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Was ist WordPress?

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Dies ist ein älterer Beitrag, der nicht unbedingt die aktuelle Haltung des Autors darstellt. Insbesondere zu den Themen Datenschutz, Google und Social Media ist der Autor aufgrund mittlerweile gewonnener Erkenntnisse anderer Meinung als früher! Was Web Hosting angeht, empfehle ich Strato, 1&1 und andere große nicht mehr.

WordPress ist die beliebteste Blog-Software der Welt und das nicht ohne Grund. Zudem ist WordPress ein Content Management System (CMS) der Extraklasse und vor allem, es ist kostenlos.

Ein CMS bietet gegenüber einer klassischen Homepage, die aus HTML+CSS besteht und keine Admin-Oberfläche oder Verwaltungswerkzeuge zur Verfügung stellt, einige Vorteile. Dieser Artikel gibt einen Überblick, warum es sich mehr als lohnt, auf WordPress umzusteigen und stupiden Webseiten den Garaus zu machen.

Was genau ist WordPress ?

Die Frage ist berechtigt, denn WordPress lässt sich nicht in einem Satz erklären und erfüllt auch nicht nur einen Zweck. Installiert man WordPress, dann steht ein vollwertiges Blog-System ready-to-run zur Verfügung, ohne dass man dafür noch etwas tun muss. Ein Blog erlaubt es, Beiträge zu schreiben, welche von anderen Usern kommentiert werden können. Weiterhin haben gute Blogs eine Suchfunktion, ein Archiv und ein Kategoriensystem. All das sind auch die WordPress Vorteile direkt nach der Installation.

Darüber hinaus bietet WordPress mit seinem Plugin-System und den konfigurierbaren Themes eine einfache, aber ebenso mächtige Möglichkeit, ganz andere Webseiten als Blogs zu bauen. Man kann mit wenig Aufwand eine vollwertige Webpräsenz mit komfortabler Inhalteverwaltung, feingranularen Benutzerechten, Social Media Funktionen, Integration von Google Analytics, Suchmaschinenoptimierungsfunktionen (SEO) und vielem mehr hochziehen.

Insgesamt kann WordPress am besten als CMS, also als Content Management System bezeichnet werden. Das ist eine Software, die umfassend die Verwaltung von dynamischen Inhalten erlaubt und dafür hochwertige Tools zur Verfügung stellt.

WordPress Vorteile

Was macht WordPress besser als andere Content Management Systeme wie Magento, Typo3, Joomla oder Drupal? Die anderen genannten sind die nach WordPress ebenfalls recht bekannten Systeme zum Aufsetzen von Blogs und ähnlichem.

Die folgende Infografik zeigt eine Übersicht der wichtigsten Systeme auf dem Markt:

Vergleich Content Management Systeme

Zum Vergrößern der Grafik einfach drauf klicken. Sehr schön zu sehen: Die Verbreitung der einzelnen Plattformen, auch wenn die Grafik etwas älter ist.

Hier einige der wichtigsten Gründe, die für WP sprechen:

Plugins

Aufgrund seiner massiven Verbreitung gibt es für das WordPress CMS mehr Plugins als für jedes andere System dieser Art. Die Anzahl geht laut dieser offiziellen Seite an die 40000, mit über 930 Millionen Downloads bisher.

Plugins sind Erweiterungen des Kernsystems. Eine Erweiterung gibt Softwareherstellern die Möglichkeit, zur Standardsoftware WordPress Vorteile hinzuzufügen durch neue Funktionalitäten, die WordPress bisher nicht geboten hat. Beispiele sind SEO und SEM Optimierungen, Caching von Inhalten, Zugriffsrestriktionen wie die Anzahl der erlaubten Login-Versuche pro Zeiteinheit, Auswertefunktionen oder gleich eine vollwertige Shop-Funktion mit umfassendem eCommerce Charakter.

Einfachheit der Bedienung

Ganz wichtig für den Erfolg von WordPress ist die einfache Bedienung und die übersichtliche Admin-Oberfläche. Ruck zuck hat man einen Beitrag oder einen Entwurf erstellt und zusammengeklickt. Kleiner Tipp: Entwürfe kann man superschnell über das Dashboard anlegen (siehe rot umrandeten Bereich):

Schneller Entwurf unter WordPress

So vergisst man seine Artikelideen nicht und kann den Entwurf später fertig stellen und ihn veröffentlichen. Die Bedienung ist für jeden zu verstehen. Andere CMS wie Typo3 oder Magento bieten ebenfalls einiges an Komfort. Da WordPress aber von viel mehr Usern verwendet wurde und wird, sind wesentlich mehr Erfahrungswerte in die Optimierung der Bedienung eingeflossen.

Alleine das eingängige System der Beiträge mit Entwurf, Revisionen und veröffentlichter Version ist toll gemacht. Auch andere alltägliche Aufgaben wie das Aktualisieren von Plugins, das Freigeben von Kommentaren oder das Verwalten von Kategorien und Schlagworten zu Artikeln zeigen wie gut durchdacht WordPress ist.

Webhosting überall möglich

Aufgrund der Beliebheit des Contenz Management Systems bieten nahezu alle Provider ein Hosting von WordPress Lösungen an. Technologische Basis sind übrigens PHP und MySQL. Die Softare selbst ist Open Source. Das vereinfacht die manuelle Installation und Anpassung von WordPress enorm. Natürlich ist letzteres nur relevant für die, die tiefer einsteigen möchten.
Grundsätzlich ist es nicht notwendig, Programmierkenntnisse zu besitzen. Der folgende Abschnitt illustriert einige der von Hause aus mitgelieferten Möglichkeiten, komfortabel die Konfiguration anzupassen.

Webmaster Funktionen

Das ist auf Dauer vielleicht der wichtigste Block. Beispiel Redirections bzw. Umleitungen: Wann immer sich der Name einer Webseite ändert oder man bestehende (veraltete) Pages entfernen will, bekommt man Probleme mit Suchmaschinen, Broken Links und nicht auffindbaren Seiten. Mit dem Plugin Redirection kann man dieses Problem supereinfach lösen.

Zusätzlich kann man komfortabel eine Standard 404 Seite konfigurieren, beispielsweise einen prominenten Beitrag, der anstelle eines Textes wie „Diese Seite gibt es nicht“ dargestellt wird! Mit einem Klick bestimmt man diese Fehlerseite, ganz ohne Editieren von Textdateien.

Gar nicht zu reden von Online Marketing Maßnahmen. SEO geht wirklich einfach, wenn man die nötigen Tools zur Verfügung hat. Ganz anders sieht das aus, wenn man in HTML Code rumwerkeln muss.

WordPress Webseiten sehen einfach gut aus

Das liegt zum einen an den zahlreichen verfügbaren CMS Themes, die man komfortabel und mit wenigen Klicks anpassen oder über den Dateieditor nach Belieben an die eigenen Bedürfnisse adaptieren kann. Direkt nach der Installation schon ist ein Theme gesetzt, mit dem man direkt starten kann. Ein anderer Grund ist die oben schon erwähnte Einfachheit, mit der man WordPress als Webmaster bedienen kann. Das führt dazu, dass wichtige Änderungen nicht aufgeschoben werden müssen, sondern direkt angegangen werden können. Denn eine einfache Oberfläche lädt gerade dazu ein, hier und da eine Funktion aufzurufen, es macht richtig Spaß mit WordPress zu arbeiten und die Resultate quasi in Echtzeit zu sehen.

Visueller Editor von WordPress

Der WYSIWYG-Editor für Beiträge und Seiten ist das, was man sich unter einem guten Editor vorstellt. Jeder Anfänger kann ihn bedienen und sieht sofort visualisiert, wie der eingegebenen Text aussieht. Profis verwenden gerne auch die Textansicht des Editors, die maximale Flexilität beim Anpassen des Contents bietet.

WordPress erfreut Suchmaschinen wie Google

Alle mit WordPress erstellten Seiten können grundsätzlich mindestens als halbwegs professionell angesehen werden, im Gegensatz zu selbst gebastelten Homepages, die oft nicht einmal auf mobilen Endgeräten vernünftig aussehen (siehe Mobilegeddon). Außerdem bieten die vielen SEO-Plugins eine enorme Unterstützung, um Google-konforme Seiten zu bauen, die hohen Qualitätsansprüchen genügen.

WordPress bietet eine hohe Skalierbarkeit

Egal, ob eine einfache Homepage mit nur wenigen Seiten erstellt werden soll oder ein umfangreiches Blog-System, ein Webshop mit E-Commerce Funktionen oder eine vollumfängliche Webpräsenz mit Kundenlogik. WordPress bietet von Hause aus alles, was nötig ist um jede Art von Webseite zu bauen und mit Hilfe von Plugins mit sehr wenig Aufwand zum Laufen zu bringen. Vor allem sind die bereitgestellten Funktionen tausendfach getestet (nämlich durch WordPress Anwender) und man kann sich darauf verlassen, dass keine groben Fehler vorhanden sind – und wenn doch, dauert es nicht lange, bis ein Update mit einer Korrektur rauskommt.

WordPress ist Open Source

Open Source bedeutet, der Quellcode ist offen und frei für jedermann zugänglich. Darüber hinaus kann er ohne besondere Restriktionen an eigene Bedürfnisse angepasst werden. Eben wegen der Quelloffenheit von WordPress gibt es so viele Erweiterungen und Features, die das Verwenden dieses CMS einfach nur zu einem großen Vergnügen machen!

Support

Dadurch, dass WordPress so beliebt und populär ist, zieht es immer mehr freiwillige Entwickler und Designer in seinen Bann. Das bedeutet, es gibt ständig Weiterentwicklungen, Sicherheitsupdates und Verbesserungen sowie neue Features und Designs.
Auch die zahlreichen Entwickler von meist kostenfreien Plugins sorgen meist dafür, dass deren Erweiterungen bei Erscheinen einer neuen Version von WordPress immer noch so funktionieren wie für ältere Versionen.

Exklusivität

Viele Anbieter wie Bannernetzwerke bieten ausschließlich für WordPress ein Plugin an, ansonsten muss man den Code des Affiliate Partners manuell einbinden. Beispielsweise ist das so beim Startup Nativendo, das eine neueartige Einblendung von Werbung anbietet. Update: Aus DSGVO-Gründen nicht mehr zu empfehlen.

Bootstrapping

Hinter diesem etwas nebulösen Begriff steckt folgendes: Wer eine Webanwendung erstellen möchte, braucht zahlreiche Funktionen, für die es bereits vorgefertigte Komponenten gibt. Beispielsweise sind das die Benutzerverwaltung, Chat-Funktionen oder Formulare für Kommentare, Sterne-Bewertungen, Ajax-Helfer, eine Datenbankschicht, eine Admin-Konsole oder einen Minifizierer für Javascript und CSS-Dateien.
Viel Spaß dem, der das alles und noch viel mehr von Hand aufbauen muss oder sich Bibliotheken verschiedenster Art zusammensucht und diese in Einblick bringen möchte. Viel einfacher und sehr performant geht das, indem man WordPress mehr oder weniger missbraucht. Man benutzt die Vorzüge dieser mächtigen Plattform samt Plugin-Infrastruktur. Das Ergebnis ist eine Anwendung, die rapides Entwickeln ermöglicht und Zugriff auf tausende kostenlose Plugins erlaubt. Zu sehen gibt es so etwas beispielsweise auf dem Ausflugsplaner, der auch zahlreiche Sehenswürdigkeiten deutscher Städte bietet. Wer sich für Details zum Bootstrapping mit WordPress und den Benefit interessiert, kann uns gerne unter diesem Beitrag eine Nachricht hinterlassen.

Nachteile

Neben den vielen Vorteilen gibt es unserer Meinung nach kaum Nachteile. Man könnte anführen, dass die Menge an Plugins und Themes die Komplexität der Software erhöhen, aber letztendlich kann man auch ein Blog erstellen, ohne ein einziges Plugin oder ein neues Design Template zu installieren. Von daher sehen wir das Komplexitätsargument nicht als Nachteil.

Am ehesten könnte man sagen, dass WordPress angreifbar ist und die Sicherheit ein Thema ist, dass man ernst nehmen muss. Denn die Vielzahl an Installationen führt auch bei Hackern zu einem gewissen Interesse. Man kann das System allerdings recht einfach wirkungsvoll absichern und Sicherheitslücken effektiv schließen.

WordPress Ressourcen

Dies waren eine ganze Menge Gründe für WordPress. Weiterführende Infos gibt es hier:

Alles beginnt mit dem Download dieser tollen und kostenlosen Software, natürlich auch in Deutsch.

Danach darf eine Einführung in WordPress nicht fehlen.

Dem Thema Suchmaschinenoptimierung widmet sich unser Beitrag SEO Plugins für WordPress.

Wer einen guten WordPress Hoster sucht, findet in unserem Testbericht den richtigen. Und das beste: Die WordPress Vorteile bekommt man dort besonders schnell, weil ein Installationsprogramm auf Knopfdruck alles erledigt.

In umserem Blog hier gibt es zahlreiche Tutorials zu WordPress und auch zur Suchmaschinenoptimierung.

Wir wünschen Euch viel Spaß mit WordPress!

PS. Dies ist ein älterer Beitrag. Der Testbericht für das Hosting wurde entfernt. Ich finde ALL-INKL als Provider sehr gut!

Wer schreibt hier?
Mein Name ist Klaus Meffert. Ich bin promovierter Informatiker und beschäftige mich seit über 30 Jahren professionell und praxisbezogen mit Informationstechnologie. Im Jahr 2017 bin ich zum Datenschutz gekommen. Mir sind juristische Gegebenheiten nicht fremd. Ich versuche, meine Ergebnisse durch Betrachtung von Technik und Recht zu gewinnen. Das scheint mir jedenfalls absolut notwendig, wenn es um digitalen Datenschutz geht. Ich würde mich freuen, wenn Sie meinen Newsletter abonnieren.
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Quelle: Klaus Meffert, Dr. DSGVO Blog, Link: https://dr-dsgvo.de/was-ist-wordpress
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