithmus von Facebook begünstigt negative Schlagzeilen und spalterische Aussagen
  • Facebook schadet der deutschen Wirtschaft, weil Datenschutzregeln nicht ganz so genau genommen werden
  • Facebook behindert und bedroht Forscher, die zeigen wollen, wie der Facebook Algorithmus arbeitet

Und warum sind dann so viele noch bei Facebook? Weil da so viele putzige Katzenbilder sind. Und weil Unternehmen auf Facebook ganz viel Geld verdienen können. Wer hat dieses Gerücht eigentlich in die Welt gesetzt?

Einige Fakten zu Facebook

Vor der DSGVO hatte ich zusammen mit meinem Team Werbung auf Google und Facebook geschaltet, mit Erfolg. Der Erfolg bei Facebook war allerdings sehr begrenzt, trotz des damals perfekten Markts. Ich behaupte, dass Facebook Werbung sich nur für ganz wenige Unternehmen rechnet, die den richtigen Markt und die richtigen Berater haben. Sorry ich vergaß, es gibt ja viele Tausende tolle Berater, die ganz bestimmt wissen, wie es geht. Auf anderen Werbeplattformen funktionierte es übrigens besser. Wie gesagt, ist das sicher auch abhängig von der Zielgruppe. Facebook jedenfalls steht nicht für ein besonders seriöses Medium.

Zu dieser Zeit betrieben wir auch professionell eine Facebook Unternehmensseite, Fanpage genannt. Wir erstellten jeden Tag Posts mit professionellen Illustrationen und Texten. Im Endeffekt kam dabei nur Arbeit heraus, die durch nervige Kommentare, die beantwortet werden wollten, noch erhöht wurde.

Zu Beginn der Coronapandemie in Deutschland startete ich ein kostenfreies online Hilfsprojekt für die heimische Wirtschaft. Das Hilfsprojekt war ein voller Erfolg. Alleine für eine Stadt mit 20.000 Einwohnern wurden in wenigen Wochen über 30.000 € Umsatz über meine Plattform erwirtschaftet. Auch auf Facebook versuchte ich, den Erfolg durch Verbreiten der Botschaft zu vergrößern. Das Ergebnis war, dass viele Menschen auf Facebook meine Beiträge teilten und gelikt haben. Aber keiner hat etwas getan, damit das Projekt vorankommt. Anscheinend haben viele ihre Aktion des Teilens und Likens mit ich tue etwas für andere gleichgesetzt.

Wenn jemand auf Facebook seinen Geburtstag eingetragen hatte, sah ich regelmäßig dutzende von Kurztexten wie Herzlichen Glückwunsch oder massenweise dieser Daumen hoch-Symbole. Wozu das gut sein soll, habe ich nie verstanden. Sicher freut sich der Jubilar extrem darüber, dass jemand ihm auf eine automatische Benachrichtigung von Facebook hin einen ganz lieb gemeinten, langweilen, Zweiwörter zugeworfen hat.

In einigen Gruppen konnte jeder eine Frage zum Thema stellen, das zur Gruppe passte. So gab es Gruppen zum Thema Datenschutz ebenso wie zur Programmierung oder zum Online-Marketing. Die Fragen waren teils ganz schön dämlich, oft aber auch berechtigt. Eine eigene Recherche im Internet hätte die Antwort zutage gefördert. Andererseits gab es auf Fragen von mir, zu denen ich nichts im Netz fand, nur Antworten ohne Nutzen. Viele Fragen wurden durch Diskussionen und den Austausch von Meinungen beantwortet.

Beiträge in Facebook-Gruppen, die mit einem Link auf die eigene Webseite versehen waren, wurden in meinen Fällen deutlich geringer angeklickt als auf anderen Netzwerken. Meine Theorie ist, dass Facebook kein Qualitätsmedium ist. Ich verrate hier mal was ganz Aufregendes: Wer sich die Mühe macht, andere Dinge zu tun als andere oder sie besser zu tun als andere, wird mehr Erfolg haben. „Alle“ machen Facebook Werbung. Wenn irgendetwas von allen gemacht wird, hat es einen ähnlichen Effekt, als würde es niemand tun. Alleine das Nutzen von Plattformen, die zum eigenen Produkt gut passen, reicht schon für einen Erfolg. Meist ist diese Plattform, die zum Produkt passt, nicht Facebook, so meine These.

Manchmal hatte jemand auch einen Auftrag ausgelobt und wollte einen Dienstleister finden, der erstens ganz bestimmt superkompetent und zweitens supergünstig ist, am besten gar nichts kostet. Am Ende wird wohl oft kein Auftrag vergeben, sondern die kostenfreien Tipps werden eingesammelt und zu einem Ergebnis welcher Art auch immer kombiniert.

Wer Veranstaltungen in der Nähe sucht, kann Facebook nutzen oder es sein lassen. Auch anderswo finden sich Events in der Nähe, beispielsweise in einer Suchmaschine. Manchmal zeigt Facebook an, dass ein Freund zu einer bestimmten Veranstaltung geht. Bestimmt will ich auch da hin, denkt sich Facebook. Kann sein, aber das könnte man durch klassische Kommunikation noch besser herausfinden.

Apropos Freunde: Nein, es sind nicht alles meine Freunde, was auf Facebook als Freund bezeichnet wird. Vielmehr gibt es darunter nicht selten Datendiebe oder sonstige Kriminelle. Auch Crawler können Profile abgrasen und die öffentlich gemachten Informationen wie E-Mail-Adresse oder Telefonnummer abgreifen und für Social Engineering-Attacken nutzen (Spear Phishing etc.). Wussten Sie, dass man sehr leicht eine E-Mail mit fast jedem beliebigen Absender schreiben kann, ohne dass der Empfänger die Möglichkeit hätte, die Fälschung zu erkennen?

Ein Bekannter von mir hatte bis zum Kennenlernen seiner Frau seine Geburtstagseinladungen immer auf Facebook in einer privaten Gruppe veröffentlicht. Das führte dazu, dass viele die Einladung nicht fanden oder einige Informationen zu fehlen schienen, weil der Einladende alles schnell in sein Handy getippt hatte. Wie schön ist doch die persönliche Einladung.

Viele Kleinstbetriebe haben keine eigene Webseite, sondern nur eine Facebook Unternehmensseite. Ihr Unternehmen hängt quasi an deren Facebook Account. Sie unterwerfen sich einem Internetkonzern möglicherweise auf Lebenszeit, könnte man in vielen Fällen wohl feststellen. Wie traurig ist das? Abhängig sein von einem amerikanischen, profitgetriebenen Internetkonzern, der Menschenrechte mit Füßen tritt (siehe etwa Facebook Files).

Facebook Konto löschen

Jetzt kommen wir zum eigentlich Wichtigen. Das eigene Facebook Konto zu löschen, ist in kürzester Zeit erledigt, zumindest angestoßen. Wie das geht, zeigen die folgenden Screenshots für den PC. Auf dem Smartphone ist es sicher ähnlich machbar. Wer es nicht hinbekommt, kann mich gerne anschreiben.

Haben Sie auch Fanpages, also Unternehmensseiten, finden Sie weiter unten einen Abschnitt, der erklärt, wie diese gelöscht werden können. Sofern Sie der einzige Administrator einer Fanpage sind, sollte diese automatisch mit dem Konto mitgelöscht werden.

Zum Löschen des Facebook-Kontos zuerst das Menü aufrufen (PC-Ansicht):

Facebook-Menü aufrufen (PC-Ansicht).

Danach die Einstellungen anklicken.

Aufruf der Einstellungen (PC-Ansicht).

Jetzt wieder auf Einstellungen klicken.

Endlich die Facebook-Einstellungen aufrufen.

Nun sind wir kurz davor, ein Leben ohne Facebook führen zu können. Im folgenden Menü findet sich die Möglichkeit, das eigene Facebook Konto zu löschen.

Weitere Facebook-Einstellmöglichkeiten aufrufen.

Nun erscheinen folgende Möglichkeiten.

Aufruf der Funktion zum Löschen des eigenen Facebook-Kontos.

Nach Klicken auf Ansehen rechts neben Deaktivieren und Löschen erscheint folgende Bild:

Möglichkeit zum Löschen eines Facebook Kontos.

Nun hilft ein Klick auf die Option Konto löschen weiter. Das Bild verändert sich nun zu folgendem:

Ein Klick auf den Button Weiter und Konto löschen zwingt uns noch einmal, ganz runterzuscrollen:

Funktion zum Löschen des eigenen Facebook-Kontos.

Dort findet sich der lange ersehnte Button Konto löschen. Gleich ist es geschafft. Nach Klick auf den Button erscheint noch eine Passwortabfrage: Sicher ist sicher, ganz das Motto von Facebook.

Bevor wir diesen Schritt gehen, könnte ein Hinweis in diversen Facebook Gruppen oder auf dem eigenen Facebook Profil nicht schaden, um andere ebenfalls zur Kontolöschung zu bewegen.

Viel Spaß Euch allen auf Facebook bzw. meine Hoffnung, dass jeder einmal darüber nachdenkt, ob Facebook wirklich so nützlich ist wie viele meinen. Für mich hat Facebook nur einen so geringen Nutzen, dass die Nachteile überwiegen. Die Nachteile sind insbesondere erbärmlicher Schutz der eigenen Daten, profitgetriebenes Geschäftsgebaren von Facebook, deswegen Spaltung der Gesellschaft und unnötige Verbreitung von Lügen + Hetze, zudem Schädigung unserer heimischen Wirtschaft, weil sich hier die meisten Unternehmen mehr an Gesetze halten als Facebook. Ich lösche jetzt mein Facebook Konto und werde ein Leben mit mehr Zeit für die wirklich wichtigen, nützlichen und schönen Dinge führen. Das Ende meiner Unterstützung dieser fragwürdigen Plattform wird sich wohl noch einen Monat hinziehen, weil Facebook alles tut, um das endgültige Löschen meines Profils zu verzögern. Aber ich werde tapfer sein. Seid ihr es auch? So schwer ist es nicht.

Abschied von Facebook.

Keine Angst. Facebook löscht diese Posts nicht sofort, sondern lässt sich damit einige Tage, Wochen oder Monate Zeit. Man muss auch keine Angst vor dummen Kommentaren haben, denn die werden nicht mehr gelesen, das Konto ist ja weg. So schön kann das Leben sein.

Nach Eingabe des Passworts zum Facebook Konto im nun erscheinenden Popup fragt Facebook vorsichtshalber noch einmal nach, bevor man den größten Fehler seines Lebens begeht:

Facebook möchte nur unser Bestes.

Endlich geschafft. Das Facebook Konto ist in Löschung begriffen. Schon merkwürdig, dass alles so wenig endgültig ist bei Facebook. Nun auf gar keinen Fall bei Facebook wieder anmelden, denn sonst war alles umsonst. So jedenfalls steht es auf der nun erscheinenden Anmeldeseite, weil man durch den Löschvorgang ausgeloggt wurde.

Danke für diese Möglichkeit, Facebook.

Am besten die Facebook App von allen mobilen Endgeräten löschen. Das hat zugleich den Vorteil, dass mehr Speicher frei ist und Akku sowie Netzlast geschont werden. Eine App kann übrigens, zumindest auf einem Android Endgerät durch langes gedrückt halten des Icons und Klicken auf Deinstallieren gelöscht werden. Nicht vergessen, auch den Facebook Messenger zu entfernen, denn der wird auch nicht mehr benötigt. Wer Ihnen etwas mitteilen möchte, findet sicher einen Weg. Außer, es war nicht wichtig.

Facebook Fanpage löschen

Haben Sie Fanpages, die nicht nur von Ihnen betreut werden, können Sie diese explizit wie folgt löschen. Sind Sie der einzige Administrator, solle die Unternehmensseite bereits mit der oben beschriebenen Kontolöschung verschwinden.

Auf dem PC klickt man oben rechts auf das im Bild mit einem roten Viereck markierte Symbol:

Der Beginn eines besseren Lebens ganz ohne Facebook.

Sodann führt ein Klick auf das Menü Seiten zur Verwaltung der eigenen Fanpages.

Nun die zu löschende Fanpage durch Anklicken des Namens aufrufen. Wenn nervige Popups hochkommen, diese entsprechend wegklicken. Bei der Nachfrage nach WhatsApp oder ob man wirklich Whatsapp Ads verlassen möchte, auf Verlassen klicken.

Ja, wir wollen WhatsApp gar nicht erst betreten, also verlassen.

Ja, wir wollen WhatsApp mit unserer Unternehmensseite verlassen, bzw. gar nicht erst verknüpfen.

Jetzt im Menü Mehr den Menüpunkt Tabs bearbeiten anklicken:

Daraufhin erscheint eine Seite mit Aktionen. Dort auf Allgemein klicken, woraufhin sich rechts im Bereich weitere Optionen darstellen:

Option zum Löschen einer Business Seite auf Facebook.

Rechts im Bereich ganz runterscrollen und auf Seite entfernen klicken. Manchmal springt die Ansicht wieder hoch. Dann wieder runterscrollen. So leicht verwirrt Facebook uns nicht.

Dann auf den erscheinenden Text <Seitenname> dauerhaft löschen klicken und die Sicherheitsabfrage bestätigen.

Sicherheitsabfrage vor Löschen einer Facebook Fanpage.

Fertig. Die Seite wurde gelöscht bzw. fast, denn innerhalb von 14 Tagen kann sie unnötigerweise wiederhergestellt werden.

Zur Sicherheit informiert Facebook noch einmal, dass diese fatale Aktion wieder rückgängig gemacht werden kann. Aber wer will das schon?

Wir werden das natürlich nicht tun und die Facebook Seite durch 14-tägiges Nichtstun endgültig löschen.

Facebook hat nun weniger Informationen, mit denen sich dieses Unternehmen auf Kosten anderer bereichern kann. Herzlichen Glückwunsch!

Fazit

Nun haben Sie also hoffentlich auch kein Facebook-Konto mehr. Was nun, wenn jemand Sie unbedingt auf Facebook zu einer Feier oder ähnlichem einladen will? Fragen Sie, ob derjenige nicht eine Brieftaube schicken kann. Das scheint die einzige Alternative zu Facebook zu sein.

Was tun, wenn Sie wissen möchten, was in Ihrer Nähe am Wochenende los ist? Da bin ich überfragt. Außer Facebook fällt mir jetzt wirklich keine Möglichkeit ein, wie man das herausfinden könnte.

Sie haben gehört, dass Facebook 10.000 neue Jobs in Europa schaffen möchte, um das Metaverse zu programmieren. Am besten unterstützen Sie dieses Vorhaben nicht. Idealerweise wird entweder keine Lösung dieser Art entstehen, wenn sie nicht benötigt wird. Oder ein anderes Unternehmen, was wahrscheinlich sympathischer erscheint als Facebook wird sich darum kümmern.

Kennen Sie Pablo Emilio Escobar Gaviria? Es war der größte Drogenbaron in den 1980er Jahren und stammt aus Kolumbien. Unter seiner Führung entstand das Medellín-Kartell. Pablo Escobar hatte für Armenviertel in seiner Nähe einige Millionen Dollar verschenkt, damit Schulungen, Kindergärten und Bolzplätze entstanden. Vorher hatte er tausende von Menschen umbringen lassen, mit Terror überzogen und noch viele mehr drogenabhängig gemacht. Wie ist also die „gute Tat“ von Pablo Escobar zu bewerten?

Wer schreibt hier?
Mein Name ist Klaus Meffert. Ich bin promovierter Informatiker und beschäftige mich seit über 30 Jahren professionell und praxisbezogen mit Informationstechnologie. Im Jahr 2017 bin ich zum Datenschutz gekommen. Mir sind juristische Gegebenheiten nicht fremd. Ich versuche, meine Ergebnisse durch Betrachtung von Technik und Recht zu gewinnen. Das scheint mir jedenfalls absolut notwendig, wenn es um digitalen Datenschutz geht. Ich würde mich freuen, wenn Sie meinen Newsletter abonnieren.
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  1. Stefan

    Cool. Ich war noch nie bei Facebook und weiß daher nicht, was ich verpasst habe.

    Vor ein paar Jahren hatte ich überlegt beizutreten, weil einige “analoge” Freunde dort sind. Aber da waren schon zu viele Dinge über Facebook bekannt geworden, die mich dann von einem Beitritt abgehalten haben.

    Und ja, ich kann bestätigen: Es gibt ein Leben nach bzw. ohne Facebook. Erstaunlicherweise.

    • Dr. DSGVO

      Das finde ich super!
      Sicher der beste Ansatz, gar nicht erst sein Leben an Facebook zu übergeben, wenn man die massiven Datenspenden (inkl. oft hunderter oder tausender persönlicher Bilder und Aussagen), die alle Facebook-Nutzer an den Facebook-Konzern geben, mal so bezeichnen möchte.

  2. r. m.

    War nie bei FB, aber die Gewissheit, dass meine Daten und Bilder über Familie (#Familientreffen), Freunde (#Geburtstagsparty) und sogar Sportvereine (#unsereErfolge) dort auffindbar sind nervt. Denke grade auch an den (inzwischen ja zumindest abgeschaften) “Freundefinder” der die Kontaktdaten aus dem Adressbuch “netterweise” hochgeladen hat.

    Gratuliere zu diesem einschneidenden und vorbildhaften Schritt. Die meisten reden nur drüber und keiner macht ernst. Hoffe, dass es sich dauerhaft befreit und gut anfühlt.

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