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Datenschutz Deluxe: Podcast mit Antworten auf spannende Datenschutzfragen

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Das Internet. Unendliche Weiten. Digitaler Datenschutz ist komplex, bietet aber auch Chancen. Lösungen statt Probleme, Technik und Recht statt abstrakter Wortwolken. Datenschutz Deluxe heißt der neue Podcast, der diese Leitlinien aufgreift.

Ganz nach dem Motto „Einfach machen, anstatt nur darüber zu reden“ entstand dieses Projekt auf Initiative von Frank Kremin. Er ist ein Leser von Dr. DSGVO und interessiert sich als Dienstleister für Webseiten auch dafür, Gesetze einzuhalten. Merkwürdig, dass man sich heutzutage immer wieder berufen fühlt, derartigen hervorzuheben. Sein Ansatz war: „Ich interviewe jemanden zum Thema Datenschutz und lerne dabei etwas.“ Als interessierter Fragesteller ist er der Anwalt des Publikums.

Unter dem Titel Datenschutz Deluxe veröffentlichen wir unsere Gespräche zum Datenschutz. Im Kern geht es um Fragen, die für Webseiten, Apps und Social Media relevant sind. Wir legen Wert auf nützliche Informationen, die in der Praxis relevant sind.

Der Podcast ist auf Spotify verfügbar.

Die erste Folge hat eine Länge von ca. 20 Minuten. Wir werden die weiteren Folgen in ähnlicher Länge gestalten. Über Ihr Interesse freuen sich Frank Kremin und ich, Klaus Meffert.

So stell sich unser neuer Podcast dar. Design: Frank Kremin.

Die erste Folge enthält bereits einige Informationen zu Datenschutzfragen. Im Wesentlichen stellen sich Frank und ich vor und klären, welche Themen zukünftig besprochen werden. Wenn Sie Fragen von allgemeinem Interesse haben, nehmen wir diese gerne im Podcast auf. Schreiben Sie mir einfach (Button ganz unten am Ende dieser Seite).

Die nächste Folge ist bereits geplant. Dort geht es um Cookies und Cookie Popups, eines meiner Lieblingsthemen. Update: Hier ist Folge 2 zu Cookies.

Sonst kümmert sich anscheinend kaum jemand drum, der auf Spotify aktiv ist. Aber ich jedenfalls möchte darauf hinweisen, dass Spotify, ebenso wie viele andere Audioplattformen mit Reichweite, nicht zu den Datenschutzhelden gehört. Dafür bin allerdings ich nicht verantwortlich und empfehle, bei Bedarf einen Werbeblocker zu nutzen. Allerdings können kostenfreie Informationen auf Dauer nicht unentgeltlich sein, weshalb es irgend eine Art des Entgelts schon aus logischen Gründen geben muss. Demnächst wird es einen Artikel zu Spotify auf Dr. DSGVO geben, der dieses Thema etwas beleuchtet.

Kommentare von Lesern

Die Kommentare drücken die Meinungen der jeweiligen Kommentargeber aus
  1. Thomas Sojka

    Ich würde mich freuen, wenn es möglich wäre, diesen sehr interessanten Podcast auch ohne Dienste wie Spotify zu nutzen, den, nur wenn ein Podcast einen freien RSS-Feed hat, ist es für mich ein richtiger Podcast.

    Alles andere ist “nur” ein Inhalt von Spotify.

    Finde es schade, dass ihr diesen Weg gewählt habt, wo sonst bei allen Datenschutzfragen eher mit der Lösung:
    – lieber selber hosten
    – lieber selber machen
    – den eigenen Server nutzen
    gepredigt wird! Auch das geht doch bei Podcasts problemlos 🙁

    • Dr. DSGVO

      Hallo Herr Sojka,

      Sie haben recht, was Spotify angeht. Der Podcast ist nicht von mir alleine. Alle Infos hier und im Podcast sind kostenfrei. Nicht einmal mit Daten wird bezahlt.
      Der Grund für Spotify ist die Reichweite. Mir ist nicht bekannt, dass der Betreiber eines Podcasts dabei einen Rechtsverstoß begeht. Wir werden sicher auch anderswo den Podcast anbieten. Was auf jeden Fall gehen würde: Spenden würden helfen, einen (lokalen) Podcast und alle anderen Inhalte hier zu finanzieren!

      Ich werde mit Frank Kremin sprechen, wie wir das Thema behandeln.

      Haben Sie vielleicht eine Webseite, wo wir unseren Podcast, dann gerne lokal gehostet, veröffentlichen können?

      • Thomas Sojka

        Hallo Herr Meffert,

        die kostenfreie Software, welche man für unabhängige Podcast nutzen kann findet man hier: https://podlove.org/
        Damit wird ein valider Feed erzeugt, welchen man unter anderem auch bei Spotify einwerfen kann.

        Damit erreichen Sie dann auch Hörer außerhalb von Spotify, also z.B. Apple Podcasts, Google Podcats, Acast, Castro, Pocket Casts und alle anderen Podcast-Dienste die es in der Welt so gibt.

        • Anonymous

          Ach ja, auch die zweite Folge ist wieder sehr gut gewesen!

        • Dr. DSGVO

          Danke für die Info zu Podlove, Herr Sojka. Wir haben es auf der Liste. Frank Kremin hat sich das Tool angesehen. Er sieht einen größeren Aufwand für die Registrierung bei den Podcast-Plattformen. So einfach ist es eben nicht. Über verschiedene Bildgrößen bei unterschiedlichen Podcast-Plattformen müsste man auch mal nachdenken. Wir werden in einigen Folgen sehen, ob wir den Aufwand betreiben wollen oder nicht. Geplante Einnahmen = 0.
          Lokal einbinden könnte ich die Audio Files, was erstens für meine Bandbreite schlecht ist und zweitens wenig dazu beiträgt, dass der Netzwerkeffekt eintritt.
          Wie gesagt, wir haben es auf der Agenda und schauen in einigen Folgen, ob Podlove für uns im Rahmen unserer Freizeitbeschäftigung wirtschaftlich ist oder nicht.

  2. Suse

    Guten Morgen,
    ich habe mir den ersten Podcast angehört und freue mich schon auf die nächsten Folgen.
    Bzgl. des Cookie Themas, hört man immer mal wieder von Server Side Tracking. Wie kann man das Einbinden, ist es wirklich eine datenschutzkonformere Lösung? Wäre schön, wenn Sie beide das Thema mal näher beleuchten würden.

    • Dr. DSGVO

      Cookies laufen auf dem Client. Bei serverseitigem Tracking gibt es Cookies genauso wie sonst auch, oder eben nicht. Nur der Tracking Request wird nicht direkt an den Tracking Dienst geschickt, sondern über den Umweg des eigenen Servers. Besser sind
      a) Server side tagging: Pseudonymisierung etc.,
      b) einwilligungsfreie lokale Client-seitige Lösungen.

      Sie finden auf Dr. DSGVO zu beiden Themen Beiträge.

    • Dr. DSGVO

      Wir werden in einer der nächsten Podcast-Folgen das Thema “Serverseitiges Tracking” aufgreifen.

  3. Anonymous

    Danke für den Podcast, ich muss ebenfalls den Spotify-Weg anzweifeln (Podcast Trittbrettfahrer) und mit dem Kopf schütteln. Als zusätzliche Ausspielung OK, Podlove.org wurde ja schon erwähnt.

    Die Folgen sind m.E. zu kurz für das komplexe Thema Datenschutz.
    Es wurde von „schreibt es als Kommentar“ gesprochen. Auf dem minderwertigen (Funktionen) Podcastdienst „Spotify“ ist das nicht möglich, daher schreibe ich hier.

    Nichtsdestotrotz vielen vielen Dank für das zusätzliche Angebot.

    PS: Das Cookie-Banner auf desqtec.de kann entfernt werden, da sinn- und wirkungslos 😉

    • Dr. DSGVO

      Vielen Dank für Ihre Rückmeldung:

      Consent Banner: stimmt, hatte ich auch schon weitergegeben
      Kommentarfunktion: Wir werden in Zukunft die E-Mail als Rückmeldemöglichkeit nennen. Podcasts sind keine Diskussionsplattform. Jedenfalls trifft das auf unseren Podcast zu. Wir wollen keine endlosen Diskussionen in unserer Freizeit führen, greifen aber berechtigte Punkte gerne auf.

      Länge der Folgen: Zu kurz ist schlecht, zu lange aber auch. Wir hoffen auf weitere Rückmeldungen. Länger als 30 Minuten werden es eher nicht, jedenfalls nicht anfangs. Wenn wir mehr Meinungen haben, richten wir uns gerne danach.

      Spotify: Ich habe es an Frank weitergegeben. Allgemeiner Hinweis: Wir machen das alles kostenfrei und auf legale Weise. Wir sind keine Trittbrettfahrer. Wie auch? Wir haben keine Einnahmen über den Podcast. Podlove macht recht viel Arbeit, sagt Frank. Hat eigentlich jemand, der Podlove nutzt, alle Nutzungsbedingungen der damit genutzten Podcast-Plattformen geprüft?

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