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Bullshit-Rückblick September und Vorschau

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Aktuelles wie das TTDSG, der Anonymous-Hack, die Strafe gegen WhatsApp oder eine verfehlte Bitkom-Studie zum Datenschutz wurde ebenso betrachtet wie die Beweissicherung von Datenschutzproblemen auf Webseiten. Dr. DSGVO hat dank eines freundlichen Lesers ein neues Logo.

Die Themen

Im September gab es wieder zahlreiche Themen und sogar einige Beiträge von Dritten.

Neues Logo

Der Dr. DSGVO Blog hat ein neues Logo.

Neues Dr. DSGVO Logo, erstellt von Louis Flint.

Das Logo wurde auf Initiative von Louis Flint kostenfrei erstellt. Er hat außerdem ein Icon entwickelt.

Neues Dr. DSGVO Icon, erstellt von Louis Flint.

Herzlichen Dank an Herrn Flint für seine Initiative und seine, wie ich finde, sehr gelungene Unterstützung. Ebenso danken möchte ich einem Leser dieses Blogs, der mir aus freien Stücken 50 Euro als Anerkennung schenkte.

Gastbeitrag: Google Ads

Der erste Gastbeitrag auf Dr. DSGVO widmet sich der online Werbung mit Google Ads. Der Autor ist Michael Hammer, der sich mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt.

Gastbeiträge wie dieser sollen auch andere Perspektiven auf Dr. DSGVO zulassen. In diesem Beitrag geht es weniger um den Datenschutz als mehr darum, ein Verständnis für Google Ads herzustellen.

TTDSG: Zentrale Einwilligungsverwaltung (PIMS)

Das neue deutsche Datenschutzgesetz namens TTDSG tritt am 01.12.2021 in Kraft. In § 26 TTDSG ist enthalten, dass eine zentrale Einwilligungsverwaltung eingeführt werden soll. Dieses Konstrukt wird oft auch als PIMS bezeichnet.

Mit PIMS sollen Cookie Popups reduziert werden. Das Ziel ist natürlich begrüßenswert, der Weg dorthin aber nicht gangbar.

Bundestagswahl: Werbeausgaben von Parteien auf Facebook

Man kann Facebook vieles vorwerfen, aber nicht mangelnde Transparenz bezüglich Werbeausgaben von Parteien auf der Plattform. Denn hierzu bietet Facebook eine öffentliche Statistik an.

Die Statistik habe ich mir genauer angesehen und beschrieben, welche Parteien oder einzelnen Politiker wie viel Geld in Werbung investiert hatten.

Bußgeld gegen WhatsApp

Das Bußgeld fiel mit 225 Millionen Euro ziemlich mager aus und in dieser Höhe auch nur aufgrund einer Intervention zahlreicher Mitgliedsstaaten, die 50 Millionen Euro für ebenso zu niedrig hielten.

Interessant sind die sehr ausführlichen und strukturierten Begründungen von Helen Dixon, der Chefin der irischen Datenschutzaufsicht. Aus den Ausführungen lassen sich zahlreiche Erkenntnisse ableiten.

Der Anonymous-Hack der A. Hildmann Website

Wohl über Social Hacking gelang es der Hackergruppe Anonymous, die Webseite und weitere Online Präsenzen von A. Hildmann zu übernehmen. Die Webseite habe ich mir genauer angesehen und die Erkenntnisse aus meiner Analyse dargestellt.

Webinar zu Google Analytics

Der BvD veranstaltete ein Webinar zu Google Analytics, das ich halten durfte. In zwei Stunden erfuhren die Teilnehmer zahlreiche Informationen zum Tracking-Tool von Google. Dabei ging es nicht nur um Gefahren, sondern auch um den Nutzen und die Frage, warum so viele diesen Dienst (noch) nutzen, obwohl er gefährlich wie eine tickende Bombe ist.

Bitkom-Studie zur DSGVO: kritische Würdigung

Der IT-Branchenverband Bitkom bemängelt über eine Studie die DSGVO. Er behauptet darin, dass die DSGVO Innovationen hemmen würde. Ich halte das für eine Falschaussage und habe Belege dafür gesammelt.

Immerhin gelingt es dem Bitkom auf der eigenen Webseite nicht, selbst einfachste Datenschutzregeln einzuhalten.

Fakten, häufige Missverständnisse und Fehlinformationen

Mein Vortrag in Präsenz vor zahlreichen Datenschutzbeauftragten ging auf wichtige Grundlagen zum digitalen Datenschutz ein. Auch das neue TTDSG wurde thematisiert. Zusammen mit Frau Schoch aus Geislingen, einer Datenschutzbeaufragten, betrachteten wir das TTDSG genauer. Frau Schoch ging dabei auf zahlreiche Aspekte ein. Die zentrale Einwilligungsverwaltung betrachtete ich dann genauer.

Auch die Gefahren bei der Missachtung von Datenschutzregeln im Internet wurden thematisiert. Hier herrschte besonderes Interesse bei den DSBs, zumal einige der Gefahren nicht allgemein bekannt waren.

Beweissicherung von Datenschutzproblemen auf Webseiten

Probleme mit dem Datenschutz auf Webseiten können kinderleicht festgestellt und als Beweis gesichert werden. Mein Beitrag zeigt ein paar Möglichkeiten, wie Probleme festgestellt und dokumentiert werden können.

Für eine Abmahnung ist idealerweise ein Zeugenbeweis vorhanden. Für eine Auskunftsanfrage nach Art. 15 DSGVO ist er verzichtbar, wenngleich vorteilhaft.

Ausblick

Weil von Verantwortlichen immer wieder nach Datenschutztexten für Dienst XY gefragt wird, wird ein Beitrag Licht ins Dunkel bringen. Datenschutzhinweise denkt man sich nicht spontan aus, sondern kennt die stattfindenden Datenverarbeitungen im Voraus und schreibt darüber. Ich weiß, dass diese Aussage bei vielen Gelächter hervorrufen wird, welches aber leicht verstimmen wird, sobald ein Auskunftsersuchen nach Art. 15 DSGVO oder eine Nachfrage zu Art. 13 DSGVO eintrudeln. Viele Grüße schon mal an alle Webseiten-Agenturen, die ihren Kunden Dienste empfehlen, ohne die technischen und rechtlichen Details zu kennen.

Aktuell sind mir einige laufende Rechtsverfahren zum digitalen Datenschutz bekannt. Ich erwarte demnächst daraus Erkenntnisse, die von allgemeinem Interesse sein dürften. Auch wird es um Auskunftsersuchen bzw. deren Beantwortung durch Verantwortliche gehen, die sich vor Ihrer Verantwortung drücken.

Für dieses Jahr noch ist ein Ganztagsseminar in Präsenz im Raum Frankfurt/Main in Zusammenarbeit mit dem BvD geplant. Behandelt werden das Google-Universum sowie Cookie Tools und Grundlagen, die aufgrund der Komplexität des Themas keine sind, wie ich immer wieder feststelle. Über Ihre rege Beteiligung freut sich nicht nur der BvD.

Bullshit Basics
Dies war ein Beitrag aus der Kategorie Bullshit Basics.
In dieser Kategorie werden weit verbreitete Unwahrheiten oder Falschwissen thematisiert und durch Fakten aufbereitet.

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