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Websites erstellen mit WordPress – HowTo für Anfänger

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Dies ist ein älterer Beitrag, der nicht unbedingt die aktuelle Haltung des Autors darstellt. Insbesondere zu den Themen Datenschutz, Google und Social Media ist der Autor aufgrund mittlerweile gewonnener Erkenntnisse anderer Meinung als früher! Was Web Hosting angeht, empfehle ich Strato, 1&1 und andere große nicht mehr.

Webseite mit WordPress erstellen

iit WordPress können auch Anfänger schnell und effektiv professionelle Websites bauen. In diesem Tutorial erfährst Du, wie das geht und welche Plugins und Themes geeignet sind.

Der Weg zur hochwertigen Webseite

In diesem Artikel wird dargestellt, wie WordPress für Anfänger zum Kinderspiel wird. Die Devise: Einfach und zukunftssicher eine hohen Ansprüchen genügende Internetpräsenz bauen und betreiben! Eine professionelle Website zu erstellen ist nicht schwer, wenn man die richtigen Tools verwendet!

Tool-Support: WordPress

Das am weitesten verbreite Content Management System (CMS) ist WordPress, zurecht! Ein CMS ist dafür da, um dynamische Inhalte beherrschbar zu machen. Dynamische Inhalte liegen immer dann vor, wenn eine Webseite sich des öfteren ändert und Inhalte anzupassen oder neu einzustellen sind. Die meisten Seiten fallen wohl in diese Kategorie. Es gibt auch Webseiten, die so gut wie nie aktualisiert werden.

Der Grund, so behaupte ich, liegt dann aber wohl eher daran, weil es ohne CMS relativ mühsam ist, eine Anpassung vorzunehmen. Die gute Nachricht: WordPress ist komplett kostenlos! Die zweite gute Nachricht: WordPress basiert auf PHP und MySQL, daher kann es auf jedem Webspace aller populären Provider installiert werden! Die dritte gute Nachricht: WordPress benötigt wenig Ressourcen, läuft also auch schon auf einem günstigen Webspace.

Einen Webspace besorgen

Die erste Entscheidung: Auf welchem Server soll die Homepage bzw. Webpräsenz bzw. der Blog laufen? WordPress unterstützt sowohl Webseiten als auch Blogs als auch Shop-Systeme. Folgende Möglichkeiten gibt es allgemein:

  1. WordPress lokal auf dem eigenen Rechner installieren: Keine Lösung, die man öffentlich verwenden kann, sondern nur zum Üben. Die Provider-Frage entfällt hier, man hat ja seinen eigenen Rechner und keine Domäne!
  2. WordPress auf dem professionellen Webspace eines Providers laufen lassen. Schon sehr günstig zu haben, inklusive einer Domain (beispielsweise mit .de-Endung)

Wenn man Möglichkeit eins wählt, dann muss man WordPress herrunterladen und es lokal auf dem eigenen Rechner installieren. Wie das geht, wird in diesem Artikel beschrieben. Wenn die Installation schon vollzogen ist, kann der nächste Abschnitt übersprungen werden.

Einen Provider für den WordPress Webspace finden

Ich habe mehrere Provider getestet und können ein paar Empfehlungen geben. Welchen Provider man wählt, ist eine individuelle Entscheidung, die auch vom Budget abhängt. Insgesamt sind aber alle vorgestellten Hosting Dienstleister günstig, man wird nicht arm dabei. Ich persönlich kann ALL-INKL empfehlen und nutze diesen Provider seit langem.

WordPress installieren

Die meisten Provider bieten für den Einstieg bereits eine Installationsroutine für WordPress an. Ich gebe hier ein Beispiel für All-Inkl, für Strato geht das analog mit dem Strato App-Wizard. Strato empfehle ich allerdings nicht! Zu großes Unternehmen, unpersönlicher Support, merkwürdige Kündigungsmöglichkeiten (leere Pakete und dennoch Kosten sind oft die Folge).

WordPress auf All-Inkl installieren

Dazu den Kundenbereich aufrufen über die Adresse https://kas.all-inkl.com/ und einloggen mit Kundennummer und Passwort (diese Daten hat All-Inkl Dir nach der Bestellung eines Webspaces per Mail zugeschickt). Danach im Kundenbereich den Menüpunkt Software-Installation wählen:

WordPress Installer
All-Inkl WordPress installieren

Als nächstes erscheint der Installations-Assistent, in den man WordPress auswählt und seine Domäne auswählt:

WordPress
WordPress Installation

Die Daten im grün umrandeten Bereich vergebt Ihr selbst. Wähle also einen Benutzernamen nach Deinem Geschmack – aber ohne Leerzeichen und am besten nur bestehend aus Buchstaben und Zahlen. Bei Admin-Mail gibst Du Deine Mailadresse an, wo Du wichtige Infos von Deiner WordPress Webpräsenz hingeschickt haben willst – normalerweise bekommst Du keine Post von WordPress, außer, es ist was wichtiges (falls Du ein Blog hast, wirst Du per Mail benachrichtigt, wenn ein neuer Beitrag freizuschalten ist o.ä.). Dann weiter zum nächsten Schritt mit Klick auf den Weiter-Button. Hier wählt man die Datenbank für WordPress aus. Normalerweise hast Du noch keine in Deinem Webspace, daher übernimmst Du einfach die Einstellungen und klickst wieder auf den Weiter-Button:

Datenbank für WordPress
WordPress Datenbank auswählen

Der nächste Schritt ist fast genauso einfach: Hier müssen nur die Lizenzen bestätigt werden:

WordPress Lizenz
Lizenz bestätigen

Also einfach die zwei Häkchen setzen und Installation jetzt starten anklicken. Nach weniger als einer Sekunde kommt schon die Erfolgsmeldung, die auch Angaben zur WordPress-Installation enthält:

WordPress erfolgreich
WordPress wurde installiert

Fertig, nun ist WordPress installiert und kann auch schon voll genutzt werden. Wir müssen dennoch ein paar Einstellungen vornehmen und unser System einrichten:

WordPress einrichten

Dazu rufen wir die Adresse auf, die oben im Screenshot bei der Erfolgsmeldung genannt wurde. Es erscheint ein Login-Screen, in dem man als Benutzername und Passwort die ebenfalls in der Erfolgsmeldung genannte Werte ein (als Benutzername  hatten wir im Beispiel wpadmin genannt, das Passwort hat WordPress selbst generiert und wir werden es gleich ändern):

WordPress Login
Anmelden an WordPress

Nach Klick auf Anmelden sehen wir endlich die WordPress Oberfläche. Zuerst sollten wir das grundsätzliche Aussehen unserer Webseite verändern. Das hat WordPress schon vorgedacht und bietet dafür direkt eine Funktion an:

WordPress Layout
Aussehen von WordPress anpassen

Die folgende Sidebar ist wirklich einfach zu bedienen. Spielt einfach ein bisschen damit rum. Insbesondere sollte man ein anderes Theme wählen. Wie das geht, erklärt sich von selbst:

WordPress Theme Editor
Themeneditor von WordPress

Nach getaner Arbeit – oder auch direkt, wenn Du keine Lust hast, etwas zu ändern, links oben auf das x klicken, dann sind wir wieder zurück im Hauptmenü.

Weitere Einstellungen vornehmen

Im Menü auf der linken Seite den Punkt Einstellungen wählen (und dort Allgemein). Dann auf jeden Fall den Untertitel ändern, per Default steht dort nämlich Eine weitere WordPress-Seite. Auch den Titel prüfen, manche Installationen schreiben dort die Webseitenadresse rein. Danach das Speichern nicht vergessen, der Button ist ganz unten im Screen und heisst Änderungen übernehmen. Als letzte wirklich wichtige Einstellung solltest Du das Passwort ändern, falls es bei der WordPress Installation automatisch vergeben wurde (wie etwa bei All-Inkl). Dazu den Menüpunkt Benutzer anklicken und dort auf den einzigen vorhandenen User (in unserem Beispiel ist es wpadmin). Ganz am Ende der Maske (runterscrollen) kann man dann ein neues Passwort vergeben und danach die Änderungen speichern.

Inhalte erstellen

Eine WordPress Webpräsenz besteht im Wesentlichen aus vier wichtigen Bausteinen (es gibt noch ein paar mehr, aber die sind nicht ganz so wichtig):

  1. Menü
  2. Seiten
  3. Beiträge
  4. Widgets

Ein Menü ist den meisten ein Begriff. Man kann dort Absprünge in Seiten anbieten. Bevor wir ein Menü definieren, fangen wir mit dem Inhalt für die Startseite unserer Webpräsenz an. Dazu klicken wir auf Seiten und erstellen eine neue Seite (Button Erstellen anklicken). Als Titel geben wir Herzlich Willkommen ein (oder irgend einen anderen Text, der Dir sinnvoll erscheint). Im großen Eingabefeld unter dem Titelfeld geben wir den Content unserer Seite ein, schreibe das, was Du möchtest. Bilder kannst Du einfügen über den Button Dateien hinzufügen. Wenn Du fertig bist, veröffentliche die Seite mit dem Button rechts. danach kannst Du die Seite ansehen (oberen Button Seite ansehen anklicken). In unserem Beispiel sieht das so aus:

Startseite mit WordPress
Unsere Startseite

Das war doch jetzt wirklich leicht, oder? So macht das Erstellen von Webseiten richtig Spaß!

Seiten und Artikel

WordPress unterscheidet zwischen Seiten und Artikeln. Eine Seite hat quasi statischen Charakter, ein Artikel ist etwas, was man sich wie einen Blog-Beitrag vorstellen kann. Eine Seite ist insbesondere so etwas wie ein Impressum, eine Datenschutzerklärung oder eine Startseite, die anfangs auf Deiner Website erscheint. Natürlich ist der Inhalt einer Seite per se nicht statisch, aber die Position der Seite ist eher statisch: ein Impressum wird es immer geben und es soll immer an der gleichen Stelle erscheinen bzw. verlinkt werden.

Ein Artikel hingegen wird normalerweise, nachdem er von Dir veröffentlicht wurde, von WordPress auf der Startseite Deiner WordPress-Site angezeigt (das kann man in den Themen-Einstellungen ändern, aber normalerweise ist es so). Weiterhin werden die letzten Beiträge (=Artikel) von WordPress angezeigt (für gewöhnlich in der Sidebar oder Fussleiste). Artikel können Kategorien zugeordnet werden, Seiten nicht! Das ist wichtig zu beachten, wenn es beispielsweise um Suchmaschinen Marketing geht (weil Kategorien potentielle Suchbegriffe darstellen).

Wenn Du also einen Beitrag schreiben willst, der nicht gerade den Text für Deine Startseite enthält, dann ist normalerweise ein Artikel das richtige. Insbesondere, wenn die Besucher Deiner Webseite den Beitrag über eine Kategorie finden können sollen. Auch gibt es Plugins, die zu einem Artikel ähnliche Beiträge anzeigen, das geht eben nur mit Artikeln, nicht mit Seiten. Nicht zu vergessen, dass nur Artikel (nicht aber Seiten) über das integrierte WordPress RSS-Feed veröffentlicht werden! Eine Seite hingegen macht bei Impressum & Co. Sinn. Merkst Du irgendwann, dass Du eine Seite erstellt hast und es besser ein Artikel hätte sein sollen (oder umgekehrt), dann hilft Dir das kostenlose Plugin pTypeConverter.

Menüs

Jeder weiß, was ein Menü ist. Auf dieser Webseite siehst Du allerdings keins, sondern nur ein sogenanntes Widget rechts auf der Seite. Man kann Menüs einstufig oder mehrstufig gestalten. Mehrstufige Menüs enthalten eine Hierarchie von Menüpunkten.

Letztendlich ist ein Menüpunkt mit einer Seite oder einem Beitrag verknüpft, ganz einfach. Menüs erstellst Du über Design -> Menüs. Die Bedienung ist intuitiv und selbsterklärend. Extra-Tipp: Es ist auch möglich, Beiträge in ein Menü einzufügen, diese Möglichkeit muss allerdings aktiviert werden: Design -> Menü -> Optionen, dann die Beiträge-Checkbox anhaken. Nun erscheinen links auch Beiträge zur Auswahl.

Widgets

Ein Widget ist ein flexibler Bereich auf der Webseite. Widgets sind beispielsweise die Sidebar rechts von diesem Artikel oder auch der Fussbereich (Footer) ganz unten auf dieser Homepage. Widgets können ebenso einfach wie Menüs definiert werden, und zwar über Design -> Widgets. Du kannst Seiten und dynamische Bereiche (so etwas wie „Letzte Beiträge“) sogar  per Drag & Drop definieren. Probiere es einfach aus und schaue, wie sich Deine WordPress-Website verändert (dazu der Einfachheit halber ein Fenster mit der Admin-Oberfläche und ein Fenster mit der URL Deiner Webseite öffnen und letztere nach Änderung von Einstellungen oder Anpassen von Widgets oder Menüs refreshen).

Deine Installation weiter anpassen

Mit Themes das Layout beeinflussen

Themes sind Designs für Deine Websites. Sie sind in unzähliger Anzahl und meist kostenlos verfügbar, auf Google findet man leicht welche. In einem eigene Bericht werden WordPress Themes vorgestellt. Wenn Du als Anfänger wissen möchtest, wie man Themes installiert, dann hilft Dir unse Tutorial für Themes sicher weiter.

Plugins zur Funktionserweiterung

Ein Plugin ist eine Erweiterung für WordPress. Es gibt viele tausend solcher Plugins und auch hier sind die meisten kostenfrei, bei einigen kostet ein optionales Upgrade der Grundversion auf eine Pro-Version Geld. Für jeden Zweck gibt es ein Plugin, beispielsweise für die Suchmaschinenoptimierung, um das online Marketing Deiner Site erheblich zu erleichtern. Wenn Du dich allgemein über Plugins informieren willst, dann empfehle ich Dir, einige der WordPress Plugins anzusehen oder Google für die Recherche zu verwenden, wenn Du Dir Deine eigene Meinung bilden möchtest. Diese Erweiterungen machen WordPress für Anfänger zum Kinderspiel, weil sie vorgefertigte Funktionen bieten und jegliche Programmierarbeit und weitere Anpassungen überflüssig machen!

PS: Dies ist ein älterer Beitrag.

Wer schreibt hier?
Mein Name ist Klaus Meffert. Ich bin promovierter Informatiker und beschäftige mich seit über 30 Jahren professionell und praxisbezogen mit Informationstechnologie. Im Jahr 2017 bin ich zum Datenschutz gekommen. Mir sind juristische Gegebenheiten nicht fremd. Ich versuche, meine Ergebnisse durch Betrachtung von Technik und Recht zu gewinnen. Das scheint mir jedenfalls absolut notwendig, wenn es um digitalen Datenschutz geht. Ich würde mich freuen, wenn Sie meinen Newsletter abonnieren.
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